Thema Auslandstierschutz, mal Tacheles mit Links...
Ich bin mal wieder zu einem Fazit gekommen, der Mensch will Glauben.
Er will sich bestätigt fühlen in seinem Glauben.
Glaube wird höher bewertet als die Wahrheit.
Oft wird die Wahrheit ignoriert um den eigenen Glauben zu schützen.
Oder es wird alles unternommen, damit die Wahrheit im Dunkeln bleibt.
Kommt die Wahrheit dennoch ans Licht orientiert sich der Mensch an der Masse. Glaubt die Masse nun an die Wahrheit wird er seinen Glauben anpassen. Nur so tritt Veränderung im Glauben ein.
In den letzten Wochen hab ich viel zum Thema Glauben und Wahrheit gelesen, teils auch wie Wahrheit interpretiert wird, ob Wahrheit überhaupt lebbar ist. Ich las das Wahrheit oft nicht ertragen wird, weil der Mensch dadurch sein Weltbild verändern müsste, was aber sehr schwer ist, da der Glaube dem Menschen zum Leben verhilft.
Sehr spannendes Thema. Ich habe es gleich aufgegriffen und durch Zufall kam ich gestern auf eine Seite des Veterinäramtes, ich hab ein wenig recherchiert und herausgefunden, das das Verbringen von Hunden aus Süd- und Osteuropa durch Tierschutzvereine bestimmten gesetzlichen Regeln unterworfen ist, die nicht immer eingehalten werden, da die Vermittlungskette nicht immer kontrollierbar und nachvollziehbar ist. Das macht es so schwierig seriöse ehrenamtlich tätige Vereine von solchen zu unterscheiden die sich daraus einen Gewinn erhoffen.
Ich habe mich dann noch etwas weiter informiert, da mich das Thema auch privat interessiert. Und bin tatsächlich auf ein paar interessante Seiten gestoßen. Wer sich wirklich dafür interessiert hier die Links:
http://leid-der-vermehrerhunde.de/infos.html
http://www.landkreis-ludwigsburg.de/…/verbringen-von-hunde…/
http://www.lto.de/…/eugh-c-301-14-vermittlung-hunde-auslan…/
Nachdem ich mir die Regelungen für den Transport der Tiere angeschaut habe, habe ich mir überlegt (ich gebe zu, ich hab mal wieder nicht geschlafen und ich recherchiere gerne, weil ich nicht alles glaube was ich lese), ich schau mir einfach mal die einzelnen Vereine an, wie die das Handhaben und wie sie die Vermittlungsgebühren berechnen. Interessanterweise kam ich auf etliche Vereine die sich auf Auslandsadoption spezialisiert haben, aber keine Auflistung der Nutzen-Kosten-Rechnung, heißt die Gebühren scheinen erst mal wild zusammen gewürfelt zu sein.
Ich bin daraufhin auf eine Seite einer Tieranwältin gelangt, sehr interessant. Ich war richtig überrascht und erfreut das es Anwälte für Tiere gibt. Ich hab mich etwas auf ihrer Seite eingelesen und interessante Inhalte gefunden:
https://kanzlei-sbeaucamp.de/auslandstierschutz-und-transp…/
Dann hab ich natürlich auch recherchiert wie hoch eine Vermittlungsgebühr bei einem Hund ausfallen darf und welche Kosten ein Verein hat.
Hier eine interessante Seite, hier schlüsselt ein Verein genau auf, wie sich die Schutzgebühr zusammen setzt, sehr vorbildlich:
http://www.wir-fuer-tiere.org/schutzvertrag-schutzgebuhr/
Genau das sollte auch wirklich jeder auf der Seite seines Tierschutzvereins finden, eine Auflistung der Kosten und eine Information zum Ablauf der Hundevermittlung.
Die Gebühren sind sehr unterschiedlich wie ich feststellen konnte liegen sie zwischen 200 Euro und 350 für einen kastrierten Hund.
Unabhängig woher der Hund kommt. So zahlt man z.B. das gleiche für einen Hund aus dem Tierheim in Deutschland, wie einen Hund aus dem Ausland.
Alles was darüber ist, gibt als nicht seriös. Wer also für einen unkastrierten Hund 300 zahlen soll, sollte nachfragen wie diese Gebühr entstanden ist. Wenn er keine nette Antwort erhält gut, wenn nicht... wahrscheinlich scheidet er dann sowieso als neues "Herrchen" aus.
Nachdem ich all das gelesen habe, hab ich mich auf die Suche nach Vermittlungsanzeigen gemacht und wurde mehr als fündig.
In Ebay Kleinanzeigen und etlichen anderen Tiervermittlungsportalen, wie Foren und Zeitungen findet man Tiere aus dem Ausland, nett fotografiert zu Preisen von bis zu 600 Euro.
Der jeweilige Verein wird natürlich angegeben. Ich war mehr als Überrascht und es hat mich auch echt sauer gemacht. Eine dieser Anzeigen:
"Hund sitzt noch im Käfig in Rumänien und wartet auf sein neues Herrschen mit Herz. Vermittlungsgebühr 450 Euro". Daneben dann der Ansprechpartner eines Vereins... mit Telefonnummer.
Also hab ich meinen Text auf meiner Facebook Chronik verfasst, ohne mein Recherchiertes preis zu geben, ich war einfach neugierig wie meine Freunde und Abbonenten darauf reagieren. Auch wollte ich wissen ob sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Auf das Ergebnis war ich ehrlich gesagt nicht vorbereitet. Mir war zwar klar, das ich mir bei dem einen oder anderen Auslandsverein keine Freunde mache, da ich den Text öffentlich gesetzt habe. Aber DAS bei Freunden, Ups. Da fühlte sich doch so mancher auf den Schlips getreten (Ende vom Lied war, das es einen richtigen Shitstorm gab. Ich habe den Text daraufhin privatisiert und ihn jetzt hier öffentlich geteilt). Nun gut... zurück zum Anfang.
Es ist der Glaube der hier das Problem ist... nicht die Wahrheit.
In dem Sinne... glaube nicht alles was du liest, recherchiere selbst. Dann findest du genau das heraus, was ich herausgefunden habe... vielleicht nicht so detailliert, aber das reicht wenn man zwei Minuten in Google ist, um zu verstehen, das nicht alles so toll ist am Auslandstierschutz.
Oft lese ich das man dem Billigimport von Welpen mit erhöhten Gebühren entgegentreten muss um seriös zu wirken - mit ein wenig Logik wird klar, diese Rechnung geht nicht auf.
Denn die Hundevermehrer haben das mittlerweile spitz gekriegt und ihre Preise ebenfalls erhöht....
Ach ja... Ein Hund unterm Weihnachtsbaum - NEIN... Warum ich dagegen bin - gerne im nächsten Thema.
Grüße von eurer Jo Andarnil
Mantra Musik
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Sonntag, 11. Dezember 2016
Freitag, 26. August 2016
Assimilation
Was zum Nachdenken (Achtung Lang)
Seit Hunderten von Jahren denken Menschen mit weißer Haut, sie seien besser oder wertiger als Menschen mit dunkler Haut. Die Kämpfe um Unterjochung und Macht gehen weit über das Mittelalter hinaus. Sklavenhaltung, Imperialismus, Kolonialismus und Missionierung haben dafür gesorgt, das Kulturen und Religionen ausgelöscht wurden.
Und wenn man sich durch unsere Menschheitsgeschichte bewegt, wird eines bewusst, immer ging es darum, das der weiße Mensch den Dunkelhäutigen Menschen für seine Zwecke missbrauchte.
Auch heute noch gibt es die moderne Sklavenhaltung. Kakaoplantagen, Kaffeeplantagen, Obst, Reis und Getreideplantagen, sowie Kleiderfarbriken, wie oft liest man das Kinder auf den Plantagen ausgebeutet werden. Ich frage mich seit dem ich denken kann, warum dass so ist und warum es nie einen Krieg gegen die Weißen gab der langfristig gewonnen wurde, Wenn man überlegt, dass es mehr dunkelhäutige Menschen auf diesem Planeten gibt, als Weißhäutige dann wundert es mich das es überhaupt noch weißhäutige Menschen gibt, denn durch die Assimilation und die vielen Mischehen, ist es eigentlich unmöglich, das irgendwo noch ein sogenannter Arischer Stellvertreter der Weißen Rasse existiert - Gut so!!!
Eigentlich müssten sie ausgestorben sein die Arier und ich denke das sind sie auch, nur ist es heute schick, sich mit "Sonnengebräunter Haut" zu zeigen und so zu tun, als hätte man arisches Blut in den Adern. Die Nachrichten sind voll davon, von den Weißen die "mehr wert" sind als andere Völker.
Liegt es vielleicht daran, das andere Völker nicht so machtbesessen sind wie die Weißen, die sich so lange schon mit Gewalt etwas nehmen das ihnen nicht gehört.
Ich denke alleine, dass Menschen in Katalogisierungen denken verhindert ein friedliches Miteinander.
Wenn ich Berichte lese das man z.B. eine Burka verbieten lassen will, weil man denkt man tut den Frauen etwas gutes, dann erinnert mich das daran, das man vor einigen 100 Jahren noch dachte, das Dunkelhäutige Menschen wie Kinder seien die man Erziehen müsse. Sklavenhaltung bassiert auf der Vorstellung der Erziehung.
Immer noch stellen sich die Europäischen Völker - die weißen über die Menschen und Kulturen mit andersfarbiger Hautfarbe. Immer noch gibt es den Begriff: Apartheid.
Heute bin ich durch Zufall auf eine "Nebenbaustelle" der DIE ZEIT Zeitung geraten, diese nennt sich: Christ und Welt.
Darin wurde bewusst gemacht, dass man sich vor dem Islam fürchten muss. Nein es stand nicht explizit vor der IS, es stand Islam.
http://www.christundwelt.de/…/die-deutsche-islam-angst-ja-…/
Da man die Seite nur lesen kann, wenn man sich hierfür registriert, habe ich sie im Quelltext gelesen und dort stand folgendes:
"Dass sich die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland friedlich verhält, verspricht keine Sicherheit. Im Gegenteil: In der Masse der harmlosen Glaubensbrüder gelingt es den Fanatikern, sich perfekt zu verstecken. Trügerisch sind die Hoffnungen, soziale Maßnahmen und Integrationsprogramme würden die islamische Bombe entschärfen. Die islamische Gefahr erwächst nicht aus Armut und Unbildung, sondern aus der politischen Religiosität des Islam. Er will den autoritären Gottesstaat, also das Gegenteil von Demokratie, und verfolgt das Ziel der Weltherrschaft. Der Friede Allahs kehrt ein, wenn alle Völker dem Unglauben abgeschworen haben. Und die Bekehrung geschieht mit Gewalt, das Krummschwert ziert bis heute die saudi-arabische Flagge. Mohammed war ein gnadenloser Heerführer, kein waffenloser Prediger in der Wüste.
Sicher, die Deutschen haben immer Angst. Das A-Wort ist bei den Engländern sogar ein Fremdwort: German Angst. Auf keine Kuhhaut geht, was uns nicht schon alles geängstigt hat: der Russe am Brandenburger Tor, die Wolke von Tschernobyl, der Golfkrieg mit dem brennenden Öl, der Atomstrom und die Castoren, das Ozonloch und die Erderwärmung, der Rinderwahnsinn und die Vogelgrippe, die Genmanipulation, die Globalisierung und die Finanzkatastrophe. Und jetzt der Islam. Womit wir europaweit nicht die Einzigen sind, wie die noch ängstlicheren Schweizer mit Minarettverbot und dem Volksentscheid über die „Ausschaffung“ krimineller Ausländer gerade bewiesen haben.
Es stimmt ja, womit uns die innere Stimme besänftigt. Nach der Schwarzmalerei der Untergangspropheten hat stets wieder die Sonne geschienen. Et hät noch immer jot jejange, sagen die Rheinländer. Aber mit dem Islam ist es anders. Denn gegen die Bedrohung, die von ihm ausgeht, kann kein Kraut wachsen, weil sie aus dem Jenseits kommt. Für dieses Jenseits gibt es laut Kant weder Begriffe noch Anschauung. Es ist dem menschlichen Wissensdrang vollständig verschlossen. Deshalb müssen alle denkbaren Abwehrmaßnahmen versagen. Kein Rettungsschirm kann aufgespannt werden, hilflos mutet das Abwehrsystem gegen iranische Raketen an, an dem jetzt Russen und Amerikaner basteln wollen. Es hilft nicht gegen Selbstmordattentäter. Zu Recht fürchten sich die Deutschen vor dem Islam, weil sie vergeblich nach einem autorisierten Verhandlungspartner Ausschau halten, mit dem sich Friedensverhandlungen führen oder wenigstens Kompromisse in Streitfragen aushandeln ließen.
