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Dienstag, 25. Oktober 2016

Pazifismus - wie man ihn erlernt.



Ich bin ein Anhänger der Gewaltlosigkeit (leider nicht unbedingt in Worten, dafür aber in Taten.. und ich sag jetzt mal frech, die zählen mehr).

Ich bin ein absoluter Pazifist (man sagt auch "strenger Pazifist" dazu. Die Bezeichnung Absolut bedeutet, das ich alles tun werde um Gewalt zu vermeiden, das bedeutet jedoch nicht, dass ich dabei zusehe wie Mensch oder Tier getötet oder verletzt werden und nicht eingreife - das wird mir oft vorgeworfen. Wer mich kennt, wird erst gar nicht auf die Idee kommen, das ICH zusehe und nichts tue. Pazifist heißt letztendlich nur, das ich alle anderen Alternativen ausschlöpfen werde, bevor ich selbst Gewalt anwende und ich habe eine Menge Alternativen gespeichert. Gewalt ist für mich weder die erste, zweite, noch die dritte Wahl. Es kommt jedoch darauf an, wieviel Zeit ich habe um alles auszuschöpfen was mir zur Verfügung steht.) so nennt man Menschen wie mich.

Ich werde oft mit Beispielen aus dem Leben beworfen, die darauf zielen, dass man gar nicht anders handeln kann, als mit Gewalt - Gewalt verändern.
Ich hab dazu bislang nicht viel gesagt, weil ich gemerkt habe, meine Argumente bringen in einer Diskussion nichts. Denn die meisten Menschen gehen von dem aus was sie selbst erlebt haben und je älter man wird, desto schwieriger ist es sich geistig andere Möglichkeiten/ Alternativen vorzustellen und sie dann Aktiv in Situationen anzuwenden.


Wir alle lernen durch Gewalt, das fängt mit der Erziehung der Eltern an und setzt sich weiter in Kindergärten, Schulen, Arbeitsplätzen. Wären wir im Krieg wüssten wir uns alle mit Gewalt zu wehren. Darauf zielt diese Art der sehr frühen Konditionierung auf einen normalen Umgang mit Gewalt letztendlich hinaus. Es geht bei all dem darum einen Maßstab zu erreichen um im Notfall schnellstmöglich Menschen dazu zu bringen Gewaltvoll zu handeln.

Den meisten Menschen ist es nicht bewusst, in welchem System sie leben. Sie reagieren oft mit Gewalt ohne es zu merken, weil Gewalt in dieser Welt in der wir Leben zur Normalität geworden ist.
Die Vorstellung Gewaltsame Handlungen friedvoll zu verändern werden oft belächelt oder gar als Naiv bezeichnet.
Es ist sehr schwierig klar zu machen, das jede gewaltvolle Handlung die durch Gewalt beantwortet wird, nur in Gewalt endet
Die meisten Menschen denken, dadurch das man jemanden mit Gewalt zum Aufgeben zwingt, hat man die Situation im Griff und das weiterführen der Gewalthandlung ist beendet. Die Wahrheit jedoch liegt im Bewusstsein das sich der Mensch nicht ändern wird, auch wenn die bestehende Situation verändert wurde. Er verändert sich erst durch Eigenimpulse, durch Aufklärung, Klarheit, Bewusstmachen das Gewalt schädlich ist für die eigene Seele, für das Karma, die familiäre Beziehung, die Gesellschaft...

Das ist ein sehr gängiges Problem dass der Psychologie und der Rechtswissenschaft  sehr wohl bekannt ist. Man verändert nicht den Charakter eines Menschen, sondern man beendet nur seine Handlungsfähigkeit.
Dass der Mensch der wieder frei ist, genau da weiter macht wo er aufgehört hat, ist allseits bekannt. Die Gewaltspirale setzt sich also fort.
Und zwar in beide Richtungen. Derjenige der eine Gewaltsituation beantwortet hat, wird sie immer wieder so beantworten, ohne andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und derjenige der die Situation durch Gewalt erst entfacht hat, wird immer wieder ähnliche Situation entstehen lassen.

Wenn man sich dieses Beispiel näher anschaut dann wird einem Bewusst, das es immer zwei Parteien geben muss, um diese Spirale weiter zu führen.
Einen der Gewalt auslöst und einen der Gewalt beantwortet.
Fällt einer dieser zwei Parteien weg kann die Spirale nicht weitergeführt werden.

Nehmen wir ein Beispiel:
Ein öffentliches Fußballspiel kann nur dann im Fernsehen und Rundfunk ausgetragen werden, wenn es zwei Mannschaften gibt, die gegeneinander spielen. Nur so funktioniert dieses Spiel.
Gibt es nur eine Mannschaft und die andere fällt aus, wird das Spiel abgesagt.

Und genau das ist das Ziel eines Pazifisten, er sagt der Gewalt ab.
Er verhindert bewusst, das das Spiel der Gewaltspirale fortgeführt wird.
Dazu benötigt er erst einmal das Bewusstsein, dass er immer und überall Alternativen zur Verfügung hat.
Und die muss er lernen.
Und zwar schon als Kind.

