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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Tagebuch - über den Sinn des Selbst




Im Buddhistischen Sinne, also im Sinne derer die die Buddhistische Lehre verbreitet haben, ist die Überwindung des Selbst das Ziel eines jeden Buddhisten.


Wenn ich positiv über das ICH und das Selbst schreibe, bekomme ich das von irgendeinem Buddhisten sehr gerne um die Ohren gehauen und dann frage ich immer: "Warum sollte man ein Selbst überwinden, wenn es gar kein Selbst gibt" und meistens kommt dann entweder eine Art von Beleidigung oder gar nichts mehr.
Es gibt im obigen Satz zwei Widersprüche an sich über die ich heute reden möchte.


Der eine Widerspruch ist der Begriff: Überwindung. Im Buddhismus steht die Gegenwart an erster Stelle. Nur das JETZT, das HIER ist das was wichtig ist. Die Realität findet im Jetzt statt, die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht vorhanden. Wir wissen nur was wir jetzt in diesem Augenblick tun. In diesem Moment sind wir das was wir sind. Zwar ist die Vergangenheit Teil unserer Entwicklung, aber da wir nichts verändern können, noch können wir etwas dazu tun, ist die Vergangenheit für das was wir in dem Moment des Jetzt tun, nicht relevant. Wir haben jetzt die Entscheidung, alles was wir vorher getan haben zu beenden und einen neuen Weg zu gehen. Diese Entscheidung haben wir immer nur in diesem Moment des Jetzt, der im nächsten Moment wieder zur Vergangenheit gehört.


Das Überwinden von etwas zielt darauf hinaus, das wir das was wir getan haben, verändern. Nur kann man das was vorher war, nicht mehr ändern. Wir können auch nicht in die Zukunft blicken um ein Ziel das wir jetzt planen zu überwinden, oder zu besiegen. Wer sich also mit dem Begriff Überwinden identifiziert, lebt entweder in der Vergangenheit, oder in der Zukunft.
Überwinden heißt sich ein Ziel setzen, ein Ziel ist immer etwas das in der Zukunft ist. Wenn man das Ziel durchleuft, braucht man nichts mehr zu überwinden, bzw. man braucht sich kein Ziel mehr zu setzen, denn man hat das Ziel erreicht.
Im Buddhismus geht es also nicht darum ein Ziel zu erreichen. Es geht nur darum jetzt in dem Moment zu gehen, das Ziel ist dabei vollkommen gleichgültig, es kann 200 Meter weiter sein, oder zwei Jahre entfernt liegen.


Der zweite Begriff ist das Selbst, oder auch ICH. Das ICH ist eine illusion laut der Übersetzungen von Buddhas Reden. Alles was eine Illusion ist, ist nicht vorhanden. Es existiert nicht und was nicht existiert, bzw. nie existiert hat, kann auch nicht verändert werden. Die Überwindung des Selbst ist also ein Satz der im Buddhismus keinen Sinn ergibt.
Warum sollte man sich mit etwas beschäftigen, das eigentlich nie da war?


Nun könnte man hier einwenden, dass wir aber alle in der Illusion des Selbst leben und daher der Begriff des Überwindens richtig ist.


Ich wende ein:


Eine Illusion ist ein Trugbild, jeder Buddhist der sich der Lehre zugewendet hat, weiß im Laufe der Zeit, dass das ICH eine Illusion ist, weil er den Reden Buddhas Glauben schenkt. Es gibt nur wenige Buddhisten die das in Frage stellen. Die meisten versuchen im Laufe ihrer buddhistischen Ausbildung das ICH in sich selbst zu verändern, bzw. sie erhoffen sich durch Meditation und des Studiums des buddhistischen Weges zu erwachen. Die wenigsten erkennen, dass die Illusion des ICHs keine Überwindung oder Veränderung braucht, da es kein ICH gibt, ist es auch nicht wichtig überhaupt etwas in der Richtung zu unternehmen.


Es geht - meiner Meinung nach - vielmehr darum zu akzeptieren, dass wir in einer Illusion leben und das ICH nutzen um diese Illusion aufrecht zu erhalten. Man muss nichts mehr verändern, wenn man eine Tatsache akzeptiert.