Möglich wäre ein Waffenstillstand mit den eingesickerten Terroristen, wenn im Gegenzug die Kämpfe der Bundeswehr gegen die Taliban eingestellt würden. Aber es existiert kein muslimischer Papst, keine kirchenähnliche Organisation, nicht einmal eine wissenschaftliche Theologie. Jede historisch-kritische Forschung ist verboten, selbst die Übersetzung des Korans. Das erscheint raffiniert, weil die arabische Sprache so vieldeutig ist. Dschihad, der Heilige Krieg, kann Vernichtung bedeuten oder nur innere Reinigung. Das macht das Vorgehen gegen die Hassprediger so schwer"
Und schon wieder ist es geschehen. Es ist in Wahrheit ein Glaubenskrieg, hier geht es um nichts anderes, als darum, dass zwei Glaubensrichtungen die Alleinmacht erhalten wollen.
Statt mit offenen Karten zu spielen werden wir belogen.
Erinnern wir uns an die Assimilation der Aborigines, damals wurden ihnen die Kinder weggenommen um ihnen eine ordentliche Christliche Erziehung zu ermöglichen, hieß es.
Aborigines waren die Mündel des Staates, was bedeutete, dass Erwachsene Menschen zu Kindern degradiert wurden.
Erst wenn sie sich wie "weiße" Menschen verhielten bekamen sie die vollen Bürgerrechte. Und weiß war man erst dann wenn man auch den Glauben der Weißen annahm.
Interessant ist, dass ein komplettes Land von weißen Unterjocht wurde und man heute so tut als sei es nur den weißen zu verdanken, das es heute den Aborigines besser geht. Wenn man überlegt das es immer noch Reservate gibt in denen sie leben, dann Spottet es jeder Beschreibung wie Weiße sich dafür feiern lassen, dass ein Volk überleben darf.
Die Geschichte der Aborigines, die Geschichte der Indianer, der Sinti und Roma, der Afrikanischen Stämme, der Juden - sollte uns eigentlich eine Lehre sein.
Bei all diesen Geschichten ging es um Assimilation oder um Vernichtung.
Und immer spielte die Angst eine Rolle.
Die Indianer galten als Wilde. Man erzählte Schauergeschichten am Bett der Kinder und immer waren es die Indianer, wenn irgendwo etwas geschah.
Merkt ihr den Zusammenhang zu Heute?
Es ändert sich nichts, sobald der weiße Mensch angst hat, muss ein andersfarbiger Mensch darunter leiden.
Das ist unsere Menschheitsgeschichte.
Nun haben sich viele Völker bereits den Sitten und Gebräuchen der Weißen angepasst, nun ist also der Islam im Fadenkreuz der Assimilation steht.
Man möchte die Burka abschaffen, als erster Weg zu weiteren Angleichungen. Auf das der Europäer seine Angst besiegen möge. Wieviel Völker müssen noch dran glauben, bis wir endlich psychologisch betreut werden, denn eine Angst hat immer eine Ursache und die liegt selten an anderen, sondern meistens an uns selbst. .
Und je mehr Angst vorherrscht, desto wahrscheinlich ist es auch, das etwas passiert, denn wer sich nur mit dem Unglück beschäftigt, sollte sich nicht wundern, wenn er Unglück erhält.
In dem Sinne...
Nur etwas zum Nachdenken.
Guten Morgen
Eure Jo Andarnil
Montag, 23. November 2015
Es wird kalt! - Hier die Notfallnummern für Obdachlose und Flüchtlinge ob Legal oder Illegal.
Die Kälte nimmt zu. Es gibt viele Menschen die keine Wohnung haben, Menschen die draußen schlafen, aber auch solche die Illegal geflüchtet sind und sich hier aufhalten.
Gerade Obdachlose und Menschen aus südlichen Ländern sind gefährdet.
Daher kann ein Kältebus, oder eine Not-Unterkunft für Obdachlose Leben retten.
Die Notfallnummern für Obdachlose/Wohnungslose im einzelnen:
- Aachen: 0241/21619 und 0241/4778321 (Notübernachtungen Frauen und Männer)
- Augsburg: 0821/3244255 (Notübernachtung)
- Bautzen: 03591/490199 (Notübernachtung Frauen, Männer und Paare)
- Berlin: 0178/5235838 (Kältebus, Notfallbus von 21 Uhr bis 3 Uhr)
- Berlin: 0170/9100042 (Wärmebus)
- Berlin: 030/3912722 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Berlin: 030/3749950 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Berlin: 030/68893121 (Aufnahmehaus Frauen, Paare und Männer, getrennt)
- Bingen: 06721/10885 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Braunschweig: 0531/8863140 (Notübernachtung und Aufnahmehaus für Männer)
- Braunschweig: 0531/8621224 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Bremen: 0421/171383 und 0421/171009 (Notübernachtung Frauen)
- Bremen: 0421/3070421(Notübernachtung Männer)
- Bremerhaven: 0471/947580 (Notübernachtung)
- Bielefeld: 0521/2084884 und 0152/22902208 (Notübernachtung Frauen)
- Bielefeld: 0521/5604960, 0521/329795, 0521/329794 (Notübernachtung Männer)
- Bochum: 0234/9507808 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Bonn: 0228/985320, 0228/616402 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Celle: 05141/30060 (Notübernachtung)
- Chemnitz: 0371/4002350 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Cottbus: 0355/3819325 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Cuxhaven: 04721/ 52987 (Gebäude für Obdachlose und “Durchwanderer”)
- Darmstadt: 06151/897313 (Notübernachtung Frauen)
- Darmstadt: 06151/926150 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Diakonie DA-926150! (24-Stunden-Anlaufstelle für obdachlose Menschen, hauptsächlich Männer)
- Frauenübergangswohnheim DA-897313! (Leiterin hier ist Frau Wagner bis Abends 23 Uhr und dann wieder ab 5 Uhr erreichbar für obdachlose Frauen)
- Diepholz: 05441/1502, 05441/81877 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Dresden: 0351/8036126 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Düren: 02421/1219980 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Düsseldorf: 0211/5808642, 0211/8766688 (Notübernachtung Frauen, Paare, Männer)
- Düsseldorf: 0211/6100412 (Aufnahmehaus Frauen, Paare, Männer)
- Düsseldorf: 0157/83505152 (Gute-Nacht-Linie)
- Dortmund: 0231/5844960 (Notübernachtung Frauen)
- Dortmund: 0231/222568 (Notübernachtung Männer)
- Duisburg: 0203/992990 (Notübernachtung)
- Erfurt: 0361/734943 (Notübernachtung)
- Essen: 0201/8850254 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Frankfurt a.M.: 069/431414 (Kältebus und Notübernachtung, Bus täglich 21 Uhr bis 5 Uhr)
- Frankfurt a.M.: 069/2562700 (Notübernachtung)
- Freiburg: 0761/8964160 (Notübernachtung)
- Fürth (Franken): 0911/9772370 (Notübernachtung)
- Gelsenkirchen: 0152/28173762 (Wärme-Nachthilfe Frauen, Männer, Paare)
- Gießen: 0641/4019400 (Notübernachtung)
- Göttingen: 0551/42484 (Notübernachtung und Wohnheim für Männer)
- Hamburg: 040/3808810 (Notübernachtung mit Krankenstation für Frauen, Männer)
- Hamburg: 040/25418721 (Notübernachtung Frauen)
- Hamburg: 040/428411702 (Notübernachtung Männer)
- Hamburg: 040/40178215 Mitternachtsbus fährt täglich feste Route 20 Halten ab
- Hannover: 0511/5193153 und 0511/340210 (Notübernachtung Frauen)
- Hannover: 0511/358560 (Notübernachtung Männer)
- Hannover: 0511/9904015 (Kältebus, Kältebus der Johanniter 2x/Woche)
- Heidelberg: 06221/149860 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Husum: 04841/2529, 04841/668045 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Jena: 03641/449335 (Notübernachtung)
- Kaiserslautern: 0631/316370 (Notübernachtung)
- Karlsruhe: 0721/3540083 (Notübernachtung)
- Kassel: 0561/5703590 (Notübernachtung)
- Kiel: 0431/26044476 (Notübernachtung für Frauen)
- Kiel: 0431/26044650 (Notübernachtung für Männer)
- Krefeld: 0163/1452811 (Kältebus)
- Krefeld: 02151/5187759 (Kältebus, ect)
- Krefeld: 02151/396909 (Notübernachtung)
- Koblenz: 0261/84651 (Notübernachtung)
- Köln: 0221/376490 und 0221/95294411 (Notübernachtungen Frauen)
- Köln: 0221/94203735 und 0221/134919 (Notübernachtungen Männer)
- Köln: 0221/441026 (Kältegänge)
- Köln: 0221/22127446 (Kältebus)
- Leipzig: 0341/5852413 (Notübernachtung Frauen)
- Leipzig: 0341/4415974 (Notübernachtung Männer)
- Lübeck: 0451/73394 (Notübernachtung)
- Ludwigshafen: 0621/5200640 (Notübernachtung)
- Magdeburg: 0391/4048089 (Notübernachtung Frauen)
- Magdeburg: 0391/503216 (Notübernachtung Männer)
- Mannheim: 0621/3247327 (Notübernachtung)
- Mainz: 0172/6128282 (Kältebus, Obdachlosen-Intitiative “Die Platte”)
- Mainz: 06131/275550 (Notübernachtung Frauen)
- Mainz: 06131/375050 und 06131/530100 (Notübernachtungen Männer)
- München: 089/20061911 und kostenfrei 0800/1232321 (Kältebus und Nacht-Wärmestube)
- München: 089/5491510 (Notübernachtung Frauen)
- München: 089/55171300 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- München: 089/625020 und 089/267149 (Notübernachtungen Männer)
- München: 089/771084 Kältebusse, ausreichend Schlafmöglichkeiten für Obdachlose
- Münster: 0251/899360 (Notübernachtung Frauen)
- Münster: 0251/6063350 (Notübernachtung Männer)
- Mönchengladbach: 02161/827503 (Wärmestube) Notunterkunft Bunker, Erzbergerstr.
- Gegenüber dem ‘Bunker’ (städtische Notübernachtung) gibt es auch eine Tagesstätte vom Verein (Verein Wohlfahrt e.V.), das Bruno-Lelieveld-Haus in der Erzbergerstraße 8. Es ist täglich außer Samstag geöffnet, es gibt Frühstück und mehrere Male die Woche warmes Mittagessen gegen einen kleinen Unkostenbeitrag. Plus Duschen, Waschmaschine usw.
- Neuss: 02131/905078 (Notübernachtung)
- Nürnberg: 0911/2312462 (Notübernachtungen Frauen und Männer, getrennt)
- Pforzheim: 07231/5661960 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Potsdam: 0331/520692 (Notübernachtung Frauen, Männer und Paare)
- Rheydt: 02166/1464857 (Wärmestube, Vermittlung Notunterkunft Mönchengladbach)
- Rostock: 0381/865190, 0381/697382 (Notübernachtungen, Obdachlosenhilfe fährt Treffpunkte der Obdachlosen ab)
- Osnabrück: 0541/6688610 (Notübernachtung und Wohnheim für Frauen)
- Osnabrück: 0541/962340 (Notübernachtung und Aufnahmehaus für Männer)
- Offenburg: 0781/92010 (Notübernachtung)
- Saarbrücken: 0681/910270 (Notübernachtung Frauen)
- Saarbrücken: 0681/938130 (Notübernachtung Männer)
- Saarlouis: 06831/891143 (Notübernachtung Frauen und Männer, getrennt)
- Schwerin: 0170/5666667 (Notübernachtung Frauen und Männer)
- Stuttgart: 0711/610967 und 0711/6552122 (Notübernachtungen)
- Stralsund: 03831/703690 (Kältehilfe)
- Solingen: 0212/74943 (Notübernachtung)
- Trier: 0651/9496171 (Notübernachtung Frauen)
- Trier: 0651/9679910 (Notübernachtung Männer)
- Ulm: 0731/144438 (Notübernachtung)
- Wiesbaden: 0611/806758 (Notübernachtung Frauen)
- Wiesbaden: 0611/701268 (Notübernachtung Männer)
- Wuppertal: 0202/978565115 (Notübernachtung Frauen)
- Wuppertal-Elberfeld: Notübernachtung Männer, Friedrich-Eberstr. 180 (Robert-Daumplatz)
- Würzburg: 0931/3540316 (Notübernachtung)
Eine dieser Nummern kann Leben retten...
Namasté eure Andarnil
Die Nummern sind ohne Gewähr. Sollte eine nicht mehr gültig sein, in Frankfurt gibt es Streetworker, die man ansprechen kann. Die Stadtverwaltung hilft auch weiter und zur Not gibt es immer noch die 110.
Sonntag, 2. August 2015
Wahre Argumente gegen Veganismus
In vielen buddhistischen Communities wird das Thema: Vegan vollkommen ausgeblendet. Das ist ein Grund warum ich nur eine Buddhistische Gruppe in Facebook administriere, nämlich meine und mich ansonsten aus dem Gruppen distanziere.
Die Argumentation geht vielfältige Wege, man wirft gerne einseitige Kommentare in den Raum, wie z.B. "du hältst noch zu sehr an deiner Ernährung fest!" und vergisst dabei, das man diesen Kommentar auch gerne zurück geben kann.