Meine Tochter hat als erste Alternative zur Gewaltanwendung das STOPP gelernt.
Sie stellt sich direkt vor dem Angreifer, schaut ihn in die Augen, streckt beide Hände weit vor ihre Brust mit den Handflächen nach Aussen und sagt Laut und Vernehmlich: "STOPP das will ich nicht!"
Dazu geht sie auf ihn zu, statt vor ihm weg zu gehen.

Die normale Reaktion des anderen Kindes ist einen Schritt zurück zu gehen. Weil es von der Reaktion meiner Tochter irritiert ist. Das ist auch die entscheidende Wendung des Ganzen. Meine Tochter macht einen weiteren Schritt nach vorne, dazu hält sie die Hände weit ausgestreckt, Handflächen weiter nach Außen. Sie drängt das andere Kind somit von sich weg.  Ohne Gewalt anzuwenden macht sie bewusst, das ist mein Feld, hier hast du nichts zu suchen. Geh Weg.

Kinder die Gewalt anwenden wollen, werden sich von diesem Stopp erholen und dann versuchen meine Tochter zu bedrängen. Ein Beispiel sie stoßen die Hände weg. Meist fangen sie jedoch an zu schimpfen.
Meine Tochter hat während sie zum Bus oder Bahn läuft eine Trillerpfeife dabei die sie auch anwendet wenn es sein muss. Sind die Kinder so auf Gewalt gepolt, dass sie versuchen auf Angriff zu gehen, hält sie eine Hand weiter nach vorne um das Kind abzuwehren, die andere greift zur Trillerpfeife und pfeift.

Das Pfeifen hilft andere Leute auf sich aufmerksam zu machen. Wenn die Pfeife nicht zur Hand ist, fängt sie an zu schreien.
Sie brüllt sich die Seele aus dem Leib, schreit Aua und Hilfe.
Das verwirrt die Angreifer noch mehr. Kinder lassen dann spätestens jetzt von ihr ab und laufen davon. 

Meine Tochter hat somit das erste wichtige Prinzip der Gewaltlosigkeit gelernt: man kann sich auch zur Wehr setzen, ohne andere Menschen zu verletzen.
Das funktioniert ganz gut wenn es um Kinder geht, bei Erwachsenen wird es schwieriger.

Kinder reagieren mehr auf körperlichen Einsatz - Augenkontakt, Schritt nach vorne, Hände ausgestreckt, Signal: Stopp das will ich nicht.

Erwachsene reagieren auf Akustische Signale: klare laute Ansage: "Was tust du da?" "Lass die Frau los!" "HIER IST FEUER, HILFE!" "Lautes Pfeifen mit der Trillerpfeife!" "extrem lautes Schreien!"

Ich habe als Kind Abwehrmechanismen kennen gelernt, die ich hier nicht explizit empfehlen kann. Nur soviel. Wenn eine Frau Opfer einer Vergewaltigung wird und die ersten Versuche der Abwehr (Reden, Schreien, sich zur Wehr setzen, wegrennen) nichts helfen, dann gibt es nur wenige Möglichkeiten die Gewalt abzuwehren und am Leben zu bleiben. Eine sehr drastische Möglichkeit ist sich tot stellen.
Das macht man indem man sich unglaublich kontrolliert, man hält den Atem an und lässt sich fallen. Man hört auf sich zu wehren, sich zu bewegen. Man gibt alle Funktionen des Körpers auf. Ich selbst habe zweimal in meinem Leben vollkommen aufgegeben. Das Gefühl zu sterben war übermächtig, Mächtiger als das Gefühl ums Leben zu kämpfen. Mir hat dieses Gefühl geholfen zu überleben. Ich habe mich vollkommen aufgegeben. Ich habe den Atem reduziert, meine Körperspannung gelockert, ich habe mich fallen lassen, mich schwer gemacht. Den Mund leicht geöffnet, die Augen zufallen lassen.

Die zweite Möglichkeit erfordert die gleiche Kontrolle über den Körper und für die Seele. Man gibt sich dem anderen einfach hin.

In Fernsehen und Rundfunk werden Frauen oft gedemütigt die es "zuließen", das Männer sie vergewaltigten. Das ist leider ein weit verbreitetes Vorurteil und Missverständnis in unserer Gesellschaft. Ich sage es ganz klar, lieber man tut als hätte man Gefallen an dieser traumatischen Misshandlung und bleibt dafür am Leben, als dass man am Ende mit Behinderungen leben muss, oder gar getötet wird.

Wir Frauen sind, wenn wir nicht gerade im Kampfsport ausgebildet sind, körperlich dem Mann unterlegen. Die Chancen, dass wir uns bei einer gezielten Vergewaltigung so gut zur Wehr setzen, um den Angreifer KO zu schlagen sind sehr gering.