Buddha selbst hat im Laufe seines Lebens mehrere Erfahrungen innerhalb der Illusion des ICHs gemacht. Er hat begriffen, das Leid Teil dieser Welt ist. Er konnte nur sein eigenes Leid erkennen und somit verändern, nicht das der anderen Menschen. Jedoch indem er sein Leid veränderte, veränderte er auch auch sich selbst. Er wurde zu einem Vorbild.
Das ist ein wichtiger Schritt, wir lernen dass wir Machtlos sind. Jede Kraft und Energie scheitert wenn es um den Tod geht. Wir müssen erkennen, dass wir den Tod nicht aufhalten können. Der Prozess des Todes ist das erste was wir akzeptieren müssen. Dieser Prozess - das Sterben lässt sich nicht aufhalten. Der Tod ist immer gegenwärtig. Natürlich kann man jetzt einwenden, dass es immer mal Möglichkeiten gab den Tod aufzuhalten, die Medizin hat hier einen großen Stellenwert. Nun dazu kann ich sagen: Wenn die Medizin verhilft das Leben eines Menschen zu verlängern - ist der Tod noch nicht anwesend gewesen. Vielleicht war der Mensch sehr nah am Sterbeprozess, aber er war praktisch noch nicht wirklich tot.


Buddha hat erkannt das sich im Leben alles um Akzeptanz dreht. In dem Moment wenn man die Dinge um einen Herum akzeptiert, hört das kämpfen auf. Man gibt sich einfach in die Hand dessen was Gegenwärtig da ist.


Und wenn man sich in dem Kreislauf des Lebens und Sterbens befindet, wird auch das ICH - die Illusion des ICHs nicht mehr wichtig, denn auch das gehört letztendlich zur Akzeptanz.


Eine Illusion ist nichts schlimmes, noch ist es etwas das man bekämpfen muss.


Die Illusion ist wie eine warme Decke die uns vor der Kälte der Realität schützt. Wäre diese Decke nicht da, gäbe es auch keine Entwicklung, denn wenn einen IST Zustand von Anfang an akzeptiert hätten, hätten wir uns als Menschen nicht weiterentwickeln können, weil jede Entwicklung auch Motivation braucht. Und Motivation setzt vorraus, das wir uns Ziele setzen.


Und genau da setzt wieder das Selbst ein.


Buddha erkannte, das alles mit einander verbunden ist. Das Selbst, ICH, die Illusion des ICHS, die Akzeptanz der Illusion und das Erwachen.
All das ist letztendlich ein und dasselbe.


Es gibt Menschen die irgendwann im Laufe ihres Lebens erkannt haben, das sie einfach nur akzeptieren müssen, die aber noch nie etwas von Erwachen gehört haben und dennoch erwacht sind.


Und es gibt Menschen die ihr Leben lang auf den Zustand des Erwachens hinarbeiten und sich selbst immer wieder beweisen müssen, dass sie nah am Erwachen sind.


Auch das ist ein Kreislauf der miteinander verbunden ist.


Das Erwachen selbst ist letztendlich nichts was wirklich wichtig ist. Das Erwachen ist nicht von belang.
Wenn es überhaupt um ein Ziel im Buddhismus gehen sollte, dann das Ziel das Leben mit all seinen Illusionen und Realitäten zu akzeptieren. Denn all das ist da um gelebt zu werden.

Das ist der Sinn des Selbst.

Namasté eure Andarnil





Bild: Webseite Alana Warlop

Donnerstag, 25. Mai 2017

Erkenntnis 6 - Ein gutes Jahr nach meinem Erwachen



Es ist jetzt ein Jahr und sieben Monate her, eine kurze oder lange Zeit, wenn man Zeit als Linear betrachtet.

Als ich mich entschied wieder im ICH zu wandeln mit eben allem was dazu gehört, entschied ich mich auch zu vielen anderen Dingen, z.B. nicht mehr so im Tierschutz zu arbeiten wie davor, mich wieder politisch zu engagieren, wieder wütend zu sein, zu genießen, zu trauern, schmerz zu haben, zu streiten, zu diskutieren usw.
Also wieder voll und ganz ein Mensch unter Menschen zu sein.
Hin und wieder tauche ich ab, aus der Illusion heraus. Ich erlebe wieder alles in Gleichmut, in einem Zustand des Verstehens und Wissens. Des in sich ruhens, im Allsein mit allem.