Das Festhalten ist ein Bestandteil der zu Stande kommt, dass man etwas nicht verändern will. Da Vegan lebende Menschen bereits ihre Ernährung umgestellt haben, trifft das nicht mehr auf sie zu, wobei Menschen die nicht vor haben sich mit dem Thema auseinander zu setzten, sich sehr wohl an alten Strukturen festklammern, daran ändert auch nichts, wenn sie an sich gute Erklärungen vorbringen, wie z.B. "Dogmatischer Veganismus führt zu einer prinzipiellen Stigmatisierung von tierischen Erzeugnissen"*
Wobei man auch hier sehr klar abgrenzen sollte, wo der dogmatische Veganismus anfängt, leider hat der Blogschreiber meine Frage nie beantwortet, also nehme ich an, dass er Veganismus von sich aus schon als Dogmatisch empfindet. Was wiederum ein Indiz dafür ist, das auch er an Meinungen, Vorstellungen und Gedanken Strukturen festhält.
Wer das Loslassen fordert muss mit guten Beispiel voran gehen. Die meisten Menschen heben gerne den Zeigefinger empor, ändern jedoch nichts an ihrem eigenen Leben.
Im Buddhismus ist es Notwendig sein Leben zu verändern, man kann sich davor nicht schützen, sobald man tief in diese Religion eingetaucht ist, ist man bereits mitten in der Entwicklung. Die eigene Sicht geht tiefer und hervor kommen unglaublich vielfältige alte Muster, die durch noch ältere Muster entstanden sind. Gedanken und Gefühle klammern sich wie Klettband an den Mustern fest und wer sich wirklich kennen will, stell fest, wie festgefahren diese Strukturen sind und wie mühsam es ist sie von einander zu lösen um etwas neues freies wachsen zu sehen.
Wir alle haben diese festgefahrenen Muster in uns, wir handeln oft aus einem fremdbestimmten Vorbild heraus, das uns einmal so dermaßen manipuliert hat, das wir denken, es ist unser eigenes Weltbild das wir verteidigen müssen. In Wahrheit wissen viele Menschen nicht um ihrer eigenen Meinung. Sie plappern vielmehr das weiter, was sie in mühsamer Kleinarbeit von Kindheit an gelernt haben. Es ist wie eine Sprache die man erlernt hat, das Aufgeben dieser Sprache erfordert unglaublichen Mut, das aufgeben unterschiedlicher festgefrorener Vorstellungen ebenso.
Wir lernen anhand von Vorbildern, war es einst ein Metzger der unser großes Vorbild war, wird es nur schwerlich sein, das Schlachten als etwas negatives zu betrachten.
Denn wir bringen automatisch die Handlung des Jenigen mit seinem Menschsein in Verbindung und war der Mensch ein liebenswerter Mensch, versuchen wir auch all seine Handlungen mitein zu beziehen.
Der Gedanke dieser liebenswerte Mensch könne einen Fehler begehen, wird sofort von einem noch tieferen Gefühl in uns beiseite geschoben. Der Liebe zu diesem Menschen.
Während vielleicht ein anderer Metzger in unser negatives Sichtfeld gerät, weil über Facebook und Co. Bilder auftauchen die Negative Symbole enthalten.
Unsere Sicht ist sehr geprägt von dem was wir als Gut oder Böse empfinden. Diese zwei Elemente prägen unser komplettes Leben. Wir sehen die Welt also nicht Neutral, sondern immer in Bewertung zu dem was wir an Entwicklung in uns tragen.
Wenn wir einen Veganer als unangenehm empfinden liegt es nicht daran, das er ein unangenehmer Zeitgenosse ist, sondern vielmehr daran, das wir selbst ein inneres Thema mit dem Begriff Vegan haben. Vielleicht auch daran, das wir selbst noch zu sehr an alt hergebrachten Traditionen festhalten. Wenn der Schweinebraten mit der liebenden Großmutter verbunden wird, und immer dann die Erinnerung an sie geweckt wird, wenn es Schweinebraten gibt, wird es schwer sein, vom Schweinebraten Abschied zu nehmen, weil man dann gleichzeitig auch die Erinnerung an die Oma verabschiedet. Das gleiche gilt bei meinem Beispiel mit dem Metzger, wird die Erinnerung an ihn nur dadurch wachgehalten, das man Leberwurst aus eigener Schlachtung isst, wird es schwierig sein, aufs Leberwurstbrot zu verzichten.
Nahrung wird oft mit Gefühlen verbunden, bestimmte Geschmacksrichtungen können tatsächlich Erinnerungen an bestimmte angenehme oder unangenehme Situationen hervorrufen. Wenn diese Situationen unangenehm waren, werden wir die Nahrung zukünftig verweigern, ist die Situation jedoch angenehm, werden wir an genau dieser Nahrung festhalten, um immer wieder in diese auslösenden angenehmen Gefühle einzutauchen.
Auch das könnte ein Grund hierfür sein an bestimmten Nahrungsmitteln festzuhalten. Ich hatte z.B. das Szegediner Gulasch, das meine Großmutter einmal im Monat an einen Sonntag für mich und meinen Opa gemacht hat. Als ich Vegetarierin wurde, habe ich genau dieses Gulasch vermisst. Ich habe dann später das Fleisch durch Soja ersetzt und kann mich heute wieder an dieser schönen Erinnerung an meine Großeltern erfreuen.
Ein anderer Grund um festgefahrene Muster nicht aufgeben zu müssen, ist das Anpassen an bestimmte Gruppierungen.
Wenn wir in einer Gruppe von Menschen sind, die sich allabendlich zu einem Bier treffen, um den Tag damit zu beenden, dann wird es schwierig sein, Alkohol aufzugeben, denn damit gibt man auch ein Stück dieser Gemeinschaft auf.
Wenn sich Menschen von anderen Menschen und Gruppierungen unterscheiden geraten sie sehr schnell ins Außen. Niemand will gerne Aussenseiter sein. Die Angst plötzlich nicht mehr gemocht zu werden, weil man sich Verändert hat, ist sehr groß.
Oft ist diese Angst mit dem Gefühl von Einsamkeit verknüpft, Einsamkeit ist gleichsam Leiden.
Wenn man sich gerne in Gruppen aufhält versucht man natürlich die Gruppe für sich zu gewinnen, die den eigenen Interessen am nächsten kommt um eben diese eigenen Interessen zu stärken.
Es ist einfacher sich in einer Gruppe von Fleischessern zu behaupten, als in einer Gruppe von Veganern - weil hier die Ansprüche noch größer sind.
In einer Gruppe von Fleischessern interessiert es niemanden ob du während des Grillens: Steak, oder Bratwürstchen magst.
In einer Gruppe von Veganern kann es vorkommen, dass heftig diskutiert wird, wenn du erzählst das du am liebsten Sojawürstchen von einem bestimmten Hersteller isst.
Die Vorstellung das dich eine bestimmte Gruppe auffängt, ist genauso irrational wie die Vorstellung das man nur die Meinung der Masse teilen muss, um geschützt zu sein. Und doch ist das der Hauptgrund warum wir uns in Gruppen aufhalten.
Die wenigsten Menschen halten sich gerne in Minderheiten Gruppen auf. Minderheit wird gesellschaftlich als Negativ betrachtet und ist somit Aussenseiter der Mehrheit.
Wenn man sich das Ganze anhand eines Kreises vorstellt, so ist die Mehrheit in der Mitte und die Minderheit außerhalb des Kreises anzutreffen.
Eine Minderheit kann niemals so stark vertreten sein wie die Mehrheit.
Die wenigsten Menschen entscheiden sich daher bewusst für die Außenrandlage, die meisten Menschen möchten im Kreis sein. Dort finden sie dann auch Familienangehörige und co.
Sich dort einer Meinung anzuschließen, ist sehr einfach. Man kann sagen: "die meisten denken genauso wie ich" Und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Die Vorstellung das die Meisten falsch liegen, ist nahezu ausgeschlossen.
Auch das ist ein Grund warum die Vegane Ernährung sogar in Buddhistischen Kreisen abelehnt wird.
Man gleicht sich gerne der Meinung der Mehrheit an, und wenn diese besagt: wenn Buddhas Rede für Bikhsus gilt, gilt es auch für die Allgemeinheit. Dann ist es eben so.
Es ist sehr einfach sich anzugleichen. Sogar einem Buddhisten wird es sehr einfach gemacht, man zitiert sehr gerne aus dem Palikanon, statt auf eigene Erfahrungen hinzuweisen. Man bindet sich an die Meinung der Lamas oder Lehrer an, weil man alleine aus Respekt Ihnen gegenüber keine andere Meinung geltend machen möchte. Interessant ist, wie schnell sich die Meinung doch wieder ändert, wenn man den Lehrer wechselt.
Anpassung ist überall ein Thema. Und oft wird Anpassung als etwas sehr positives gesehen.
Anpassung bedeutet jedoch auch, das man an alten Mustern festhält die oft sogar weit ausserhalb der gegenwärtigen Menschlichen Entwicklung liegen.
Gesellschaftliche Veränderungen werden hier gerne mal ignoriert. Es wird auf Traditionelles hingewiesen, der Satz: "So war es schon immer!" ist dann oft zu lesen.
Aber auch Religiöse Lehrsätze werden hierfür gerne missbraucht, um eine fortschrittliche Entwicklung aufzuhalten.
Menschen benutzen sehr gerne das Wort: "Zielsetzung", dieses hat jedoch nichts mit dem Begriff Entwicklung gemein.
Bei der Zielsetzung entsteht ein Willensentwurf einer Sache die man kurzzeitig erreichen will. Beim Begriff Entwicklung geht es nicht darum eine bestimmte Sache innerhalb kürzester Zeit zu erreichen, sondern vielmehr um eine vollständige Formatierung der eigenen Person.
Eine Entwicklung bedingt immer das eigene Erleben in Verbindung mit äußeren Einflüssen.
Wenn wir ein postives Erlebnis mit z.B. Veganern haben, kann das sehr gut dazu führen, dass wir die Vegane Ernährung in Erwägung ziehen. Ist das Erleben jedoch negativ wird oft an Althergebrachten festgehalten.
Entwicklung beginnt nie an einem Nullpunkt, heißt von heute auf morgen entscheiden wir uns zu etwas das vorher nie dagewesen ist. Irgendjemand hat einen Ansatz gegeben, der uns faszinierte und daraus folgerte das wir uns zu dieser Richtung hingezogen fühlen.
Der Mensch entwickelt sich am laufenden Band, die Frage ist nur in welche Richtung.
Gesellschaftlich steuern wir seit Jahren auf einen Abgrund zu, der darauf hinweist, das die Menschheit sich regrediert.
Statt auf die Umweltprobleme einzugehen, werden Methoden entwickelt um noch bessere Ergebnisse hervorzubringen, den Schaden an der Umwelt wird vorsorglich mit Pflaster und Verbandszeug abgeholfen. Genmutationen werden von Staatlicher Seite befürwortet, das Wasser wird privatisiert.
Unsere Mitlebewesen werden in weiterführender Technik noch effektiver ausgebeutet und die Art des Tötens wird als "human" bezeichnet.
Die Kindheit unserer Kinder wird nach und nach durch die Zielsetzung der Eltern verkürzt um noch schnellere Ergebnisse in ihrer Entwicklung zum anpassenden Menschen zu fördern. Der Satz: "Von nichts kommt nichts" wird zum Leitsatz der Erziehung.
Statt Mitgefühl für Menschen zu fördern, die Hilfe in den reichen Industriestaaten suchen, werden die Menschen systematisch aus diesen Ländern vertrieben. Teilweise mit Hassparolen und mit körperlicher Gewalt.
Ausgrenzung findet in allen Bereichen statt, egal um welches Thema es handelt.
Sich einer Masse anzupassen bedeutet letztendlich, sein individuelles Denken und Handeln aufzugeben, sich der eigenen Verantwortung zu entziehen und sich seiner mitfühlenden Menschlichkeit zu entledigen.
Wir haben nicht mehr viel Gelegenheit um unseren Planeten vor einer Katastrophe zu schützen.
Wenn wir so weiter machen, haben unsere Enkel die Auswirkungen zu tragen, die dadurch entstehen, das wir selbst uns gegen jegliche positive Entwicklung sperren.
Sich vegan zu ernähren, um die Massenausbeutung der Tiere aufzuhalten, wäre nur ein Weg, er wird vielleicht unseren Mitlebewesen helfen, sich neu zu generieren. Aber damit alleine ist es nicht getan. Wir müssen anfangen Global zu denken. Die Massenbewegung kann uns hier helfen, nicht nur auf uns zu achten, sondern auch auf die Menschen in unseren Gruppen in denen wir uns bewegen.
Die Verantwortung kann nicht nur über unser Ego laufen, damit zerstören wir auf Dauer die Welt auf der wir leben.
Die wahren Argumente gegen Veganismus liegen jedoch genau darin begründet. Die Wahrheit ist sehr einfach und leider auch schmerzhaft. Wir halten an Alten Traditionen fest, um sie nicht zu verlieren. Wir haben Angst vor Veränderung und jede Entwicklung ist gleichsam eine Veränderung.
Wir gehen sogar in Regression um eine Entwicklung nach vorne aufzuhalten.
Wir Menschen sind die wahre Geisel unserer Erde.
Warum ist das so?
Ich habe eine wage Vorstellung hiervon, wobei ich noch keine ausreichende Erklärung gefunden habe.