Ein Kind hat noch viel weniger Möglichkeiten der Gewalthandlung eines Erwachsenen zu entgehen.
Ich habe von klein auf gelernt Situationen voraus zu sehen und daher konnte ich oft schon bei den kleinsten Anzeichen reagieren. Meine Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Als erstes habe ich immer versucht zu beschwichtigen. Ich war ein Meister um Situationen zu entschärfen. Dazu habe ich mich bestimmter Tricks bedient:

Den anderen in ein Gespräch verwickeln.

Ich habe - so merkwürdig es klingt, Fragen gestellt. Über alle möglichen Dinge. Meist waren es Fragen zum Bereich von dem ich genau wusste, dass der Angreifer sich dafür interessiert. Fragen zu Autos, Fragen zum Universum, Fragen zur Technik, oder Wissenschaft.
Ich habe den Angreifer in ein Gespräch verwickelt um ihn von seiner Wut, seiner Gewaltbereitschaft abzulenken.

Den anderen ablenken.

Lautes Weinen bringt oft (leider) nicht sehr viel. Mit Lachen sieht das schon anders aus. Es ist sehr schwierig für Angreifer wenn man komplett anders reagiert als sie es gewohnt sind. In einer Situation die ganz klar darauf abzielt, dass es zur Gewalthandlung kommt, bin ich in Lachen ausgebrochen. Ich hab mich auf dem Boden gekringelt vor Lachen. Oft musste mein Angreifer ebenfalls lachen und das hat bisweilen die Situation entschäft. Ich hatte zwar den Nachteil, dass er mich für total Übergeschnappt hielt, aber ich hatte zumindest kurzzeitig meine Ruhe. 

Betteln

Auch das ist eine Methode um Gewalt zu verändern. Darum bitten das man aufhört. "BITTE TU MIR NICHTS!"
So merkwürdig es klingt, es funktioniert oft wirklich. Jeder Mensch trägt in sich Mitgefühl. Wir haben leider verlernt dieses Mitgefühl in anderen Menschen zu aktivieren. Wir sehen es als Schwäche für unser Dasein einzustehen, indem wir darum bitten.
Wir lernen von klein auf, das wir das Recht auf NEIN haben, aber wir lernen nicht, das wir auch das Recht haben, darum zu bitten, dass ein anderer unser NEIN akzeptiert. Um etwas zu bitten, statt es einfordern, erfordert Mut. Den Mut Demütig sein zu dürfen. Sich klein machen zu dürfen. Schwach sein zu dürfen.
- Und die Erkenntnis, dass genau diese Schwäche unsere größte Stärke sein kann.

Im Falle eines Gewaltakts ist Schwäche manchmal ausschlaggebend das wir überleben.

Im Krieg ist derjenige Feige der davon läuft, er wird von der Gesellschaft verhöhnt und gemieden. Aber er ist am Leben geblieben.
In unserer Gesellschaft wird erwartet das wir für unser Land sterben und das zieht sich durch alle Altersentwicklungen hinweg. Wenn wir uns nicht wehren, sind wir feige. Wenn wir nicht zurück schlagen sind wir Schwach.
Das lernen Kinder von klein auf.
Und da steckt das Problem.

Wir verhindern somit, das Kinder von klein auf Alternativen gegen Gewalt lernen. Sie lernen nur mit der Gewalt zu leben. Sie als etwas vollkommen normales zu betrachten.
Gewalt ist somit Gesellschaftsfähig geworden.

Um eine Gewaltlose Entwicklung zu fördern, muss man umdenken lernen. Man muss aus der bestehenden "Normativen Umgebung" ausbrechen und etwas neues, fremdes zulassen und letztendlich ausprobieren. Wir lernen nur anhand von Situationen.
Statt zuzuschlagen sich lächerlich machen und darum bitten das der andere einem nichts tut.
Oder statt zurück zu schlagen, laut FEUER brüllen, oder HILFE oder schreien bis die Wände wackeln.

Natürlich erhofft man sich damit die Aufmerksamkeit anderer.

Als meine Tochter noch sehr klein war und ich mit ihr im Kinderwagen mitten in einer Menschenmasse eingekeilt wurde und Panik bekam, habe ich die Leute damit auseinander bekommen, indem ich gebrüllt habe: "Achtung Heiß und Fettig!"
Verrückt ich weiß, aber die Leute bildeten eine Straße vor mir und ich konnte ohne Probleme mit meiner Tochter im Kinderwagen durch sie hindurch fahren.

Man muss bereit sein Verrückte Dinge zu tun um sein Ziel zu erreichen. 
Man muss bereit sein Verrückte Dinge zu tun, um ohne Gewalt anzuwenden durch Leben zu kommen.

