Mantra Musik

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Dienstag, 31. Januar 2017

Man fürchtet sich die ganze Zeit - und geniesst es ungemein





Heute ist so ein Tag JA mir platzt der Kragen. Facebook entwickelt sich zu dem Übelsten was ich bisher im Internet erlebt habe, ich schau mir das nicht mehr lange an.



"Leute drehen Reihenweise durch und diffamieren sich gegenseitig. Da werden Screenshots gepostet von Chroniken, weil irgendwer irgendein Interesse erkannt hat, das vermutlich mit einer Rechtsaktivität zu vereinbaren ist, Worte werden umgedreht und statt zu fragen, was Sätze bedeuten, wird der Satz so interpretiert, dass es zu der Erkenntnis passt, der Typ MUSS Rechts sein - die politische Mitte wird vollkommen ignoriert, er ist entweder so oder so, anders geht es nicht mehr.
Sogar die Leute auf meiner Freundesliste knallen sich untereinander frei nach Stasi rechts/links Ideologien um die Ohren. Sagt mal ticken die alle noch ganz richtig?

Das ist so krank, das ich mir überlege meinen Freundekreis auf Facebook auf ganz wenige zu reduzieren, wenn das so weiter geht, bin ich für die meisten aus meiner Freundesliste nicht mehr zu erreichen, dann könnt ihr mich im Orbit suchen. Mir reicht es wirklich so dermaßen. Ich hab die Schnauze gestrichen voll von Facebook und dieser ganzen Politischen Dünnbrettscheiße. Und ja ich bin gerade echt geladen. Habt ihr nichts anderes zu tun?
Ich bin in Facebook nur aus einem Grund Mitglied geworden, wegen unseren Tieren und die Menschen die ich erreicht habe (aber momentan lenkt ihr eure Energien ja lieber auf das wörtliche Verprügeln anderer Facebooker) , hat mich bisher hier gehalten, aber ich mach das nicht mehr lange mit. Lieber esse ich nur noch trocken Brot und verzichte auf jegliche Spende, als das ich mir das noch antun will.
So das musste jetzt mal raus.
Ich bin es leid, ich komm mir vor wie im Kindergarten und das brauch ich in meinem Alter wirklich nicht mehr. MIR REICHT ES!!!"

Diesen Text habe ich heute auf meiner Chronik geschrieben, nachdem einer meiner Freunde angegriffen wurde, obwohl er wirklich nichts geschrieben hatte, was diesen Angriff auch nur im Entferntesten gerechtfertigt hätte. Das Irre ist, er wurde von einem meiner Freunde angegriffen.
Ich habe oft das Gefühl so langsam teilt sich der Spreu vom Weizen.
Diesen Freund hab ich entfreundet, auch wenn mir das nicht leicht gefallen ist, sein Engagement gerade in der Obdachlosenbewegung ist großartig, seine Art gegen "rechts" zu argumentieren ist verrückt. Da wird wirklich jeder angegriffen der auf seiner Chronik nicht eindeutig klar macht, dass er Politisch links steht. Oder nicht seiner Meinung ist.
Ich habe diese Art der Kommunikation schon eine Weile beobachtet und nicht nur von seiner Seite aus. Es ist erschreckend.

Es ist total verrückt was auf Facebook passiert, es hat was von Stasi, dieses Spionieren, herumschnüffeln, diffamieren und beleidigen ist zur Normalität geworden. Die Leute beschuldigen sich gegenseitig, das geht soweit das öffentlich sogar Artikel geschrieben werden über Menschen die angeblich Rechtsradikal sind.

Wie letztens im Konkret - Nein ich lese diese Zeitung normalerweise nicht, aber eine Journalistin die mir bekannt ist, schrieb einen Artikel in dem sie Bekannte von mir mit Namen nannte, angeblich alle aus der rechten Tierschutz Szene, was mich ehrlich mehr als erschreckte, denn ich weiß mit Gewissheit, dass das bei mindestens einer Frau nicht der Fall ist. 
Natürlich kann man den Leuten nicht ins Herz schauen. Aber muss man das?

Ist es wirklich schon soweit, dass Menschen so bloßgestellt werden?