Ich denke unser Dasein ist damit gekoppelt das wir als Individuen die Möglichkeit haben weitreichende Umwelt Veränderungen zu manipulieren. Wir dienen dennoch dem Fressen und Gefressen werden wie alle anderen Tiere auch. Wir haben jedoch auch die Möglichkeit uns an die jeweiligen Klimazonen anzupassen, das hat unser Überleben sehr vereinfacht.
Unsere anfänglichen Fähigkeiten um zu Überleben haben sich im Laufe der Millionen zu einem wahren Egozentrum aufgetürmt. Die Macht die wir über andere Lebewesen haben, hat uns letztendlich keinen Ruhm beschert. Wir haben uns überentwickelt zu einem Lebewesen, das denkt ihm würde die Welt gehören. Aus diesem Grund sind wir heute nicht mehr in der Lage zu begreifen, dass wir mit diesem Denken die Welt auf der wir leben gänzlich zerstören.
Der Mensch lebt nicht mehr in und mit der Natur, sondern hat sich daraus erhoben und denkt er könne ohne Natur und Umwelt überleben. Er ist geistig aus dem System herausgetreten, obwohl er genau wie alle anderen Mitlebewesen Teil aller natürlichen Vorgänge ist. Er hat sich somit ein Trugbild erschaffen.
Man könnte auch sagen, die Menschheit ist Größenwahnsinnig geworden. Der Gedanke, dass wir das was wir zerstören wieder Kitten können, hält sich wie Marmelade auf dem Toastbrot.
Wir sind keine Retter in der Not, das waren wir noch nie. Wir sind Zerstörer. Mittlerweile ist es so, dass unsere Erde sich darurch nicht mehr von alleine regenerieren kann, außer der Mensch stirbt aus. Eine neue Eiszeit wäre hier eine Möglichkeit von vielen.
Wir könnten unsere Umwelt retten, aber dazu müssen wir bewusst hinsehen was wir tun. Es hilft nicht aus der Bequemzone einen Blick auf das Chaos zu werfen und sich damit zu begnügen über Facebook und Co. sich aufzuregen wenn ein Jäger einen Löwen tötet. Wir müssen anfangen uns unserer Verantwortung bewusst zu werden. Wer es nicht schafft beruflich hier eine Veränderung herbeizuführen, kann es privat tun. Alleine durch ein besseres Verständnis für unsere Ernährung schaffen wir einen kleinen Schritt in Richtung positiver Entwicklung. Ähnlich wie: "es ist Krieg und keiner geht hin" wäre es hier: "Es gibt Fleisch und keiner isst es"
Die Veränderung kann nur von jedem einzelnen Individuum ausgehen, sowohl in positiver als auch in negativer Richtung. indem es sich seiner Verantwortung seines eigenen Handelns bewusst wird.
Unsere geknechteten Mitlebewesen sind aller Macht beraubt und unsere Erde hat bereits zu viel an Kraft eingebüßt.
Es liegt also an jedem einzelnen Menschen.
In dem Sinne,
überdenkt eure Ressentiments gegen die vegane Ernährung. Ich will nicht behaupten das es das Non plus Ultra ist, um unsere Welt zu retten, aber es kann durchaus dazu führen, das sich unsere Natur (zu der auch alle Lebewesen gehören) wieder regeneriert. Allerdings dazu bedarf es eine Massenbewegung in diese Richtung.
So gesehen befürworte ich in diesem Fall mal ausnahmsweise wenn sich Veganer in Zukunft Richtung Mehrheit bewegen.
Wie eine Bekannte einmal sagte: "Wir befinden uns im veganen Zeitalter"
Ich hoffe sie hat Recht.
Namasté
Eure Jo
Ah und wer immer noch nach den wahren Argumenten sucht: Es ist der Egoismus... :)
Linkseiten:
http://www.freiheit-und-bewusstsein.de/gefahren-der-veganen-ideologie/ von Andreas Frickinger
Bild:
http://www.regenbogenkreis.de/vegane-ernaehrung.html
Samstag, 6. Juni 2015
Ganz und gar Persönlich - Alles wird gut, wenn du es selbst willst!
Ich habe meinen letzten Eintrag damit geendet, das ich schrieb:
Weil diese kleine Botschaft falsch verstanden werden könnte, will ich kurz erklären was ich damit meine.
Alles wird gut, wenn du es selbst willst!
Anhand meines eigenen Beispiels:
Ich bin ein Wokaholic Multi bedingt, meine unterschiedlichen Persönlichkeiten (für alle die neu auf meinem Blog sind, einfach mal MPS, oder DISS googlen) haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen und diese leben sie auch unterschiedlich aus. Wenn ich zuviel arbeite fängt mein Körper an die Funktion aufzugeben, er lässt mich krank werden oder total erschöpft und so muss ich kürzer treten, das heißt im Klartext meine Persönlichkeiten müssen sich ausruhen.
Eine Krankheit wird allgemein als Negativ bewertet. Niemand will gerne krank sein und trotzdem ist es für mich positiv, weil ich weiß, das die Signale meines Körpers von uns allen nur so wahrgenommen werden. Mein Körper macht das so lange bis wir ihn endlich wahrnehmen und klar unsere Arbeit runter schrauben.
Da wir durch unsere DISS oft kein sehr gutes Körpergefühl haben, bekommen wir diese Signale erst dann ab, wenn wir krank sind.
Das bedeutet für uns im Klartext: "Wir haben zu viel getan, wir haben uns verausgabt!"
Würde unser Körper nicht mit Krankheit reagieren, würde er irgendwann einfach abschalten, weil wir seine Funktion vollkommen ausreizen. Die Krankheit dient uns also als Stoppsignal. Und je nachdem wer im Außen anwesend ist, kann die Krankheit entweder eine Erkältung sein, oder eben eine Grippe, ein Bänderriss oder sonstiges.
Ich bin davon überzeugt, wenn ich es schaffe die Signale meines Körpers früher wahrzunehmen, nämlich beim ersten Erschöpfungsgefühl, werde ich auch nicht mehr so oft körperlich ausfallen.
Diese Erkenntnis habe ich erst vor kurzem gewonnen.
Alles was uns passiert können wir negativ bewerten, wir können aber auch darüber nachdenken ob es nicht genau richtig ist.
Wir haben die Möglichkeit die Dinge die uns widerfahren positiv zu betrachten oder auch negativ. Alles was uns passiert hat zwei Seiten. - nicht unbedingt im ersten Moment.
Oft zeigt es sich erst im Nachhinein, dass auch im Negativen ein Sinn vorhanden ist. Und sei es nur weil genau genau Erfahrung ganz neu für uns war. Wir lernen anhand der Erfahrungen und wenn wir etwas negativ empfinden, versuchen wir dieser Erfahrung aus dem Weg zu gehen. Wir handeln also im positiven Sinne, wenn uns bewusst wird, das es negativ enden könnte, wenn wir unsere Handlung nicht überdenken.
Gedanken und Handlungen sind im Grunde genommen Neutral - wir selbst sind es die sie in positive (gute Erfahrungen) und negative (schlechte Erfahrungen) Gedanken und Handlungen bewerten.
Krankheit wird im Esoterischen oft als Störung wahrgenommen, eine Störung ist somit etwas negatives. Wenn wir aber begreifen lernen das Krankheit dazu dient, bestimmte Faktoren in unserem Leben zu kontrollieren oder gar zu verändern, ist Krankheit auch keine Störung mehr, sondern einfach nur ein Zeichen das uns bewusst macht, hier stimmt was nicht, da muss du näher hingucken.
Ich habe für mich begriffen, das es wichtig ist, eine Krankheit zu akzeptieren, denn nur dann nimmt sie einen Neutralen Wert ein in meinem Leben.
Ich muss also lernen damit zu leben.
Ich kann sie nicht einfach wegschicken, oder ignorieren und oft lässt sie sich noch nicht einmal durch Medikamente heilen. Alles was ich tun kann, ist zu akzeptieren das ich krank bin und dann muss ich lernen die Krankheit in meinem Leben zu integrieren.
Wenn ich nicht mehr laufen kann, wäre es Unsinnig Joggen zu wollen, aber es ist möglich einen Rollstuhlsport zu machen.
Das Leid das durch die Behinderung aufgetreten ist, könnte sich verändern, wenn man feststellt, dass man gerade durch die Behinderung eine neue - vielleicht sogar - wertvolle Erfahrung gemacht hat.
Und somit wird aus einem Leidvollen Moment etwas positives.
Ihr werdet jetzt sicherlich einwenden: "das kann nicht immer klappen!" Und ihr werdet sicherlich viele Beispiele haben die das beweisen. Und ihr habt recht. Es klappt nicht immer.
Wenn ein geliebter Partner stirbt tut es so verflucht weh, das nicht mal der Ansatz eines schönen Gedankens etwas daran ändert und auch wenn genug Zeit vergangen ist, wird der Tod des geliebten Menschen nichts an positiven Erfahrungen beeinhalten.
Das ist Realität und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Das einzige Positive was vielleicht daraus resultiert, ist das man einen neuen Partner kennen lernt, oder in ein anderes Land/Stadt/Dorf umzieht um neue Erfahrungen zu machen, aber dennoch ist und bleibt diese Erfahrung schmerzhaft.
Ist meine kleine Botschaft: Alles wird gut, wenn du es selbst willst!
hier überhaupt noch anwendbar?
Es ist schwierig, sehr schwer. In der Trauer sehen wir die Welt farblos und destruktiv, der Schmerz der da ist, macht uns blind für die Dinge die uns gut tun. Wenn ich trauere möchte ich nur noch ins Bett, mir die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr mitbekommen. Das einzige was vielleicht noch positiv für unsere Mitmenschen ist, das wir weiter leben.
Alles wird gut- heißt nicht, das es irgendwann nicht mehr schmerzt, sondern einfach nur:
Ich muss es akzeptieren!
Es nicht zu akzeptieren würde bedeuten, ich sterbe mit. Oder ich versinke so stark in Trauer das die Welt um mich herum nicht mehr existiert. Für unsere geliebten Mitmenschen sind wir nicht mehr erreichbar.
Ich muss es akzeptieren heißt im Klartext: Es geht weiter, auch wenn mein geliebter Partner nicht mehr da ist. Wir erleben trotzdem einen neuen Alltag und neue Erfahrungen. Und vielleicht irgendwann auch wieder Momente des Glücks - alles wird gut, heißt im Grunde genommen: Lass es zu das es weh tut, lass es zu das du krank bist. Akzeptiere!
Durch die Akzeptanz werden neue Impulse gestartet. Wir lernen ein neues Leben zu leben. Und je mehr wir das Leid akzeptieren, desto neutraler wird dieses Gefühl irgendwann.
Alles wird gut, wenn wir es selbst wollen -
Wir haben vieles in der Hand, unsere Handlungen unsere Gedanken. Was wir oft nicht bewusst kontrollieren können ist Krankheit, Leid, Tod.
Alles wird gut, heißt hier einfach nur, dass es zum Leben dazu gehört.
Unser Leben wird irgendwann enden, sei es durch Alter, Krankheit, Unfall, oder aus eigenen Antrieb - Suizid.
Das ist der Lauf der Dinge. Meist werden wir im Alter so richtig krank und diese Krankheit geht in Siechtum über und dann folgt der Tod. Das wäre noch der normale Weg.
Es ist eine Tatsache das unser Leben so endet. Wir können darüber weinen, uns in Leid vergraben, wir können es ignorieren, aber wir können es auch akzeptieren und uns damit trösten, dass wir viele Jahre Erfahrungen angesammelt haben. Wir können zurück blickend sagen: Es war gut das was wir erlebt haben, weil es uns zu den Menschen gemacht hat, der wir sind.
Versteht ihr was ich sagen möchte?
Es liegt in unserer Hand die Erfahrungen die wir gemacht haben als Gut oder Schlecht zu empfinden. Aber es ändert nichts an der Erfahrung, es ist passiert.
Wir haben also die Möglichkeit die Erfahrungen als Ton zu betrachten, der uns in unserem ganzen Wesen geformt hat.
Und wenn wir wirklich ganz und gar nicht mit dem Wesen zufrieden sind das wir sind, was dann?
Nun ja, ich sag es mal so. Wenn uns das JETZT bewusst ist, das wir uns nicht mögen, dann sollten wir JETZT anfangen das zu ändern.
Es gibt Kleinigkeiten um in sich selbst ein positives Bild entstehen zu lassen, wir können andocken an den schönen Dingen die andere Menschen erleben, wir können bewusst ein Lächeln einsetzen um ein Lächeln bei unserem Gegenüber zu entlocken. Wir können Geld spenden, damit anderen Lebewesen geholfen wird. Und wir können nachverfolgen was alles mit unserem Geld tolles passiert. Wir können bewusst eingreifen wenn anderen Leid geschieht.
Wichtig ist nur, das wenn du Jetzt nicht zufrieden mit dir als Mensch bist, wenn du Gedanken in dir findest wie: "ich bin kein guter Mensch" dann ändere das!
Du hast es wirklich in der Hand, du hast die Kontrolle über das was du gut und das was du schlecht findest.
Das meinte ich mit alles wird gut - wenn du es selbst willst!