Was glaubt ihr wie irritiert Angreifer reagieren, wenn ihr anfangt auf einem Bein zu springen und anfangt zu brüllen "Heiß, oh Gott das ist so Heiß, Scheiße ist das Heiß", verzieht dabei das Gesicht, als hättet ihr irre Schmerzen. Wälzt euch auf den Boden, fangt an in eure Hände zu blasen, Hüpft herum.
Sie werden denken ihr seid durchgedreht und das lenkt sie von ihrer Gewaltbereitschaft ab.
Sie werden sich vielleicht lustig machen über euch. Sie werden ihre Witze reißen, vielleicht werden sie euch auch verspotten. Aber wenn sie weg sind, habt ihr euer Leben zurück gewonnen. Dieser Gewinn ist weit aus mehr wert, als einige Narben die man sein Leben lang behält.


Natürlich funktioniert es nicht immer. Es gibt Situationen und Menschen die trotzdem zuschlagen. Die einem trotzdem weh tun.
Zurück schlagen, Abwehren, Gesicht schützen... und hoffen.
Ich kenne alle Situationen.

Ich habe tiefe Narben zurück behalten und doch bin ich davon überzeugt, das Gewalt nur auf Gewalt trifft. Ich hoffe ihr schafft es durchs Leben zu gehen, ohne Narben.
Vielleicht helfen euch diese kleinen Tipps...
Ich wünsche allen Menschen Frieden, auch solchen die Gewalt anwenden...

Möge euch ein Licht aufgehen.
Und möge das Spiel wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden.
Das wünsche ich dieser Welt...

Und wenn ich es hiermit geschafft habe, nur einen einzigen Menschen zu überzeugen... dann hab ich genau das erreicht was ich wollte.

Namasté eure Jo 






Samstag, 23. Juli 2016

Immer noch... Tagebuch...

 Zu den letzten Ereignissen:

Manchmal ...
Immer noch liest man und hört man aus der Trichterposition gewolltes, nicht wahres, vermutetes, bedeutsames.
Man hört die OHs laut im eigenen Ohr, verfolgt die an Unfallstellen stehenden, glotzenden, sich projizierenden, an den Fernsehern hängenden, in die bildenden Zeitungen vertiefenden. Die an Oberflächlichkeiten kauenden, die Nichtssagenden Vielsagenden, nicht wissen was sie meinen, weil die eigene Meinung viel zu anstrengend ist, die sich ankauernden, anbiedernden, die das glauben wollen, was andere an Unwahrheiten denken. Die am Grauen nagenden, sich größer und besser fühlenden, die mit dem Zeigefinger winkenden.
Die mit dir Streiten wollenden, weil sie das was sie nicht wissen verteidigen müssen, damit es an Zapfen von Bäumen hängt, wie Wassertropfen in den Abfluss kullert. Wie mich das nervt. Wie mich das nervt, wie es mich nervt. 

Manchmal ...
...schweigt man (besser).
...schreit gegen die Wand.
...läuft blind in Gräben
...ballt die Fäuste
...hält die Luft an, hört auf zu atmen.
...erbricht man

...fängt an die Welt zu kreieren, die in der eigenen brutalen Phantasie existiert...
Um sie nach Draußen zu lassen, um sie wahr werden zu lassen.
Manchmal ...
... erstickt man besser an seinem Erbrochenen.

(co) Johanna Andarnil Schlitzkus

Die nächsten Zeilen habe ich aus einer sehr interessanten Diskussion entnommen, die ich heute geführt habe (interessant, neutral, achtsam und respektvoll... das muss man betonen, denn normalerweise ist Facebook dafür bekannt, das solche Diskussionen Seltenheitswert haben). Die Sätze stammen natürlich von mir:

Warum es sich bei dem Begriff: "Migrationshintergrund" um Manipulation in der Berichterstattung handelt:

"... Momentan ist es absolut Kontraproduktiv den Geburtsort eines Täters mit einfließen zu lassen, da die Bevölkerung gleich darauf schließt es könne irgendwas mit IS zu tun haben. Dazu reicht schon das Wörtchen: "Migrationshintergrund": Somit wird von vorne herein suggeriert das die Zugehörigkeit eines Landes größer bemessen wird, als die Tat selbst.


Das Gehirn kann nur bestimmte Informationen speichern, der Rest geht verloren. Damit spielen die Medien, sie geben also zuerst Informationen raus, die Mutmaßlich sind, also keiner Wahrheit entsprechen, sondern auf Vermutungen basieren. Das reicht schon um Angst zu schüren UND Interesse zu wecken. Die Wahrheit die viel Später erst kleingedruckt erscheint, geht unter. Was zurück bleibt ist der erste Eindruck. Aus einem Verrückten der wild um sich schießt, ist ein Attentat eines IS geworden - das bleibt und hält sich wie Kaugummi und die Leute die das weiter verbreiten, sind sich zu 100% sicher das es die Wahrheit ist. Und wenn jemand sich zu 100% Sicher ist, erreicht er andere Menschen, wie ein Lauffeuer. Ganz egal was denn nun wirklich passiert ist, hat das Ergebnis dieses Lauffeuers verherrende Wirkung und spielt den Rechten Politikern UND der IS in die Hände.