Mal ehrlich - wir wissen doch alle wie das endet. 


Es ist Erschreckend, auf der einen Seite machen sich Parteien wie die AFD stark, aber auch rechte Altparteilen wie die CSU erscheinen stärker als je zuvor und auf der anderen bilden sich Kriegsschauplätze auf Internet elitärer Ebene. Da werden Menschen öffentlich als Rechts bezeichnet, ohne das diese  Menschen näher betrachtet werden, da reicht es schon wenn irgendwo und irgendwann eine als angeblich "rechts" erkannte Meinung über Facebook offenbart wurde, oder es reicht - so verrückt es klingt - das man nicht offensichtlich Links ist. 

Ich hab so die Nase voll von all dem.
Als Buddhistin müsste ich jetzt bereits das OM laut ertönen lassen um mich selbst wieder runter zu bringen. Aber das will ich gerade nicht, ich will diese Gefühle fühlen und mich dazu äussern.

Was immer da passiert es ist krank und es macht krank. Es macht die Menschen da draußen verrückt.
Es bringt sie dazu den Nachbarn auszuspitzeln, es bringt sie dazu in fremde Briefkästen zu schnüffeln, es bringt sie dazu Mails zu hacken. Der Anfang ist mit Facebook gemacht, der Anfang sind die Screnshots die hochgeladen werden als Beweis einer angeblich rechtslastigen Verbindung.

Ich kann das einfach nicht mehr ertragen - aber ich muss wohl, vielleicht um Menschen zu schützen, wie meinem Freund, der vollkommen aus dem Dunklen beschuldigt wurde rechts zu sein, nur weil er das Wappen seines Fußballvereins als Foto auf Facebook postete. Oder für all die Flüchtlinge die von besorgten Bürgern wegen ihren Handys beschimpft werden. Diese Leute werden beschimpft, diffamiert, beschuldigt.
Unsere Welt ist verrückt. Aber -

Kann es noch verrückter werden?

Ja leider es kann... und wenn diese irrsinnige Menschheit so weiter macht, dann werden wir das alle noch erleben.

Eine alte Freundin von mir schrieb unter meinem Artikel auf Facebook:

"Das ist die Angst der Menschen die sie so handeln lässt"

Ich antwortete daraufhin:

"Ja Angst frisst Seele auf, dann sollten sie zum Therapeuten! Man kann sich nicht immer hinter seiner Angst verstecken, wenn man scheiße baut."

Irgendwann kommt der Zeitpunkt da werden wir wirklich Ängste fühlen und die haben rein gar nichts mit Flüchtlingen zu tun, oder mit angeblichen Links oder Rechtspopulistischen Gedankengut. Diese Angst lässt uns selbst zu Flüchtlingen werden. 

Die Saat ist gesät.

Ich hoffe mein Kind ist dann in Sicherheit. 
Ich hoffe all unsere Kinder sind dann in Sicherheit...


Auf der letzten Seite eines Romans von Charlotte link steht:
"Man fürchtet sich die ganze Zeit - und geniesst es ungemein"
Daran muss ich die ganze Zeit denken... DAS ist Facebook, so sieht unsere Welt aus.  

... Fortsetzung folgt


Eure Jo Andarnil


PS:
Lasst euch bloß nicht einfallen, mich als Rechts zu bezeichnen oder meine Worte in diese Richtung zu verdrehen!!! Meine ich ernst. Mein dunkelhäutiger Großvater und meine Hugenotten Ahnen werden euch aus dem Tiefsten der Gräber verfolgen und vielleicht existiert tatsächlich noch irgendwo eine Urtante die Vodoo praktiziert... ich schwöre es, ich verfolge euch bis ins nächste Jahrhundert!!!




Bildquelle: ein von mir gemaltes Bild: "Bal(l)ance" ich finde es passt ganz gut zu diesem Thema... lasst uns nur nicht die Balance verlieren... "Kopfüber" hätte auch gut gepasst. Aber das Mädchen ist zufrieden... bei meinem Bild Bal(l)ance ist niemand so recht zufrieden, es gibt keine Gesichter und das Balancieren auf den Bällen ist mehr als Beschwerlich...
Das Bild kann übrigens noch gegen Gebot ersteigert werden. Das Geld geht diesmal zu 80% an unsere Katzen und der Rest verteile ich unter den Kindern die ich liebe. 