Niemand sonst kann dir das abnehmen. Nur du alleine.
In diesem Sinne
Namasté
eure Jo
"Ich wünsche euch Frieden und Gelassenheit und die Erkenntnis
Alles wird Gut - Wenn du es selbst willst!!!"
Weil diese kleine Botschaft falsch verstanden werden könnte, will ich kurz erklären was ich damit meine.
Alles wird gut, wenn du es selbst willst!
Anhand meines eigenen Beispiels:
Ich bin ein Wokaholic Multi bedingt, meine unterschiedlichen Persönlichkeiten (für alle die neu auf meinem Blog sind, einfach mal MPS, oder DISS googlen) haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen und diese leben sie auch unterschiedlich aus. Wenn ich zuviel arbeite fängt mein Körper an die Funktion aufzugeben, er lässt mich krank werden oder total erschöpft und so muss ich kürzer treten, das heißt im Klartext meine Persönlichkeiten müssen sich ausruhen.
Eine Krankheit wird allgemein als Negativ bewertet. Niemand will gerne krank sein und trotzdem ist es für mich positiv, weil ich weiß, das die Signale meines Körpers von uns allen nur so wahrgenommen werden. Mein Körper macht das so lange bis wir ihn endlich wahrnehmen und klar unsere Arbeit runter schrauben.
Da wir durch unsere DISS oft kein sehr gutes Körpergefühl haben, bekommen wir diese Signale erst dann ab, wenn wir krank sind.
Das bedeutet für uns im Klartext: "Wir haben zu viel getan, wir haben uns verausgabt!"
Würde unser Körper nicht mit Krankheit reagieren, würde er irgendwann einfach abschalten, weil wir seine Funktion vollkommen ausreizen. Die Krankheit dient uns also als Stoppsignal. Und je nachdem wer im Außen anwesend ist, kann die Krankheit entweder eine Erkältung sein, oder eben eine Grippe, ein Bänderriss oder sonstiges.
Ich bin davon überzeugt, wenn ich es schaffe die Signale meines Körpers früher wahrzunehmen, nämlich beim ersten Erschöpfungsgefühl, werde ich auch nicht mehr so oft körperlich ausfallen.
Diese Erkenntnis habe ich erst vor kurzem gewonnen.
Alles was uns passiert können wir negativ bewerten, wir können aber auch darüber nachdenken ob es nicht genau richtig ist.
Wir haben die Möglichkeit die Dinge die uns widerfahren positiv zu betrachten oder auch negativ. Alles was uns passiert hat zwei Seiten. - nicht unbedingt im ersten Moment.
Oft zeigt es sich erst im Nachhinein, dass auch im Negativen ein Sinn vorhanden ist. Und sei es nur weil genau genau Erfahrung ganz neu für uns war. Wir lernen anhand der Erfahrungen und wenn wir etwas negativ empfinden, versuchen wir dieser Erfahrung aus dem Weg zu gehen. Wir handeln also im positiven Sinne, wenn uns bewusst wird, das es negativ enden könnte, wenn wir unsere Handlung nicht überdenken.
Gedanken und Handlungen sind im Grunde genommen Neutral - wir selbst sind es die sie in positive (gute Erfahrungen) und negative (schlechte Erfahrungen) Gedanken und Handlungen bewerten.
Krankheit wird im Esoterischen oft als Störung wahrgenommen, eine Störung ist somit etwas negatives. Wenn wir aber begreifen lernen das Krankheit dazu dient, bestimmte Faktoren in unserem Leben zu kontrollieren oder gar zu verändern, ist Krankheit auch keine Störung mehr, sondern einfach nur ein Zeichen das uns bewusst macht, hier stimmt was nicht, da muss du näher hingucken.
Ich habe für mich begriffen, das es wichtig ist, eine Krankheit zu akzeptieren, denn nur dann nimmt sie einen Neutralen Wert ein in meinem Leben.
Ich muss also lernen damit zu leben.
Ich kann sie nicht einfach wegschicken, oder ignorieren und oft lässt sie sich noch nicht einmal durch Medikamente heilen. Alles was ich tun kann, ist zu akzeptieren das ich krank bin und dann muss ich lernen die Krankheit in meinem Leben zu integrieren.
Wenn ich nicht mehr laufen kann, wäre es Unsinnig Joggen zu wollen, aber es ist möglich einen Rollstuhlsport zu machen.
Das Leid das durch die Behinderung aufgetreten ist, könnte sich verändern, wenn man feststellt, dass man gerade durch die Behinderung eine neue - vielleicht sogar - wertvolle Erfahrung gemacht hat.
Und somit wird aus einem Leidvollen Moment etwas positives.
Ihr werdet jetzt sicherlich einwenden: "das kann nicht immer klappen!" Und ihr werdet sicherlich viele Beispiele haben die das beweisen. Und ihr habt recht. Es klappt nicht immer.
Wenn ein geliebter Partner stirbt tut es so verflucht weh, das nicht mal der Ansatz eines schönen Gedankens etwas daran ändert und auch wenn genug Zeit vergangen ist, wird der Tod des geliebten Menschen nichts an positiven Erfahrungen beeinhalten.
Das ist Realität und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Das einzige Positive was vielleicht daraus resultiert, ist das man einen neuen Partner kennen lernt, oder in ein anderes Land/Stadt/Dorf umzieht um neue Erfahrungen zu machen, aber dennoch ist und bleibt diese Erfahrung schmerzhaft.
Ist meine kleine Botschaft: Alles wird gut, wenn du es selbst willst!
hier überhaupt noch anwendbar?
Es ist schwierig, sehr schwer. In der Trauer sehen wir die Welt farblos und destruktiv, der Schmerz der da ist, macht uns blind für die Dinge die uns gut tun. Wenn ich trauere möchte ich nur noch ins Bett, mir die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr mitbekommen. Das einzige was vielleicht noch positiv für unsere Mitmenschen ist, das wir weiter leben.
Alles wird gut- heißt nicht, das es irgendwann nicht mehr schmerzt, sondern einfach nur:
Ich muss es akzeptieren!
Es nicht zu akzeptieren würde bedeuten, ich sterbe mit. Oder ich versinke so stark in Trauer das die Welt um mich herum nicht mehr existiert. Für unsere geliebten Mitmenschen sind wir nicht mehr erreichbar.
Ich muss es akzeptieren heißt im Klartext: Es geht weiter, auch wenn mein geliebter Partner nicht mehr da ist. Wir erleben trotzdem einen neuen Alltag und neue Erfahrungen. Und vielleicht irgendwann auch wieder Momente des Glücks - alles wird gut, heißt im Grunde genommen: Lass es zu das es weh tut, lass es zu das du krank bist. Akzeptiere!
Durch die Akzeptanz werden neue Impulse gestartet. Wir lernen ein neues Leben zu leben. Und je mehr wir das Leid akzeptieren, desto neutraler wird dieses Gefühl irgendwann.
Alles wird gut, wenn wir es selbst wollen -
Wir haben vieles in der Hand, unsere Handlungen unsere Gedanken. Was wir oft nicht bewusst kontrollieren können ist Krankheit, Leid, Tod.
Alles wird gut, heißt hier einfach nur, dass es zum Leben dazu gehört.
Unser Leben wird irgendwann enden, sei es durch Alter, Krankheit, Unfall, oder aus eigenen Antrieb - Suizid.
Das ist der Lauf der Dinge. Meist werden wir im Alter so richtig krank und diese Krankheit geht in Siechtum über und dann folgt der Tod. Das wäre noch der normale Weg.
Es ist eine Tatsache das unser Leben so endet. Wir können darüber weinen, uns in Leid vergraben, wir können es ignorieren, aber wir können es auch akzeptieren und uns damit trösten, dass wir viele Jahre Erfahrungen angesammelt haben. Wir können zurück blickend sagen: Es war gut das was wir erlebt haben, weil es uns zu den Menschen gemacht hat, der wir sind.
Versteht ihr was ich sagen möchte?
Es liegt in unserer Hand die Erfahrungen die wir gemacht haben als Gut oder Schlecht zu empfinden. Aber es ändert nichts an der Erfahrung, es ist passiert.
Wir haben also die Möglichkeit die Erfahrungen als Ton zu betrachten, der uns in unserem ganzen Wesen geformt hat.
Und wenn wir wirklich ganz und gar nicht mit dem Wesen zufrieden sind das wir sind, was dann?
Nun ja, ich sag es mal so. Wenn uns das JETZT bewusst ist, das wir uns nicht mögen, dann sollten wir JETZT anfangen das zu ändern.
Es gibt Kleinigkeiten um in sich selbst ein positives Bild entstehen zu lassen, wir können andocken an den schönen Dingen die andere Menschen erleben, wir können bewusst ein Lächeln einsetzen um ein Lächeln bei unserem Gegenüber zu entlocken. Wir können Geld spenden, damit anderen Lebewesen geholfen wird. Und wir können nachverfolgen was alles mit unserem Geld tolles passiert. Wir können bewusst eingreifen wenn anderen Leid geschieht.
Wichtig ist nur, das wenn du Jetzt nicht zufrieden mit dir als Mensch bist, wenn du Gedanken in dir findest wie: "ich bin kein guter Mensch" dann ändere das!
Du hast es wirklich in der Hand, du hast die Kontrolle über das was du gut und das was du schlecht findest.
Das meinte ich mit alles wird gut - wenn du es selbst willst!
Niemand sonst kann dir das abnehmen. Nur du alleine.
In diesem Sinne
Namasté
eure Jo
Freitag, 23. Januar 2015
Tagebuch - Hier Über PEGIDA und andere IDIOTAS
Ich kann diese Parolen der Pegida Anhänger einfach nicht mehr lesen (sollte im Radio auch nur ein P zu hören sein, schalte ich aus).
Wer steckt hinter dieser schwachsinnigen Orga?
Sind es totale Idioten, oder gehören sie zum Organisierten Verbrechen?
Mittlerweile sind einige Namen der Drahtzieher bekannt, Facebook Initiatoren, ehemalige Straftäter, Wirtschaftsberater, Ex-Jornalisten, natürlich CDU Aktivisten und solche die sich "freiheitlich christliche Patri(idi)oten nennen.
Interessant ist, dass eine Frau über Funk und Fernsehen verkünden lies, ihr sei es egal ob es den Holocaust gegeben hat, genauso egal scheint ihnen zu sein, dass nur 5 % (4 Millionen) unserer Bevölkerung Muslimen sind. Sie gehen also vehement und mit Gewalt gegen eine Minderheit vor, die sich mit ach und krach hier in diesem fremdenfeindlichen Land eine Existenz aufgebaut haben.
Viele Anhänger sind davon überzeugt, das die Muslime die hier leben Straftäter sind.
Das unter diesen Pegida Anhängern wesentlich mehr Gewalttätige Straftäter (oder solche die es werden wollen) sind wird ignoriert. Wenn man sich die Berichterstattungen ansieht. Skins (oder besser NEO-NAZIS) ziehen mit Springerstiefel und SS Zeichen auf der Jacke fahnenschwenkend durch die Stadt, daneben Hooligens und Mütter mit ihren Kindern und Rentner mit ihrem Rollatoren. Man finden jede Berufsgruppe von der Verkäuferin bis zur Ärztin. Vom Bauer bis zur Hure vereint im Namen PEGIDA..
Jeder hat andere Vorstellungen von einem Islam-besetzten Land, die einen verkünden lauthals:
"Wir wollen keine Glaubenskriege!" Die anderen "Scheiß Ausländer raus, wir wollen keine Ausländer!" dann gibt es noch solche Parolen: "Islam = Karzinom" und wenn man die Interviews hört, bekommt man ein Würgefühlt wenn eine ältere Dame ins Mikrofon hüstelt: "Ich will au net, das der Islam hier eingeführt wird!"oder ein älterer Herr der wütend ins Mikrofon faucht: "Das sind Schmarotzer!"
Als intelligenter Mensch denkt man spätestens dann daran wie der Maschendrahtzaun Song von Stefan Raab entstanden ist.
Nach all den Berichterstattungen die ich gesehen habe - und es waren wirklich nicht viele - frage ich mich wieviel dumme Menschen es in Deutschland gibt und ich komme zu dem traurigen Schluss, es müssen mehr sein als die 5 % Muslimen.
Ja mein Post ist diesmal böse, aber Leute wo findet ihr eure Zeit euch in solchen Organisationen zu bewegen, ist es die Arbeitslosigkeit, Harz 4 oder die geringe Rente die euch frustriert? Oder ist es einfach gerade schick, sich einzureihen und mit zu demonstrieren, neben sich einen Rechten, hinter sich einen Linken und an der Seite ein Kinderwagen mit einem armen schreienden Baby?
Ja meine Güte es gibt eine einfache Möglichkeit die Frusttration zu beenden, wählt Parteien wie die CDU/CSU und die SPD (die eh nur Reden schwingt, statt was zu tun) ab. Ihr seid doch das Volk, dann tut doch was gegen die Armut, aber lasst euren Frust und Hass und eure Dummheit nicht an den Menschen aus, die weiß "gott" nichts für eure minderbemittelte Intelligenz können. Jaja der Spiegel in den man bisweilen blickt kann ziemlich weh tun... nicht wahr?