Die Frage die man sich hier langsam wirklich stellen muss, ist - ist das so gewollt, oder handelt es sich bei diesen Berichterstattern um Vollidioten - und wenn ja warum stoppt die niemand? Ich tippe auf ersteres."

Sorry das ich politisch werde, aber ich kann es nur immer wieder betonen, ich bin so unglaublich froh, das ich keinen Fernseher habe - Facebook, Google und Twitter reicht voll und ganz um den Glauben an die Menschheit zu verlieren - ich bin froh, dass ich mich immer wieder motivieren kann um Hoffnung zuzulassen - dazu benötige ich aber genug Abstand von dem was meine Mitmenschen so schreiben, momentan habe ich fast alle Abonnements geschlossen und überfliege nur noch das was Freunde posten, von denen ich weiß, dass sie meine Einstellung zum Weltgeschehen einigermaßen teilen. Alles andere versuche ich so gut wie zu ignorieren. Anders geht es gerade nicht. 

Bitte schaltet euer Gehirn ein und hinterfragt das was ihr lest - egal was ihr lest. 

Ich verzichte heute ausnahmsweise auf das Namasté
Ich wünsche euch alles Liebe, Gute, Frieden!!!
Eure Jo Andarnil


Samstag, 15. August 2015

The Last - zu meinem Thema Gewalt - mein Blog muss anders werden Teil 2.



Ich habe eben diesen Satz in einem Artikel eines Freundes gelesen:

"Wer Gewalt als Lösungsmittel ablehnt, lebt wohl in den Privileg selbst nicht dauerhaft von Gewalt betroffen zu sein, bzw. lebt in der Gleichgültigkeit, dass es ihm egal ist, wenn andere mit Gewalt konfrontiert sind"

Und ich habe daraufhin geantwortet:

"Ich habe 17 meines Lebens extreme Gewalt erlebt, das hat mich durch alle Instanzen geführt, früher hab ich genauso gedacht wie viele andere, ich wollte die Menschen die mir das antaten tot sehen. Wenn man als Kind schon damit konfrontiert wurde, um das Überleben zu kämpfen, erleben und mitansehen musste wie Kinder vergewaltigt und getötet wurden, dann ist man Teil der Gewalt. Sie steckt in einem ganz tief, weil man die ganze Zeit über damit beschäftigt ist zu überlegen,wie man sich wehrt, wie man überlebt, was man tun muss, um zu entkommen. Das Gehirn rattert im Dauermodus. Das Adrenalin rast im eigenen Sein. Diese 17 Jahre meines Lebens war ich Opfer und manchmal durch Zwang wurde ich zur Täterin. Ich starb mit 9 Jahren und wurde wieder ins Leben geholt, ich bin innerlich in tausend Scherben zerbrochen und habe mich selbst wieder zusammen geflickt. Meine Narben sind Bestandteil meiner Persönlichkeit. Das schlimmste was man mir antat, war das ich nie eigene Kinder haben konnte. Diese Narbe ist Unsichtbar und doch bis zu meinem Lebensende Realität.

Ich hätte mein Leben lang hassen können, mein Leben lang hätte ich mich als Opfer sehen können, weil ich niemals von Seiten der Gesellschaft geschützt wurde, niemand hat mir gratuliert, dass ich überlebt habe und es geschafft habe, andere Kinder zu beschützen. Im Gegenteil man hat erwartet, dass ich irgendwann wieder Teil der konstruktiven Gesellschaft bin - das ist der Weg. Als Opfer musst du trotzdem Gesellschaftsfähig bleiben, sonst bist du Draußen. Ich wurde nie Gesellschaftsfähig, weil ich durch die Isolation in der ich gelebt habe, diese Grenzen die mir auferzwungen waren, die Gesellschaft draußen nicht verstand. Im Laufe der Jahre habe ich vieles aufholen können, ich habe einen wachen Geist, ich bin inteligent und belesen. Aber ich sah wie die Kinder die mit mir damals gefangen waren, diese Chance nicht hatten. Die Gewalt die sie erlebt haben, gaben sie weiter an ihre Ehefrauen und Männer, an ihre Kinder und an ihre Enkelkinder. Weil sie es nicht anders kannten. Ihre Gewalt setzt sich weiter von Generation zu Generation. Denn sie haben gelernt zurückzuschlagen, wenn es weh tat. Das ist die einzige Sprache die sie perfekt sprechen.

Schon als Kind konnte ich nicht zurückschlagen, weil ich im Kopf hatte, das es dem anderen weh tut, so wie es mir selbst weh tut. Also hab ich mich bereits als Kind um die Jenigen gekümmert die blutend in der Ecke saßen, während der Rest um uns ums nackte Überleben gekämpft hat.