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 .

Montag, 28. März 2016

Refugees wellcome - Ein Frühstück mit zwei jungen Frauen aus Eritrea




Mein Frühstück mit zwei jungen Flüchtlings Frauen aus Eritrea



Meine Freundin Yolanda arbeitet ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung. Dort lernte sie Azra und Merat kennen, die beiden nennen Yolanda liebevoll Mami.

Heute trafen wir uns mit den beiden Mädchen zum Frühstück.

Azra und Merat sind vor zwei Jahren aus Eritrea geflüchtet. Ein langer Weg bis nach Deutschland. Wir haben uns auf Deutsch unterhalten, denn überraschenderweise spricht vorallem Azra ganz gut deutsch. Sie erzählt das sie jeden Tag lernt.
Sie backten für uns  einen "Kuchen" den sie zum Frühstück mitbrachten. Eine Art warmes süsses Brot, sehr sehr lecker. Bestehend aus: Weizenmehl, Wasser, Öl, Salz, Zucker und Hefe. Dieses Brot wird in der Pfanne gebacken und sieht aus wie ein großer Fladen. Ich liebe es!

Die beiden waren sehr liebenswert, sie lachten viel. Und weil meine Freundin Volanda nur klassische Musik hatte, spielten wir über Youtube Musik aus Afrika.
Beide kommen aus Eritrea (in Eritrea spricht man  9 verschiedene Sprachen, im Nachbarland sind es 38!). Der Name Eritrea heißt übersetzt: Rotes Meer.

Während Azra irgendwann die scheu verliert und über ihr Leben hier erzählt ist Merat, die jüngere von beiden, eher schweigsam und lächelt viel. Auch wenn sie keine Geschwister sind, fühle ich die Verbindung zwischen den beiden, eine tiefe Freundschaft, es ist die Sprache die sie verbindet, das Land, das gemeinsame Leid, die Freude nicht alleine zu sein, sich auf der Flucht gefunden zu haben.

Beide, hatten einen sehr langen Weg bis nach Deutschland. Sie sind mehrere Wochen durch die Wüste gelaufen, sie hatten kein Essen und nur ganz wenig Wasser. Azra erzählt, dass sie irgendwann an den Punkt kam, da war Leben oder Tod egal, sie ist einfach nur automatisch gelaufen, Tage lang, Wochen lang. Die Zeit war Egal.
Von Sudan aus sind sie dann teilweise mit Autos gefahren (eine teure Angelegenheit), Hier sind viele Menschen gestorben, erzählten die Mädchen. Weitere Menschen starben auf dem Schiff.

Die Vorstellung, dass Flüchtlinge alle Geld haben ist total irrwitzig. Für die Mädels haben die Verwandten alles zusammengetragen was sie hatten und das Geld haben die Mädchen bei sich am Körper getragen. Ihre Verwandten in Eritrea sind jetzt arm. Eltern und Geschwister mussten sie zurück lassen. Alles was sie noch haben ist das Handy, dass sie mit ihrer Familie verbindet. Ohne dieses Handy wären sie verloren. Sie halten es fest als sei es das kostbarste das es gibt. Heute hat Azra ein älteres Handy von Yolanda geschenkt bekommen, denn ihres gibt so langsam den Geist auf. Azra strahlte über das ganze Gesicht. Azra und Merat sind Christen, vor dem Frühstück waren sie etwas unsicher und so sagten wir ihnen sie können ruhig beten wenn sie das wollen. Also beteten sie während wir ruhig warteten. Zur Zeit fasten beide und so  gab es nur eine Suppe, das Kuchen-Brot und einen Kaffee mit Hafermilch.