Für alle die es nicht wissen:
Pegida - Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes.
Sind es totale Idioten, oder gehören sie zum Organisierten Verbrechen?
Mittlerweile sind einige Namen der Drahtzieher bekannt, Facebook Initiatoren, ehemalige Straftäter, Wirtschaftsberater, Ex-Jornalisten, natürlich CDU Aktivisten und solche die sich "freiheitlich christliche Patri(idi)oten nennen.
Interessant ist, dass eine Frau über Funk und Fernsehen verkünden lies, ihr sei es egal ob es den Holocaust gegeben hat, genauso egal scheint ihnen zu sein, dass nur 5 % (4 Millionen) unserer Bevölkerung Muslimen sind. Sie gehen also vehement und mit Gewalt gegen eine Minderheit vor, die sich mit ach und krach hier in diesem fremdenfeindlichen Land eine Existenz aufgebaut haben.
Viele Anhänger sind davon überzeugt, das die Muslime die hier leben Straftäter sind.
Das unter diesen Pegida Anhängern wesentlich mehr Gewalttätige Straftäter (oder solche die es werden wollen) sind wird ignoriert. Wenn man sich die Berichterstattungen ansieht. Skins (oder besser NEO-NAZIS) ziehen mit Springerstiefel und SS Zeichen auf der Jacke fahnenschwenkend durch die Stadt, daneben Hooligens und Mütter mit ihren Kindern und Rentner mit ihrem Rollatoren. Man finden jede Berufsgruppe von der Verkäuferin bis zur Ärztin. Vom Bauer bis zur Hure vereint im Namen PEGIDA..
Jeder hat andere Vorstellungen von einem Islam-besetzten Land, die einen verkünden lauthals:
"Wir wollen keine Glaubenskriege!" Die anderen "Scheiß Ausländer raus, wir wollen keine Ausländer!" dann gibt es noch solche Parolen: "Islam = Karzinom" und wenn man die Interviews hört, bekommt man ein Würgefühlt wenn eine ältere Dame ins Mikrofon hüstelt: "Ich will au net, das der Islam hier eingeführt wird!"oder ein älterer Herr der wütend ins Mikrofon faucht: "Das sind Schmarotzer!"
Als intelligenter Mensch denkt man spätestens dann daran wie der Maschendrahtzaun Song von Stefan Raab entstanden ist.
Nach all den Berichterstattungen die ich gesehen habe - und es waren wirklich nicht viele - frage ich mich wieviel dumme Menschen es in Deutschland gibt und ich komme zu dem traurigen Schluss, es müssen mehr sein als die 5 % Muslimen.
Ja mein Post ist diesmal böse, aber Leute wo findet ihr eure Zeit euch in solchen Organisationen zu bewegen, ist es die Arbeitslosigkeit, Harz 4 oder die geringe Rente die euch frustriert? Oder ist es einfach gerade schick, sich einzureihen und mit zu demonstrieren, neben sich einen Rechten, hinter sich einen Linken und an der Seite ein Kinderwagen mit einem armen schreienden Baby?
Ja meine Güte es gibt eine einfache Möglichkeit die Frusttration zu beenden, wählt Parteien wie die CDU/CSU und die SPD (die eh nur Reden schwingt, statt was zu tun) ab. Ihr seid doch das Volk, dann tut doch was gegen die Armut, aber lasst euren Frust und Hass und eure Dummheit nicht an den Menschen aus, die weiß "gott" nichts für eure minderbemittelte Intelligenz können. Jaja der Spiegel in den man bisweilen blickt kann ziemlich weh tun... nicht wahr?
Für alle die es nicht wissen:
Pegida - Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes.
Das Abendland ist NUR der westliche Teil Europas, in der Bezeichnung der Orga wird aber auf Europa als Ganzes hingewiesen. Zumindest kommt es so rüber, da hier von patriotischen Europäern gesprochen wird und nicht von patriotischen Westeuropäern.
Diese Bezeichnung lässt vermuten, das dahinter der Gedanke steckt, den Islam aus ganz Europa zu vertreiben (oder im westlichen Teil, eben dem Abendland den moslemischen Glauben zu verbieten), bzw. der Gedanke das der Islam kein europäischer Teil sein darf. Das ist Demogogisch und beinhaltet unteranderem ein rassistisches Gedankengut. Somit kann man entweder mutmaßen, das es sich bei dieser Organisation um Dummköpfe handelt die keine Ahnung haben wo Europa anfängt und aufhört, oder um Initiatoren die Mitläufer dafür nutzen, um den Islam aus ganz Europa zu vertreiben. Den ersteren kann man nicht ernst nehmen, der zweite ist Gefährlich. da ich nicht weiß, was wirklich dahinter steckt, finde ich das ganze Hochgefährlich für Europa und für die Freiheit der Religionen. Kurz um eine Diktatur hatten wir bereits, ich brauch es nicht.
Diesmal unfreundliche Grüße an alle Pegida Anhänger... Ich habe euch so was von Satt!!!

Das Namasté spar ich mir heute... ich weiß mein Beitrag ist alles andere als Buddhistisch. Aber mir war danach, mir mal wieder die Seele aus dem Leib zu schreiben.
Eure Jo
Bildquelle:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-12/pegida-bedford-strohm-dialog
Mittwoch, 12. November 2014
der konstruktive Geist
In allen Kulturen dieser Welt steht die Vorstellung an erster Stelle. Die Vorstellung einer Religion, der Glaube daran, die Umsetzung bestimmter Glaubensformeln, Richtlinien, Rituale.
(angeblich) Konträr dazu gibt es die Wissenschaft, die sich auf Ergebnisse und Erkenntnisse und die dazu gehörige Entwicklung von Ergebnissen stützt.
Wir tendieren oft dazu beides getrennt von einander zu sehen.
Meine Schwiegermutter sagte mir einmal: "Die Wissenschaft hat im Glauben nichts zu suchen!"
Und ich entgegnete: "ohne Wissenschaft gäbe es den Glauben nicht".
Der Glaube selbst hilft uns Menschen, die Dinge die wir nicht erklären können, stehen zu lassen. Wir zweifeln sie nicht an, weil wir es fühlen, dieses innere Wissen um das Nichterklärbare.
Die Wissenschaftlichen Erkenntnisse stützen sich jedoch auf das Erklärbare und geben daher erst einmal einen Kontrast der nur schwer mit unserem Gehirn zu vereinen ist.
Gehen wir konstruktiv vor, stellen wir jedoch fest, es ist gar nicht so schwer, sich darauf einzulassen, das die Wissenschaft den Glauben erst repräsentiert, denn ohne Wissen hätten wir den Stand eines Kleinkindes.
Ein Wunder zu erfahren reicht uns nicht, wir wollen mehr über dieses Wunder wissen.
Ich habe euch eines meiner Lieblingsvideos verlinkt. Ein kleines Mädchen sieht das erste Mal regen.
Ihr reicht es nicht aus, den Regen durch eine Fensterscheibe zu betrachten, sie muss es fühlen. Also steht sie mitten im Nass mit großen Augen und Hände gen Himmel gestreckt. Dieses Video hat viel in mir ausgelöst. Als ich es das erste Mal sah, bin ich in Tränen ausgebrochen und konnte nicht mehr aufhören zu weinen.
Weil Regen für mich, nur sehr selten eine solche Faszination auslöst. Ich fühlte mich eines Glaubens, einer Erfahrung beraubt, die ich einst hatte und heute nie wieder haben werde.
Das Gefühl ein Wunder zu erleben.
Weil Regen für mich, nur sehr selten eine solche Faszination auslöst. Ich fühlte mich eines Glaubens, einer Erfahrung beraubt, die ich einst hatte und heute nie wieder haben werde.
Das Gefühl ein Wunder zu erleben.
Ich erinnere mich auch gerne an den ersten Moment zurück, an dem meine Tochter das erste mal Schnee sah. Sie hatte furchtbare Angst und wollte damit überhaupt nicht in Kontakt kommen. Schnee selbst wollte sie nicht anfassen und auch im Jahr darauf war Schnee noch etwas sehr seltsames für sie.
Erst etwa mit drei Jahren fing sie an Schnee mit den Händen berühren zu wollen. Ein konträres Erlebnis zu dem des kleinen Mädchen im Video die freudig interessiert war und sich dem Wunder der Regentropfen einfach nur hingeben wollte.
Zwei Kinder die unterschiedliche Erfahrungen machten. Regen war für meine Tochter nie so interessant und sonderbar wie Schnee.
Wir Menschen gehen erst einmal davon aus, das die Erfahrung bei jedem gleich stattfindet. Wir glauben daran, das alle gleich empfinden müssen. Unser Glaube an Götter bassiert darauf, das sie immer gleich fungieren.
Gott steht über dem Menschen, in jeder Religion findet man Wesenheiten die weit über dem Menschen stehen, ihn führen, ihn beschützen oder ins Elend stürzen. Bei all dem wird der Mensch Hilflos - dem Ausgeliefert - dargestellt. Und doch verehrten und verehren noch heute Menschen diesem Bild eines Höhergestellten Wesens. Sie lassen dieses Bild einfach stehen, sie kritisieren nicht dessen Macht, noch hinterfragen sie woher diese Macht kommt.
Dieses Bild eines Allmächtigen hat mich Zeitlebens von jeder Religion entfernt, bis ich zum Buddhismus kam und dort begriff, dass es in dieser Glaubensrichtung keinen Allmächtigen gibt. Niemand der Höher gestellt ist, und somit auf das einfache Volk hinabblickt. Buddha war auch nicht der gütige Prophet wie er gerne in den Geschichten dargestellt wird, er war auf sensitive Weise egozentrisch, denn er wollte die Wahrheit hinter seinem Spiegelbild wissen.
Das bedingte Entstehen zeigt die Gedankengänge die Buddha hatte, es zeigt, wie er aus der Wissenschaft eine Religion entstehen ließ. Bereits vor Buddha begriffen die großen Gelehrten das die Zeit einer linearen Struktur folgt - so folgt der eine Monat auf den anderen Monat und man begriff, das bestimmte Himmelskörper an genau dieser Linearen Struktur beteiligt sind. Der Mond mit seinen Phasen, die Sonne die, je nach Tageszeit eine bestimmte Uhrzeiten repräsentierte. Buddha machte sich die Wissenschaft zu nutze, wie bereits viele andere Gelehrte vor ihm.
Was heute rein Intellektuell zu erklären ist, war früher Magisch, die ersten physikalischen Versuche, die ersten chemischen Zusammenhänge - damals war es die reinste Mystik die einem Gott-Glauben sehr nahe kam.
Ich bin der Meinung, das man sehr wohl Glaube und Wissenschaft miteinander vereinen kann, wenn man das Ganze nicht zu ernst betrachtet. Die meisten Wissenschaftler die ich kenne, betrachten es sehr ernst. Ich selbst empfinde mich als Eklektikerin und doch ist auch mir der Agnostizismus bekannt. Ich kann nicht bestreiten, dass auch ich im Geheimen eine Gottheit anbete, wenn ich zum Beispiel eine Landstraße entlang fahre, rechts und links Bäume... ich bitte dann darum die Tiere rechts und links der Fahrbahn zu schützen. Denn es gibt für mich nichts schimmeres als in Unachtsamkeit einem Tier zu schaden.
Der Agnostizismus bestreitet keinen Gott, er bestreitet aber auch nicht die Wissenschaft, es ist vielmehr ein Zusammenspiel. Ein Agnostiker denkt polarisierend, er weiß das es Dinge gibt die nicht erklärbar sind und so nimmt er die Dinge hin die nicht erklärbar sind.
Der Eklektiker hält sich nicht an einem Teil fest, sondern findet in unterschiedlichen Teilen die Wahrheit. Man spricht hier auch von Synkretismus wenn es um unterschiedliche religiöse Richtungen geht.
Aus meiner Sicht einer Buddhistin, ist die Wissenschaft ein nützliches Werkzeug um zu begreifen, dass wir unwissend sind. Je mehr wir versuchen der Welt auf dem Grund zu gehen, desto mehr scheitern wir an unseren eigenen geistigen Grenzen. Es ist verblüffend wie eng unser Horizont wird, wenn wir nur einem den Vortritt lassen, der Wissenschaft oder der Religion.
Dabei bleibt etwas wichtiges auf der Strecke - die konstruktive Auseinandersetzung mit beiden Teilen, die letztendlich zu einem Ganzen verschmelzen.
Wir können nur wirklich der Wahrheit in ihrer Gänze ins Gesicht sehen, wenn wir akzeptieren, das diese Wahrheit unterschiedliche Mimiken hat.
Zu verstehen, dass auch der Buddhismus auf einer Wissenschaftlichen Erkenntnis von bedingten Entstehen ruht ist nichts neues - es jedoch als Wissenschaftlich anzuerkennen, dazu benötigt man die innere Gelassenheit beides nebeneinander stehen zu lassen...
Das gilt übrigens nicht nur für den Buddhismus...
In diesem Sinne
wünsche ich euch einen konstruktiven Geist, um euch mit dem was ist auseinander zu setzen und ein offenes Herz, um zu verstehen dass nicht alles so ist, wie es scheint...