Irgendwann wurde mir bewusst, dass es einen Weg gibt, das was ich erlebt habe, zu verarbeiten, ich musste die Verbindung zu meinen Tätern von mir abkoppeln, mich von ihnen befreien. Man befreit sich jedoch nicht davon, indem man in Gedanken den anderen töten möchte. Diese Gedanken verhindern das abkoppeln, im Gegenteil diese Gedanken ermöglichen eine Lebenslange Verbindung zu dem was einem angetan wurde, sie machen erst möglich, das man zum Lebenslangen Opfer wird. Ich habe als erstes gelernt die Gedanken an Gewalt zu verändern. Ich hab mir vorgestellt, was gewesen wäre wenn den Tätern aus meiner Kindheit in ihrer Kindheit Liebe begegnet wäre, wären sie dann überhaupt noch im Stande gewesen kleine Kinder zu vergewaltigen und zu ermorden?
Wären die Kinder aus meiner Kindheit heute andere Kinder?
Würden sie an ihre Kinder und Enkelkinder Liebe geben, statt Gewalt?

Diese Frage war die erste Frage, die zu vielen weiteren Fragen und Erkenntnissen führte. Eine Erkenntnis ist, wenn ich das was ich selbst erlebt habe, weiter gebe, wird sich der gewaltvolle Kreislauf immer weiter ausbreiten, es wird kein Ende geben. Das ist Krieg!
Wenn ich aber verhindere das Gewalt weiterhin in meinem Leben eine Rolle spielt, hat jeder der mit mir befreundet ist, jeder der mich liebt, die Möglichkeit durch mich keine Gewalt zu erleben.
Ich gebe Gewalt nicht weiter, somit wird auch der andere keine Gewalt durch mich weiter geben.

Ich bin kein Gewaltfreier Mensch, aber ich habe es geschafft, dass Gewalt keine Herrschafft über mich erlangt und ich habe es geschafft einen friedvollen Umgang mit meinem Leid zu finden. Die ersten 17 Jahre meines Lebens sind Bestandteil meiner Erinnerungen, diese kann ich nicht einfach auslöschen, oder ignorieren. Aber ich habe es geschafft die darauf folgenden 33 Jahre meines Lebens gewaltfrei zu leben (wobei Gewalt immer eine Auslegungssache ist, in meiner Art zu Schreiben, kann ich manchmal ziemlich heftig sein - hier ist die körperliche Gewalt gemeint).

Gewalt kann nie eine gewalt endende Antwort auf Gewalt sein. Gewalt ist immer ein Potential das sich weiter verbreitet. Ähnlich wie ein Zunami nimmt es alles mit und hinterlässt Chaos.

Die meisten Menschen denken sie könnten etwas verändern, wenn sie Gewalt anwenden, um Gewalt zu verhindern. Das Problem ist nur, das man nie wissen kann, welche Auswirkungen das eigene Gewaltpotential hat, was es mit einem tut, wohin es führt. Die meisten Menschen denken nur beschränkt, wenn es um Gewaltthemen geht. Sie glauben Gewalt lässt sich nur dadurch verhindern, indem man auf Gewalt mit Gewalt antwortet. Doch der Kreislauf der danach entfacht wird, den erkennen die Menschen nicht. Sie glauben sie halten etwas auf, doch die Wahrheit ist, sie geben nur etwas weiter und durch ihr Handeln gibt ein anderer die Gewalt wieder weiter usw.
Schmerz und Leid breitet sich aus und hinterlässt ein Massenspektrum an Schmerz und Gewalt.
Das Ergebnis ist oft erschreckend. Unsere Psychiatrien und Krankenhäuser sind voll mit Menschen die Gewalt erlebt haben, sei es nun durch ihr eigenes Handeln oder weil sie Opfer von Gewalt wurden.

Ich habe es geschafft die Täter meiner Kindheit freizugeben, meine Gedanken an sie sind heute nicht mehr voller Hass. Ich wünsche ihnen Glück. Denn nur das Gefühl von Glück verändert die Gewaltbereitschaft in einem Selbst.

Das sind meine Gründe warum ich Gewalt ablehne und diese Gründe sind für mich mehr wert als mein eigenes Leben. Würde ich gewalt anwenden, um mein Kind oder meine Frau zu retten -
wenn es keinen anderen Weg gibt? - Ja das würde ich. Aber mein erster Weg wäre eine Diplomatische Verhandlung, wenn es die Möglichkeit gibt durch friedvolles Handeln etwas zu verändern, dann ist das mein Weg und zwar immer. Nur wird dieser Weg oft als zu beschwerlich angesehen. Es ist leichter mit Gewalt zu antworten, als die Hoffnung zuzulassen, dass der andere auch anders zu erreichen ist. Gewalt ist effektiver, schneller und totbringender. Diplomatische Verhandlungen sind langwieriger, anstrengender, nicht klar erkennbar wohin es führt, aber konstruktiver und zwar für alle Beteiligten.

Gewalt kann niemals die Antwort auf Frieden sein, das ist keine Vermutung, sondern ein tiefes Wissen in mir."