Dieses Auf und Ab Tauchen:

Es ist nicht so das ich JETZT nicht erfahre, was ich vorher erfahren habe. Das Erwachen ist Teil meines Bewusstseins, aber ich bin weit davon entfernt gänzlich einzutauchen in diese Leerheit, die ich damals empfunden habe.
Ich bin vielmehr völlig davon überzeugt, dass es so etwas wie ein Dauerzustand von Erwachen nicht gibt. Es ist ein ewiges Neueinpendeln zwischen schmutziger Wäsche, zwischen aufs Klo gehen, Erkenntnisse des ICH - Seins, des Hierseins, mit Erkenntnissen des Nicht Ichs. Wenn ich abtauche in das NICHT Ich - die Jo ist Willenlos, weil kein Wille da ist, dann erlebe ich um mich herum ein einziges SEIN. Dann kann meine Tochter brüllen, die Waschmaschine den Geist aufgeben, meine Frau sich über eine Rechnung ärgern, mein Kater eine Maus fangen. Die ganze Welt kann sich selbst gerne haben, oder eben auch nicht. Es ist wie es ist.

Dieses Gefühl der Gelassenheit, des Gleichmuts ist ein ruhiges Gefühl, ein Gefühl der unendlichen Ruhe inmitten eines Orkans.
Alles was ist, was passiert darf auch sein. Weil alles seine Berechtigung, seinen Sinn in der Sinnlosigkeit hat.
Alle Gegensätze liegen nebeneinander, aufeinander, verbinden sich, lösen sich wieder. Alles ist in Bewegung, es gibt keinen Stillstand, aber es gibt auch keine Zeit, keine Notwendigkeit, kein Anders sein, oder Aussergewöhnlich sein.
Im ICH-Losen Zustand ist all das mit sich selbst verbunden. Und Jo ist Teil davon, oder alles ist Teil von Jo.

Ich glaube nicht daran, dass es dauerhaft für uns Menschen möglich ist Erwacht zu sein.

Oder anders, für uns "normale" Menschen. Menschen mit Familie und Beruf und Hobbys und Religionen und und und... Menschen die nicht wie ein Yogi 24 Stunden in einer Position hocken, ohne zu Essen, oder aufs Klo zu gehen. Menschen die sich nicht gänzlich zurück gezogen haben, in ein isoliertes Leben, einer einsamen Insel, mitten im Nirgendwo ohne Kontakt zu anderen Menschen.
Ich las mal vor einigen Jahren von einem Yogi der sich angeblich 70 Jahre von Licht ernährt hat, es stellte sich dann später heraus, dass das nicht der Wahrheit entsprach.
Wir kennen alle solche Geschichten von Erwachten:


Eckhart Tolle
Mooji
Byron Katie
Meister Eckhart
Mutter Meera (kennt ihr ja schon aus meinem Blog)
Jesus
Buddha
Meister Raphael
usw.

Das interessante an all diesen Geschichten, sie erwachten nicht einfach nur und sprachen dann nicht darüber, oder zogen sich gänzlich von allem MENSCHSEIN zurück. Alle waren und sind mitteilsam. Die einen schreiben darüber, die anderen machen Seminare, einige verschwanden kurzzeitig von der Bildfläche wie Meister Raphael ein Deutscher, der dann irgendwann die Nase voll hatte von Seminaren und sich nach Norditalien absetzte.

Sie alle haben eines gemein:
Sie haben sich aufgeregt, sie mussten sich mitteilen. Sie mussten hinausposaunen, dass sie erwacht sind, mussten mit anderen arbeiten, damit auch sie erwachen, haben Seminare abgehalten, mussten sich zeigen, haben Geld für ihre Arbeit erwartet oder verlangt. Sie konnten sich immer noch ärgern, sind ihren Hobbys nachgegangen, haben Fleisch gegessen oder Alkohol getrunken. Usw. Jesus hat genauso mit seinen Jüngern an einer Tafel gesessen, wie Buddha mit seinen Mönchen.
Jeder von ihnen war davon überzeugt anderen Helfen zu müssen, die Gründe sind unbedeutend.
Dieses Müssen und Wollen - das ist Bedeutsam.
Dieses sich zeigen wollen, was da passiert ist - das ist Bedeutsam.
Sich über andere aufregen oder negative wie positive Gefühle zu haben - das ist Bedeutsam.