Namasté
Euch alles Liebe von der Jo
Montag, 3. Februar 2014
(christliche?) Werte
Ich und meine Familie gehören zu einer Minderheit (auch wenn ich das anders sehe, für die Gesellschaft sind wir eine Minderheit), wir sind keine Christen, wir sind Homosexuell und wir drei Elternteile haben eine Tochter.
Letztens gingen wir zum Informations-Elternabend der Schule in die unsere Tochter im Sommer gehen wird.
Es kam auch das Thema Religionsunterricht auf, ich fragte, ob auch alternativ das Unterrichtsfach: Ethik angeboten wird.
Natürlich wird es nicht angeboten. Shaya wird wie ihre anderen andersgläubigen Schulkameraden Deutschunterricht haben, während christliche Kinder Religionsunterricht haben. Ich finde das weniger gut - vielleicht wird das ein Grund sein, mich doch noch näher mit dieser Thema auseinander zu setzten, denke ich...
Kurz nach diesem Info Abend habe ich einige unschöne Artikel gelesen zum Thema Homosexualität und Kirche (ich habe hier auf meinem Blog berichtet) oder auch Homosexualität und Christliche Werte.
Da ich schon lange mal einen Blogeintrag zum Thema "Werte" schreiben wollte, habe ich heute noch mal intensiv recherchiert und bin auf folgende Seite gekommen:
Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft
Ich habe mich auf dieser Seite eingelesen und erschreckt musste ich feststellen, das ich meine Sicht auf das Christentum noch einmal überdenken muss. Eine Frage die zwingend gestellt werden müsste:
Was unterscheidet das Christentum vom Christentum?
Denn mittlerweile scheint es unglaublich viele Gruppierungen zu geben, die alle von sich das eine behaupten: Wir sind Christen.Aber zurück zur Webseite.
Dieses deutsche Institut für Jugend und Familie beschäftigt sich intensiv mit der Frage wie die "Minderheit der Minderheit", nämlich diejenigen die unter ihrer homosexuellen Neigung leiden, zu therapieren ist.
Oberflächlich betrachtet wird Homosexualität durch die Beiträge nicht in Frage gestellt, doch schaut man sich die Webseite mal genauer an, gruselt es einen...
Ich zitiere: "Seit über dreißig Jahren setzt sich das DIJG für jene Minderheit innerhalb der Minderheit homosexuell empfindender Menschen ein, die sich mit einem homosexuellen Lebensstil nicht identifizieren kann oder will.
Diese Menschen sind überzeugt, dass Sex mit Menschen des eigenen Geschlechts ihre tiefste Identität als geschlechtliche Person, als Frau oder Mann, nicht widerspiegeln kann. Sie suchen konstruktive Wege zur Veränderung ihres Verhaltens, zur Abnahme ihrer homosexuellen Empfindungen und – soweit es ihnen möglich ist – auch zur Entwicklung ihres heterosexuellen Potentials."
Artikel wie: http://www.dijg.de/homosexualitaet/kirche/warum-ich-als-christ-nicht-homosexuell-leben-kann/
Sehr interessant hier beschreibt ein ehemals homosexueller das man als Christ nicht Homosexuell leben kann, denn es widerspricht sich mit den christlichen Werten.
oder:
http://www.dijg.de/homosexualitaet/lebensberichte/mein-weg-heraus/
setzen das schreckliche Leben homosexueller Menschen gut in Szene.
Christl Ruth Vonhold, die Betreiberin der Webseite, scheint davon überzeugt zu sein Homosexuelle therapeutisch behandeln zu können, so dass sie sich für ein heterosexuelles Leben entscheiden können. Zwar behauptet sie auf ihrer Seite, dass eine Umpolung nicht möglich sei, sie beschreibt jedoch "Therapien" die sie und ihre Kollegen anbieten, wie z.B. Reorientierungstherapie, Reparativtheorie und Gay-affirmative Therapien.
Desweiteren verlinkt sie auf diese Seite:
http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/
Hier wird Homosexualität als "nicht angeboren" bezeichnet, man spricht auf dieser Webseite von: "Homosexueller Anziehung" und davon das mit Hilfe geeigneter Therapien die unerwünschte homosexuelle Anziehung verringert werden kann und ein heterosexuelles Potential entwickelt werden kann.
Erschreckend für mich - Diese sogenannten "Therapeuten" arbeiten bei uns im Odenwald, in meiner Nähe sogar.
Es ist wissenschaftlich bewiesen (1993 das erste mal vom Humangenetiker: Dean Hammer, später konnten das William Rice und seine Kollegen durch eine Studie noch bekräftigen) dass Homosexualität angeboren ist. Diese Therapeuten sind jedoch in ihrem "Christlichen" Verständnis so dermaßen verhärtet, das sie solche Wissenschaftlich fundierte Studien ignorieren und immer noch junge Leute therapieren. Das ist für mich unverständlich und geradezu grotesk.
Erschreckend ist auch, dass Vonhold diese Therapien unter dem Deckmantel der Christlichen Nächstenliebe gibt, die Ratschläge an betroffenen Eltern homosexuell orientierter "Kinder" von Dr. Socarides:
http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/rat-fuer-eltern/was-eltern-tun-koennen
Zitat:
(Dr. Socarides): "Ich sage ihnen dasselbe, das ich auch Eltern sage, deren Kinder Drogen nehmen. Ich sage ihnen: Sie haben als Eltern nicht versagt, Sie sind jetzt nicht hilflos und Sie sind auch nicht allein."
Auf die Frage ob man kleinen Jungen Puppen zum Spielen geben darf:
Zitat:
"Auf keinen Fall. Ich weiß nicht, woher der Gedanke stammt, aber diese modische Idee, kleine Jungen sollten mit Puppen spielen, ist dumm und gefährlich. Empfindsamkeit, Sensibilität lernen Jungen normalerweise von ihren Schwestern. Oder von ihren weiblichen Spielkameraden oder später von Klassenkameradinnen. Sie brauchen keine Puppen. Was sie am dringendsten in diesem Alter brauchen, ist ein Gefühl für ihre Identität als kleine Männer, die später Väter werden wollen"
Natürlich durchleuchtet diese Webseite auch den Wunsch nach Ehe und Familie homosexueller Paare - diesen Bereich habe ich jedoch bewusst nicht gelesen (ich kenne mich, wenn es um DAS Thema geht, geht mein Blutdruck schnell mal nach oben), daher kann ich nichts darüber sagen.
Was mich jedoch wirklich interessiert:
Symbolisiert diese Seite wirklich das Christliche Gedankengut?
Meine persönlichen Gedanken hierzu: Das ganze passiert hier um die Ecke, was mich echt erschreckt hat... dachte ich doch, solche Gruppierungen gibt es nur in Großstädten und nicht gleich neben an...
Der Odenwald ist ein Multi-Kulti Bereich, gerade hier bei uns leben viele Nicht Christen zusammen mit Christen unter einem Dach. Wir sind zwar eine Minderheit als Buddhisten, aber nicht als Nicht-Christen.
Es betrifft ja nicht nur uns, sondern auch andere Eltern und Andersgläubige.
Das Wörtchen Toleranz wird in dem Zusammenhang mit einem großen Fragezeichen versehen.
Wenn ja, können sich Christen überhaupt erlauben Tolerant zu sein?
Wie denkt ihr darüber?
Nachdenkliche Grüße und ein Namasté
von eurer Jo
Bildquelle: Martina Schradi
http://www.achsoistdas.com/
Biografische Comic Reportagen, unter anderem auch mit uns als Familie:
http://www.achsoistdas.com/
Biografische Comic Reportagen, unter anderem auch mit uns als Familie:
Samstag, 27. Juli 2013
Brücken sind zum überqueren da....
Ich hatte hier ja schon einmal in meinem Blog die Themen aufgegriffen, die bewusst machen wie leicht es scheint zu einem anderen Menschen empor zu blicken und wie sehr die Religionen genau mit dieser gewollten Distanz umgehen und spielen - die Religionen der Mächtigen und skeptische Erfahrung mit einem "göttlichen" Menschen.
Ich finde es gibt nichts schlimmeres in einem religiösen Kontext als die Distanz die entsteht, wenn sich Menschen nicht auf gleicher Ebene befinden.
Warum brauchen wir immer jemanden zu dem wir hoch blicken können?
Reicht es nicht aus in den Spiegel zu schauen und die eigenen Werte zu erkennen?
Genau das ist mein heutiges Thema: Es geht hier um das Vernachlässigen der eigenenWertschätzung.
Ich glaube dieses Gefühl zu einem hochzublicken liegt in unserer Menschlichen Geschichte, wir mussten von Anfang an auf andere Menschen vertrauen, das war in unserer Entwicklung lebensnotwendig. Wir erleben dieses Urvertrauen bei Kindern, dieses Hochblicken zu Mama und Papa, das Gefühl: die Eltern machen alles Gut.
Und auch wenn nicht alles gut wird, das Hochblicken bleibt trotzdem eine Weile Teil unserer Kindheit.
Ich glaube das Menschen nur allzu leicht anderen Menschen einen höheren Wert zumessen, wenn sie das Urvertrauen zu sich selbst verloren haben.
Es ist leicht jemanden der auf der Kanzel steht, anzublicken als wäre er viel Größer und Mächtiger als man selbst.
Jemand der von oben herab blickt und dem die Hoffnung aus den Worten tropft, als wäre es Balsam für die Seele eines jeden der unten steht.
Es ist leicht sich in einen solchen Menschen zu verlieben, denn er zeigt die Vollkommenheit, die Reinheit die uns in unserem Leben fehlt. Dieses: "Es wird alles Gut".
Oft sind es die eigenen Lebensthemen die dieser Mensch aufgreift und so verpackt, als hätte er die Antwort auf alle Fragen des Lebens parat.
Es ist leicht zuzuhören und das Gefühl zu verspüren in den Worten des Erhabenen ist das Heil das alles wieder Heil macht. Man fühlt sich angesprochen, man fühlt sich getröstet und man fühlt sich letztendlich angekommen und angenommen - in der Distanz eines Anderen erleben wir uns selbst sehr klein und geborgen. Wir klicken an dieses Gefühl an, das wir als Kinder hatten, dieses Hochblicken zu den Eltern oder den Großeltern: "Wird alles Gut?" "Ja alles wird gut" Das "Nichts ist Gut" wird in uns tief verborgen, denn wir wollen das was wir zu erkennen glauben nicht durch die Realität zerstören.
Stückchenweise geben wir damit die Verantwortung für unser Erwachsensein und unser Handeln ab, wir fühlen uns wie Kinder die geführt werden, von einem der es ja wissen muss. Vom Pfarrer auf der Kanzel, vom buddhistischen Lehrer, vom Therapeuten, vom Guru... den Eltern, Großeltern ...
Es ist herrlich sich einfach fallen zu lassen, oder über Feuer zu laufen, ein Zertifikat in den Händen zu halten oder einfach nur mit offenen Mund und großen Augen zuzuhören oder lesen, was der wertvolle Mensch weit über einem selbst sagt/schreibt.
Man muss gar nicht viel Denken, man kann sich zurück lehnen und einfach nur das tun was der andere an Wahrheit vermittelt. Urvertrauen ohne Skepsis. Urvertrauen festgehalten auf einem Papier, welches man sich eingerahmt an die Wand hängt, als Zeichen ein guter Buddhist, Christ, Moslem zu sein. Es wird gelehrt das was eigentlich schon in uns steckt. Das Dharma - Zertifikat beweist letztendlich nur eines, das wir eine Illusion gekauft haben, statt uns mit der Realität auseinander zu setzten.
Mir ist bewusst geworden, während ich die unterschiedlichen Religionen und spirituellen Wege kreuzte, das gerade diejenigen die sich Lehrer oder Guru nennen, absoluten Gehorsam erwarten. Ein Nachhaken, eine skeptische Äußerung, Kritik oder einfach nur Fragen stellen zu bestimmten Themen, ist oft nicht erwünscht.
Ich habe erlebt wie Fragen mit Lehrreichen Phrasen beantwortet wurden (z.B. Zitate aus der Bibel oder dem Pali Kanon) oder auf geschichtliche Hintergründe verwiesen wurden. Skepsis wurde oft als Mangel an Vertrauen bewertet und Kritik als Ungehorsam.
Mir ist bewusst geworden:
Wir müssen lernen Eigenverantwortlich zu sein, dann brauchen wir keine Gurus und Heiligenbilder.
Wir müssen lernen Mitgefühl zu empfinden.
Wir müssen lernen Liebe zu geben, ganz ohne Erwartung.
Dann handeln wir Eigenverantwortlich.
Wir müssen begreifen, das keine Kirche uns unsere Fehler nehmen kann, kein Gebet und auch keine Beichte. Alles was wir sind, sind wir. Wir haben die Entscheidung welches von den Dingen in uns gelebt wird.
Es sind alle Wege vorhanden. Alle Brücken über die wir gehen können. Dazu benötigen wir letztendlich niemanden als uns selbst.
- manchmal begegnen uns Menschen auf gleicher Höhe, dann laufen wir eine Weile Arm in Arm.