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- Ich beschäftige mich gerade sehr mit dem Thema Frieden, der Frieden in einem Selbst ist der erste Weg zum Weltfrieden.
Wenn jeder Mensch diesen Frieden in sich fühlen könnte, würde Krieg absolut nicht möglich sein.

Nur leider binden sich die meisten Menschen an Gewalt, sei es durch gewaltsame Themen oder durch gewaltsames Handeln.

Mein Blog wird sich verändern, das hab ich mir vorgenommen. Ich nehme meine Vorbildfunktion an und ich nehme jede Veränderung in mir an.
Es gibt Momente da fühle ich eine Traurigkeit in mir, vorallem wenn ich mit Freunden diskutiere die Gewalt als Notwendig erachten. Ihre Sicht ist so getrennt von meiner Sicht. Ich verstehe sie, aber ich kann ihnen nicht mehr folgen, weil ich die Welt anders betrachte. Ich lehne Gewalt als Energie nicht ab, denn auch die Welt selbst hat Gewalt zur natürlichen Ordnung gemacht, so gibt es Zunami, Erdbeben und andere Katastrophen, die alle ihren natürlichen Ursprung haben. Doch während die Welt ohne Groll reagiert, ohne Botschaft: Uns Lebewesen auszumerzen, hat der Mensch immer die Entscheidung, darüber nachzudenken was er tut.

Ich weiß nicht wohin mich mein Weg führt, es tun sich viele Türen auf, gerade im Buddhismus erlebe ich das erste Mal eine volle Integration, das erste Mal in meinem Leben das ich nicht für etwas kämpfen muss, das erste mal das mir Menschen in Augenhöhe begegnen. Ich bin sehr Glücklich für diese Begegnungen, ohne die berühmte Leiter von der ich mich selbst stoßen muss.

Es ist gleichberechtigt und somit frei von Machtgedanken. Wahrscheinlich fahre ich an meinem Geburtstag nach Köln mit einer sehr lieben gehörlosen Freundin. Dort wird ein Vortrag der Dharma voice for Animals stattfinden, auch wurde mir angeboten, dass uns Lama Geshe Ngawang Thapkhe mit seiner Schülerin besuchen kommt. Ich bin sehr gerührt über das was ich gerade von buddhistischer Seite erlebe...

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten, ich weiß nur noch nicht genau ob hier auf dem Blog oder ob ich ein neues Projekt eröffne, ein wenig anders, aber trotzdem in meiner "Handschrift", ihr werdet mich also nicht los. Die Schnodderschnauze bleibt, nur eben nicht mehr so angepisst wie in den letzten Jahren. Ich habe vor mich weniger über Politik und Menschen allgemein aufzuregen, ob es mir gelingt... nun wir werden sehen.

Euch allen noch ein schönes Wochenende.

Namasté
Eure Jo


Links: http://dharmavoicesforanimals.org/
Bild: Unser Tierhof Amoa (www.tierhof-amoa.de) Facebook: Tierhof Amoa

Sonntag, 26. Oktober 2014

Manipulation 2

...oder warum Menschen zu schnell und zu voreilig
sich einer bestehenden Meinung anpassen:




Wir geben uns Weltoffen und doch gelingt es uns nicht, hinter manipulativen * (nähere Erklärung zur Manipulation, weiter unten im Text) Beiträgen zu blicken. Wir klicken sofort alle in uns zur Verfügung stehenden sprachlichen vorhandenen Gewaltpegel an, wenn wir uns emotional angesprochen fühlen. Da werden Menschen leicht in Gedanken und schriftlichen Äußerungen gelyncht oder verfolgt.

So auch zu dem gestrigen Tod von Reyhaneh Jabbari.

Ich habe heute morgen in folgenden Facebook Eintrag gelesen:



"Liebe Familie Sarbandis,

ich kann schon verstehen, dass Größe dazugehört, sich um die Begnadigung ausgerechnet der Frau zu bemühen, die den eigenen Sohn getötet hat. Als Eltern steht man ja immer auf der Seite des eigenen Kindes, auch wenn dieses einen großen Scheiß abgezogen hat.

Genau das hat Ihr Sohn aber wohl getan - es sieht schon ziemlich stark danach aus, als ob dieser vor 7 Jahren versucht hat, die 19 Jahre junge Jabbari zu vergewaltigen - die sich aber mit einem Messer wehrte, wobei Ihr Sohn den Tod fand.


Aus welchen Gründen auch immer, das Gericht bewertete das nicht als Notwehr sondern als Mord. Und nur Sie, die Angehörigen des Opfers, dürfen dieses nach Iranischem Recht begnadigen. Was sie aber nicht tun, solange die Frau den Vergewaltigungsvorwurf nicht zurücknimmt, um damit die Ehre des Vergewaltigers wieder herzustellen.

Es mag bitter sein, wenn der eigene Sohn sich als ein solcher Versager entpuppt - aber der Frau jetzt das Leben nehmen zu lassen - das lässt am Ende sowohl Sie als auch Ihren Sohn ehrlos dastehen.