Es ist Bedeutsam, das jeder von ihnen Erwartungen hatte, an seine Anhänger, Seminatteilnehmer, Partner oder wie auch immer. Ich kenne "Erwachte" die mir mitteilten, dass sie nichts umsonst tun und dann eine horrende Summe für Seminare erwarteten. Oder ein Buch veröffentlichten, in öffentlichen Fernsehsendungen auftraten usw.

In dem Moment wenn all diese Bedeutsamen Punkte zusammen treffen, ist das ICH wieder voll aktiv.
Das ICH Will gesehen werden, akzeptiert werden, geliebt werden, beschützt werden, anerkannt werden.
Und wenn es das nicht wird, fühlt es Leid.

Während ich erwachte, war in mir alles Gelassen. Ich war in einem Gleichmütigen Zustand. Ich fühlte eine noch nie bis dahin gefühlte Ruhe. Ich hatte nicht das Bedürfnis irgendetwas zu tun, vielmehr konnte ich alles lassen.
Alles stehen lassen, jede Meinung, jeder Gedanke, jede Empfindung, jede Tat.

Ich fühlte mich weder an etwas oder jemanden angehaftet noch involviert. In mir war Liebe, aber die war nicht auf einzelne Personen bezogen, sondern auf alles um mich herum.
Dieses Eins-Sein, hatte mit dem Begriff: Eins nichts zu tun. Es war vielmehr eine Fülle in der ich als Teilchen mitschwam, oder eine Fülle in der alle Teilchen in mir schwamen.

Ich kann es nicht besser erklären.
Auf jeden Fall hatte ich kein Interesse mich anderen mitzuteilen, aber ich hatte Interesse das festzuhalten, was in mir passierte. Unwichtig ob die Nachwelt es las. Ich kann das aus heutigen Gesichtspunkten nicht so genau einordnen, ich dachte nicht darüber nach warum ich etwas tue, ich tat nichts wirklich, es war nichts da was ich hätte tun können und doch schrieb ich.
Denn eine andere Form von Mitteilen hatte ich nicht.

Wenn ich heute so zurück blicke, war es ein sehr einseitiger Zustand der nichts mit einem "Gemeinsamen" Erleben zu tun hatte. Ich war vielmehr von anderen Entfernt, durch ihre Wahrnehmung. Für mich war das anders, aber aus heutiger Sicht, ist das nur ein weiterer Kritik Punkt, denn ich verursachte dadurch unbewusst Leid.
Indem andere Menschen sich nicht mehr mit mir verbinden konnten.

Wenn man glaubt, das ein Erwachter Zustand auch anderen etwas bringt, dann täuscht man sich. In erster Linie ist das Eintauchen in die Illusionslose Realität ein Ding das man nur selbst erfährt und sonst niemand.
Es ist für die Aussenwelt mehr Ego zu sehen als davor, denn man kann nicht mehr an Dingen festhalten, an die andere festhalten, man kann sich nicht mehr miteinander ärgern, oder lachen, oder Unsinn machen. Man hat keinerlei Bedürfnis mehr, Teil einer Unsinnmachenenden Gemeinschaft zu sein. Man kann sich nicht darüber ärgern, dass die Telefonrechnung zu hoch ausgefallen ist, oder darüber das die Katze mal wieder in die Ecke gepinkelt hat. Weil das Dinge sind die bereits passiert sind, nichts was passiert ist erregt die Aufmerksamkeit, weil diese Dinge nicht zu ändern sind. Alles was passiert ist, ist bereits vorbei. Es existiert nicht mehr.
Und ab da wird das Erwachen zum Problem - wenn auch nicht für einen selbst, so doch für die Menschen die einen lieben.

Als ich begriffen habe, das mein "Zustand" ein Leidthema meiner Familie wird, wurde mir auch bewusst, das es nur zwei Möglichkeiten gibt, entweder ich verlasse meine Familie und gehe ins Kloster, oder ich aktiviere mein ICH und zwar bewusst.
Die Illusion ist mir somit bewusst.

Und somit ist es mir auch möglich immer mal wieder auf und abzutauchen.
Manchmal mach ich mir ein Spiel daraus, ich sag mir: "Ok ICH ich hab keinen Bock mehr, verschwinde mal eine Weile"
Ich muss mich etwas konzentrieren, um zu fühlen, dass da nichts mehr ist was ich fühlen könnte. Keine Bedeutsamkeit eines getrennten ICHs. Kein MEIN und MIR und DEIN.