Wir hielten uns mit Fragen zurück und ich erzählte ihnen nicht, das Britta und ich verheiratet sind. In Eritrea ist Homosexualität verboten und wird bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft. Ich wollte die Mädchen nicht in Verlegenheit bringen. Azra fragte mich, mit einen Blick auf Shaya, ob ich noch mehr Kinder habe, als ich nein sagte, sah sie mich mit großen überraschten Augen an. Ich sagte ihr wahrheitsgemäß das ich keine Kinder bekommen kann. Da nickte sie verständnisvoll und wir lächelten. Azra erzählte sie habe noch 6 Schwestern und einen Bruder, Merat sagte, sie habe 5 Schwestern und drei Brüder.

Die beiden Leben in Groß-Umstadt.  Ihre kleine Welt besteht aus dem Wohnraum in dem sie leben und dem Handy, dass sie mit ihren Verwandten in Eritrea verbindet und aus der innigen Freundschaft die entstanden ist auf der Flucht vor den Gefahren in ihrem Land.

Azra und Merat haben Träume, sie träumen davon Kindergärtnerin zu werden, oder Köchin. Sie würden gerne einen deutschen Mann heiraten und mindestestens 3 Kinder bekommen. Auf die Frage ob sie wieder zurück wollen, schauen mich beide nur lächelnd an. Keine antwortet - ich kann mir vorstellen das die Gedanken an Zuhause überschüttet sind mit vielen Erinnerungen.

Als sie kamen war die Begrüßung formell und sehr Deutsch, doch als wir gingen verabschiedeten wir uns mit einer Umarmung und einem tiefen Gefühl von Zuneigung. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den beiden und ich wünschen ihnen, dass sich ihre Träumen erfüllen mögen. 

Heute habe ich mal wieder zwei Menschen mehr in mein Herz geschlossen... 

Warum sie geflüchtet sind, hat keiner von uns gefragt, es kam uns einfach nicht in den Sinn. Im Auto habe ich dann darüber nachgedacht und ich kam zu der Erkenntnis: Alles was wirklich zählt, ist das Überleben. Azra und Merats Familie wollten das die beiden Mädchen überleben und sie hatten ihre Gründe warum sie die beiden losgeschickt haben - die Gefahr während der Flucht, war nicht so schlimm, wie die Gefahr im eigenen Land. Sie hatten ihre Gründe - Nur das zählt. 
Alles andere ist Irrelevant. 

In diesem Sinne

Refugees wellcome!!!

Namasté eure Andarnil 




Samstag, 20. Februar 2016

Tagebuch: Reichtum


Die letzten Wochen waren voller Polaritäten:
Dinge die mir aufgefallen sind, Dinge die passiert sind, Veränderungen unaufhaltsam die mich vorwärts tragen, ohne das ich etwas dafür oder dagegen tun kann - es tut für mich.

Wir werden unseren Hof verlieren und auch wenn ich immer noch nicht die Einzelheiten öffentlich preis geben kann, so doch das - denn es belastet uns sehr. 
Die letzten Wochen waren nervenaufreibend und zu der Trauer die da ist, ist auch ein Gefühl von Abschied gekommen, das - ähnlich wie es Hesse in meinem Lieblingsgedicht (Stufen) beschreibt - auch ein Gefühl von Hoffnung bereit hält. 
Es ist ein Auf und Ab voller Klarheiten - ich bin der Kontrolle beraubt, die mir einst Sicherheit gab - Kontrolle über mein eigenes ICH - das es nun nicht mehr gibt. - Nie gab.

Diese Kontrolllosigkeit hat vieles in Gang gebracht, unter anderem die Erkenntnis das es so etwas wie einen finanziellen Reichtum nicht gibt. Wir schwimmen alle auf einen Sack voller Papier, das von Bäumen abstammt, das jederzeit verbrennen kann, verschimmeln kann, sich im Wasser auflösen kann, verschwinden kann, wie eine Seifenblase die durch den Wind zum platzen gebracht wird. 
Finanzieller Reichtum ist eine absolute Illusion und nur der der einmal arm war, wird darüber lächeln können, wenn er sein letztes Brot an die Ratten verfüttert - Was bin ich dankbar, das ich einst arm war, denn ich kann darüber lächeln und mich darüber freuen, das es den Ratten schmeckt. 