Jabbari wurde heute morgen hingerichtet. Ich hoffe, das verfolgt Sie."




Und da frage ich mich, was will er mit dieser Schuldzuweisung erreichen?



Ich schrieb daraufhin folgende Sätze:


"Ich kann das nicht gut finden - wir denken zu Einseitig und geben denen die Schuld die selbst in einer Zwangslage stecken:

Ich finde die Eltern sollten da heraus gehalten werden!
Ich sehe immer gerne alle Seiten, die Eltern hätten sie begnadigen sollen?- In einem von Machthabern aufgebauten System in dem so viele Zwänge vorherrschen, dass sich kaum jemand traut dagegen anzugehen. Hinzu kommt die Verherrlichung männlicher Gene  =  wenn du keinen Sohn hast, bist du nichts wert. In den Köpfen der Menschen ist eine unglaubliche Leere wenn es um die Problematiken von Frauen geht, da Frau alleine nicht zu existieren hat.

Wir machen einen großen Denkfehler wenn wir einer Familie die so aufgewachsen ist und Trauert (egal ob der Sohn ein Vergewaltiger war oder nicht, diese Mutter hat dieses Kind geboren, für sie ist und bleibt er Fehlerlos - er war womöglich das einzige was sie als Frau hochgewertet hat), das Aufbürden was ein Land vollkommen manipulativ versaut hat.

Lasst sie in Ruhe ihr restliches Leben leben... sie sind die falschen Ansprechpartner!!!
Wenn ihr wirklich jemanden dafür zur Verantwortung ziehen wollt, dann schreibt der Regierung!!!!"


Um eine vom schimmel befallene Wurzel eines Baumes zu behandeln, hilft es nichts einen Zweig abzubrechen. Man muss schon direkt zur Wurzel gelangen um den Schimmel zu entfernen.

Wenn ein System von Macht und Gier einer ganzen Nation versklavt wird, ist ein Einzelner nichts wert..

Ihr erwartet nun, dass eine Mutter ein Mädchen begnadigt, welches es gewagt hat, gegen dieses System vorzugehen? Die Mutter hat den einzigen Wert verloren, den sie als Frau auszeichnet. Den Rest ihres Lebens ist sie Wertlos! Denn womöglich wird ihr Mann sie dafür bestrafen, dass ihr Sohn gestorben ist.

Ihr wollt Gerechtigkeit für dieses Mädchen? Fangt an Gerechtigkeit in euch selbst zu finden. Die Wahrheit ist einfach, wir sind bereit den Zweig zu brechen, weil es einfach ist einen Zweig zu brechen, statt an die Wurzel heranzukriechen und den Schimmel zu entfernen.
Das würde Arbeit bedeuten und man macht sich schmutzig. So aber machen wir den Zweig dafür verantwortlich das der Baum leidet.

Genau so verhält es sich, wenn wir anfangen Menschen für ihr Tun zu Verurteilen, die letztendlich genau wie wir nur den Zweig im Blick hatten.

.... Ich wünsche euch Frieden im Herzen

Namasté
Eure Jo



* Der Begriff: Manipulation, wird gerne negativ gesehen, doch ist er eigentlich Wertfrei - Neutral. Manipulierend bedeutet nichts anderes als Beeinflussung. Und genauso empfinde ich den obigen Text für die Familie Sarbandi. Er bedient sich einer Methode die seit Jahrtausenden von uns Menschen angewandt wird - Mitgefühl gepaart mit Wut. Ein solcher Text hinterlässt eine emotionale Identifizierung - wir fühlen uns dazu berufen, dem zuzustimmen.
Doch letztendlich greifen wir nur zu einem Mittel das bereits da ist, statt uns darauf zu konzentrieren, selbst Mittel zu schaffen. Damit meine ich ich, eine Manipulation verhindert, selbst zu denken, sich tiefer mit einem Thema auseinander zu setzten. Sie verhindert auch die kritischen Aspekte näher zu durchleuchten.
Sie fordert ein Gruppendenken, eine Anpassung an gegebene Inhalte.
Menschen die sich leicht manipulieren lassen, sind auch leichter bereit sich bestehenden Systemen anzupassen.
Es ist nicht der Manipulierende der etwas negatives bewirkt. Es ist vielmehr der Jenige der sich Manipulieren lässt... Denn er ist Teil der Masse die durch die Manipulation handelt.

Übrigens auch der Schreiber des Textes wurde manipuliert durch die Medien oder durch Gespräche. Er war sofort bereit zum Ast zu greifen, um ihn zu brechen ....

Ah und natürlich manipuliere auch ich mit diesem Blogeintrag - ich hoffe nur er bringt Menschen dazu nachzudenken, statt mir blindlings zu folgen!!!!



Bildquelle:
http://photographyheat.com/wp-content/uploads/2013/04/Photo-Manipulation-1.jpg