Es sind die Menschen die uns sehen, uns wahrnehmen - Aug in Aug ohne Herrschaftsgedanken, ohne das Gefühl mehr zu sein als wir selbst. Nebeneinander. Miteinander. Auf einer Höhe...
Schritt für Schritt, anhalten durchatmen und weiter gehen...
In dem Sinne
Namasté
Eure Jo
Mittwoch, 25. Juli 2012
Skeptische Erfahrung mit einem "Göttlichen" Menschen
Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Meera
Seite von Kamala Reddy (wie Mutter Meera mit Geburtsnamen heißt) sowie Bildquelle:
http://www.mothermeera.com/de/
Damals gab es die Seite noch nicht. Hilfreich ist, wenn ihr euch vorher über den Ablauf eines Darshans erkundigt, die Seite gibt einige Infos hierzu:
http://www.mothermeera.com/ablauf-des-darshans/
Kinder werden gebeten eine halbe Stunde still zu sitzen, was für mich jetzt logisch ist, dass ich keinerlei Kinder sah.
Kranke und Behinderte werden von den Gesunden getrennt... - auch heute noch.
Meine Meinung hat sich auch nach all den Jahren nicht verändert. Ich halte Kamela Reddy für eine missbrauchte Frau. Sie wurde in eine Religion hinein geboren in der Frauen allgemein nicht viel zu sagen haben. Als ihr Onkel in ihr eine "wiedergeborene Göttin" erkannte, formte er ihren Weg.
Ich denke das jeder Mensch mit einer spirituellen Ausbildung zur Suggestion fähig ist. Suggestiv war die komplette Veranstaltung um ihre Person. Mittlerweile lebt Kamela mit ihrer Familie im absolutem Reichtum, sie kann es sich leisten einen kleinen Teil ihrer Spenden für wohltätige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Mich wundert nach wie vor, die Kritiklose Hingabe der Menschen die sie besuchen. Aus Leid kann man gut Kapital schlagen, ihre Verwandten, vor allem ihr Onkel haben das sehr schnell verstanden.
Im Laufe der letzten Zwei Jahre bekam ich oft den Hinweiß das mein Erfahrungsbericht rein Emotional zu bewerten sei und somit nicht Objektiv genug. Ich möchte hierzu nur sagen: Natürlich ist er emotional, mein kompletter Blog ist emotional und somit subjektiv.
Eine objektive Sichtweise ist für uns Menschen nicht möglich, da wir uns an dem was wir denken und fühlen binden. Auch dann, wenn wir versuchen Neutral an ein Thema heranzugehen, wird es durch die Art wie wir es wahrnehmen subjektiv.
Wer eine andere Sichtweise erhofft, wird hier enttäuscht werden. Ich bin ein kritischer Mensch, vielleicht auch deshalb, weil mir sehr wohl bewusst ist, was man mit Manipulation alles erreichen kann. Der Mensch ist dazu fähig sich die Wahrheit so zu drehen, wie er sie am Besten für sich nutzen kann.
Das ist eine Gabe, die jeder Mensch hat und oft genug auch anwendet. Mit der Nötigen Ausbildung kann man auch andere Menschen sich zu nutze machen, indem man in deren Geist vordringt und suggestiv manipuliert. Und genau das passiert auf solchen wie auch anderen Veranstaltungen.
Nun aber mein älterer Beitrag vom 25. Juli 2012
Euch noch einen schönen Tag
Namasté
Eure Jo
Skeptische Erfahrung mit einem "Göttlichen" Menschen
Ich muss immer noch tief durchatmen und innerlich um Gelassenheit bitten, wenn von "Göttlichen Menschen" die Rede ist.
Mutter Meera zum Beispiel, sie jagd von Stadt zu Stadt, Land zu Land, sie wird geführt von ihrer Familie. Sie hat Leibwächter und Kontrolleure. Und wer zu ihr kommt, kniet ihr entgegen. Mutter Meera ist die Göttin in Person und wer es nicht glaubt wird kurzer Hand vor die Tür gesetzt.
Vor vielen Jahren (irgendwann vor 1996) wurde ich von einer damaligen Freundin überredet, zu einer Veranstaltung von Mutter Meera mit zu fahren. Ich war total skeptisch und meine Skepsis hat sich für mich schon beim Einlass bestätigt. An der Eingangstür wurde man kontrolliert als würde man einen hochrangigen Politiker persönlich treffen. Gleichzeitig wurde man mit Büchern, Plakaten, bedruckten T-Shirts und der gleichen überhäuft. Natürlich kostete alles eine Stange Geld, nichts ist umsonst, wenn man eine Heilige sehen möchte.
Ich war absolut Entsetzt, Kranke auf Bahren wurden hinein geschoben, dazwischen Behinderte und alte Leute. Es war eine Massenveranstaltung und es dauerte Stunden bis wir an die Reihe kamen. Drinnen dann wurden wir zu Stühlen begleitet, die Kranken wurden von den Gesunden getrennt und in einen anderen Raum geschoben. Die Kontrolleure standen grimmig an der Eingangstür und ich fragte mich allen Ernstes, wo ich um alles in der Welt gerade war. Mir erschien es als sei ich in einem surrealen Krimi gefangen. Mir war Mulmig, während meine damalige Freundin vor Aufregung zitterte.
Als dann endlich Mutter Meera zwischen mehreren Frauen und Männern (ihre Familie) eintrat wurde alles still um mich herum. Ich sah mich um und merkte betende und andächtige Menschen. Dazwischen immer mal wieder weinende Frauen. Kinder sah ich keine, ich denke die waren womöglich zu laut und hatten auf dieser Veranstaltung nichts zu suchen.
Ich hatte weder vor betend zu warten bis ich an der Reihe war, noch senkte ich den Blick. In mir war Neugierde und Skepsis. Ich gebe es zu, ich bin ein skeptischer Mensch, mir genügt es nicht, mich in einem Massenwahn zu begeben und einer mir fremden Frau kniend zu begegnen und denken sie könne Wunder bewirken.
Mir war bewusst was viele andächtige Menschen, voller Aufgegung und Erwarung , an einem kleinen Ort auslösen. Man nennt so etwas auch Massenhypnose, oder Massenhysterie und je länger ich auf diesem Stuhl saß und die Leute betrachtete, desto sicherer wurde ich, das es sich hier wirklich um ein Phänomen handelte, welches durch Suggestion ausgelöst wurde.
Ich bin keinesfalls gefeit davon, auch ich wurde innerlich ganz ruhig. Ein Blick zu meiner Freundin und ich sah, wie sie schon tief in Meditation versunken war, die Hände gefaltet auf dem Gesicht ein entrücktes Lächeln.
Ich riss die Augen auf, dieses Mulmigkeitsgefühl verstärkte sich nur. Je länger diese ganze Warterei dauerte desto übler wurde es in mir.
Dann durften die ersten zu Mutter Meera knien, die Bodyguards begleiteten die Leute zu einem Teppich, ab da wurde dann gekniet, immer gerade aus zu einer kleinen Empore auf die die leibhaftige Göttin saß, umringt von Frauen und Männern.
Es gab keine Gebrauchsanweisung, wie man sich zu verhalten hatte, man tat einfach das gleiche wie der Vorgänger. Ich musste zu diesem Zeitpunkt Husten, ich hatte mich verschluckt.
Da half auch ein Schluck aus meiner Wasserflasche nichts, ich hustete mir die Seele aus dem Leib und störte die ganze Erhabene Atmosphäre. Ich glaube einige der tief in sich Versunkenen erwachten in dem Moment, als ich prustend das Wasser über ihre Stuhllehnen verteilte. Ich muss zu meiner Entschuldigung sagen, ich habe Asthma, mir war es wichtiger wieder zu Atem zu kommen als das Wasser brav in mir zu behalten und langsam zu ersticken. Zuerst hantierte ich noch mit Tempos, doch dann wurde mein Versuch irgendwie Ordnung ins Chaos zu bringen, ganz schnell von einem Bodyguard unterbrochen. Ich wurde gebeten den Raum zu verlassen.
Ich flog im wahrsten Sinne des Wortes raus.
Draußen durfte ich mich in einen Raum setzten in dem die Krankten in Rollstühlen und auf Bahren, sowie die Älteren Menschen warten. Ich wurde also aussortiert, weil ich mich verschluckt hatte. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir wirklich schlecht. Ich kam mir vor wie eine Aussätzige unter Aussätzigen.
Zu diesem Zeitpunkt verfluchte ich auch diesen ganzen Mist.
Nach einer Ewigkeit wurde die Tür geöffnet und die Gesunden strömten mit einem glückseligen Lächeln im Gesicht an uns vorbei. Als der letzte den Raum verlassen hatte, wurden wir hinein gebeten.
Ich kannte ja die Hinduistische Religon und mir war klar, das ich jetzt zur untersten Kaste gehörte. Ich war krank und ich war schuld an meiner Krankheit.
Die Rollstuhlfahrer und die Leute auf den Bahren wurden von den Bediensteten nach vorne geschoben, ich durfte gehen. Worüber ich ehrlich gesagt wirklich froh war. Die unterste Kaste brauchte also nicht auf dem Boden herumzurutschen, ich nehme an, es machte sowieso keinen Sinn. Noch tiefer konnte man nicht sinken.
Vorne angekommen sah ich der Frau das erste Mal in die Augen. Sie war typisch Indisch, alterslos und im Gesicht behaart. Sie machte eine Handbewegung und wie auf Kommando fiel ich vor ihr auf die Knie. Ich senkte sogar den Kopf so wie ich es vorher bei den Gesunden Kastenhöheren gesehen hatte.
Dann legte sie mir sachte eine Hand auf den Kopf, ewig wie mir schien und ich hatte das Gefühl die Hand wurde immer schwerer, ich anlysierte: Hand, warm, trocken, schwer.
Irgendwann, mir kam es wie eine ganze Stunde vor und mir taten die Knie weh, nahm sie die Hand von meinem Kopf und sah mich an. Das war super unangenehm, ich hatte wirklich das Gefühl da versucht mir jemand ins Hirn zu blicken und ich tat genau das, was ich immer tue, wenn mir irgendjemand zu nahe kommt, der mir nicht geheuer ist. Ich rückte ein Stück zur Seite. Und das war es dann. Ein Bewacher machte eine Abwehrende Handbewegung und ich konnte gehen.
Die Audienz war beendet.
Ich ging nach Draußen und war total verwirrt. Sie hatte was, die Mutter Meera. Aber von Erhaben oder Erleuchtet oder gar Göttlich - keine Spur. Was ich gesehen hatte, waren mechanische Bewegungen angeführt von den Leuten neben und hinter ihr. Wie ich später erfuhr waren es Schwestern, Brüder und sonstige Verwandte. Was ich gefühlt hatte, war das unaufgeforderte Eindringen in meinen Geist. Die Willenlose Macht der Mutter Meera hatte eine hypnotische Wirkung auf mich, ich fühlte mich total benommen und verwirrt. Hinzu kam, das ich erkannt hatte, wer hier wirklich die Fäden zog.
Der Wille dieser Frau war schon lange gebrochen worden. Was da vor mir saß, war eine Frau ohne eigenen Willen, ein Werkzeug einer Religion.
Die Macht die ich damals fühlte ging nicht von ihr aus, sondern von ihrer Familie. Sie selbst war Hüllenlos.
Ihre Handlungen waren mechanisch einstudierte Bewegungen.
Sie tat mir unendlich Leid.
Ich glaube dieser Mensch fühlt nichts mehr, kein Leid, keine Freude, kein gar nichts. Ist das Erleuchtung? Wenn es das ist, dann wollte ich darauf verzichten. Ich wollte meine Seele und mein Daseinsleid behalten, lieber das als dieser Geistlose lebende Leichnam.
Während meine damalige Freundin den ganzen Weg nach hause immer noch dieses leicht dümmliche Lächeln im Gesicht hatte, war ich super Nachdenklich geworden. Mir war klar, warum ich im Grunde genommen zweimal den Raum verlassen musste.
Ich hatte mich der hypnotischen Wirkung von Mutter Meera wiedersetzt.
Ich sah kein einziges Mal Mitgefühl, weder zwischen den Menschen die vor der Göttin in Spe knieten, noch bei der Mutter selbst.
Und das fand ich von allem am Schlimmsten.
Im Laufe der Zeit habe ich viel über Erleuchtete Menschen gelesen. Angeblich strahlen sie vor lauter Liebe, es tut mir leid, wenn ich hier Illusionen raube, aber von Liebe war bei Mutter Meera keine Spur.
Liebe ist meiner Meinung nach etwas anderes. Was ich damals fühlte war pure Macht über andere Menschen.
Damals habe ich dem Hinduismus gänzlich abgesagt.
Interessant ist auch, das ich z.B. keine einzige Kritik zum Thema Mutter Meera finden konnte. Diese hier wird vielleicht die einzige sein, die ihr zu Gesicht bekommt. Ich stehe dazu!
Ich kann und ich will kein Machtspielball für Machtbesessene sich Gottbezeichnende Wesen sein und ich glaube nicht daran, das eine Göttin hier auf Erden wandelt, die die Menschen vor sich knien lässt.
DAS ist für mich ein großer esoterischer Fake.
Grüße von Jo
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