Nach zwei ganz unterschiedlichen Telefonaten habe ich festgestellt wie unterschiedlich Reichtum definiert wird.
Für die einen bedeutet es, Golf zu spielen, oder in der größten Therme Deutschlands einen Wellnesstag zu feiern. Oder in einem Schloss zu frühstücken. Für mich bedeutet Reichtum:

Morgens aufzuwachen und den Menschen den ich liebe neben mir atmen zu hören.
Reichtum bedeutet für mich, das Lachen meiner Tochter zu hören, oder ihr Gemotze kurz bevor sie zur Schule muss.
Reichtum bedeutet für mich, das Wort Liebe, das ich seit 18 Jahren täglich höre und in den Augen meiner Frau sehe.
Reichtum bedeutet zu fühlen und zu erfahren, dass es Menschen gibt, die an meinem Leben teilnehmen - die ich teils noch nie in Wirklichkeit gesehen habe. Reichtum heißt in den Augen eines Tieres die Wunder zu sehen, wenn es das erste mal in Freiheit ist und über die Wiesen und Felder läuft. Reichtum heißt für mich, den Tau auf meiner Haut zu fühlen, nach einer Sommernacht. Es heißt warme Füße zu haben weil meine Frau sie mir mit ihren Füßen wärmt - oder kalte Füße zu bekommen, weil ich ihre kalten Füßen wärme. Reichtum heißt zu dritt im Badezimmer zu sein, das so eng ist, das man sich eigentlich nicht mehr bewegen kann und trotzdem zu lachen und zu quatschen obwohl eine von uns auf Toilette sitzt. Reichtum heißt für mich Intimität und Zuneigung, ein Gefühl von Geborgenheit, das Gefühl mit dem Rücken vor jemanden zu stehen und sich einfach nach hinten fallen zu lassen - mit dem Wissen, man wird aufgefangen. Reichtum heißt neben jemanden zu liegen der Weint, weil er traurig ist und neben jemanden zu sitzen, der krank ist und dem Rotze aus der Nase läuft. Reichtum heißt wenn mein Kind sich weh getan hat und zu mir läuft, weil es mich noch braucht und sich an mich schmiegt und wir gemeinsam einen Film ansehen. Reichtum heißt ehrlich antworten zu können, wenn jemand fragt wie es mir geht und zu wissen, das er es wirklich wissen will. Reichtum heißt das Gefühl in sich zu tragen, das Geld nur aus Papier oder Metall besteht und das es viel schöner ist, etwas zu tauschen oder zu verschenken was man nicht mehr braucht. Reichtum heißt für mich Menschen zu kennen die Katzenfutter für Tiere spenden die sie gar nicht kennen oder einfach alles stehen und liegen lassen, weil wir uns gerade scheiße fühlen - obwohl sie 24 Std. durchgearbeitet haben und eigentlich nur noch schlafen wollen. Reichtum heißt zu wissen das es einen Platz gibt, an dem ich Schlafen kann, immer und egal um wieviel Uhr und Reichtum heißt im inneren zu fühlen, man ist ein guter Mensch, weil man das Beste tut für sich und andere, um für andere da zu sein - damit sie den gleichen Reichtum fühlen wie ich selbst.

DANKE an meine Freunde und an meine Familie ! !  und ein sanftes und friedvolles (auch wenn die letzten Sätze in meinem Blog das nicht vermuten mögen)
Namasté an meine Leser.

Herzlichst eure Jo

PS: auch wenn ich mich hier politisch doch sehr zurück halte: Reichtum bedeutet für mich auch: kein "besorgter Bürger" zu sein, bzw. niemals ein "besorgter Bürger" zu werden.
Es sollten sich die Menschen schämen, die vor einem Bus stehen und Kindern angst machen, die hier her kamen voller Hoffnung und alles was ihnen begegnet, sind Augen voller Hass... Leider bleiben solche Nachrichten nicht vor mir stehen. Und auch wenn so manch eine Halbwahrheit in den Berichterstattungen steckt... Videomaterial zeigt zwar nur eine Momentaufnahme, aber der eine Moment voller ängstlicher Kinder hat mir für den Rest des Monats gereicht. Ich fühle mich ins Mittelalter versetzt...