Aber wenn ich wieder in den Zustand bin, ist auch alles wieder Gleichmütig. Ich gebe zu, ich hatte in dem einem Jahr und den sieben Monaten nicht oft das Bedürfnis mein ICH wieder los zu werden.
Das Ich, die Anhaftung, die Schmerzen, das Leid all das ist gut. Ich empfinde es als Möglichkeit fühlbar für andere zu sein. Ich bin nicht anders, ich bin nicht besonders, ich bin nicht mehr oder weniger. ICH bin einfach nur. Und nur im ICH Zustand, können andere mich Gleichwertig wahrnehmen. Im ICH losen Zustand wanderte ich vom Gleichwertigen Menschen zu einem Höherentwickelten Wesen, zu dem meine Frau und Tochter aufblickte.
Auf dieser Leiter konnte ich mehr Leid verursachen als zwischen oder unter ihnen.

Ich kann es nur so ausdrücken. Ich glaube dadurch das ich die Realität, die ICH-Losigkeit gesehen habe, habe ich auch die postitiven Seiten der Illusion eines ICHs erkannt.

Und auch verstanden, dass ein ICH notwendig ist, wenn man wirklich Leid verhindern will.
Denn nur dann ist der Wille da, nur dann kann man sich unter Menschen so bewegen, dass sie sich nicht Minderwertig vorkommen, oder als kleiner, unbedeutender als man selbst.

Als meine Frau mir damals sagte, dass ich nicht erreichbar bin, nicht mehr greifbar, als sie anfing meine Liebe zu ihr anzuzweifeln, fühlte ich ihre Sorge - ohne das ich etwas hätte tun können oder wollen. Es war wie es war.

Und genau das passiert mir nun nicht mehr. In der Illusion kann man Berge versetzen, man kann bestehende Situationen verändern, indem man den Menschen sagt: "Du schaffst das, es ist nicht schlimm. Keine Sorge!"

Im ICH-Losen Zustand ist etwas das passiert ist, passiert. Es würde also überhaupt nichts bringen, zu sagen: es ist nicht schlimm, wenn man sieht das etwas als Schlimm empfunden wird.
Sobald jemand es als Schlimm empfindet, ist es das auch für den Jenigen.
Sobald sich jemand sorgt: Ist das Gefühl der Sorge da, zu sagen: "Keine Sorge" ergebe keinen Sinn.

Ich sagte statt dessen: "Kannst du es ändern?"
Das NEIN meiner Frau war fast immer in Begleitung mit ABER. Und ich sagte: "Nicht aber, nein bedeutet das du es nicht ändern kannst. Also hat es keinen Sinn sich darüber aufzuregen"

Und damit war das Thema für mich beendet. Für meine Frau nicht. Sie lag Nächtelang wach und zerbrach sich den Kopf und fühlte sich so allein wie noch nie während unserer Beziehung.

In einer ähnlichen Situation kann ich heute sagen: "Sorg dich nicht Liebling, ich bin bei dir!" oder auch: "Komm lass uns gucken wie wir das ändern können!" Und auch wenn ich weiß, das wir es nicht ändern können, ist allein die Tatsache das ich mit ihr fühle, mich auf sie einlasse, dass sie sich anlehnen kann, das wir wieder eine Symbiose haben, nur wir zwei, ausreichend.

Mir wurde bewusst, das ich nur dann da sein kann, helfen kann, wenn ich ICH bin.

Dieses ICH ist anders als das ICH vor meiner Ich-Losigkeit, es ist bewusster und klarer.

In diesem Sinne

Wenn du selbst diese Erfahrung machen möchtest dann stell dir die Fragen:

Warum genau willst du Erwachen?
Was denkst du was durch dein Erwachen besser, schöner, befriedigender, wäre?
Meinst du es verändert sich was an der schmutzigen Wäsche, am Büroalltag, das Mittagessen in der Kantine, deinem Partner, deiner beste Freundin, des Restaurantbesuchs, das Sportstudios?
Meinst du, du wirst die gleichen Interessen haben wie vorher, die gleichen Gespräche, das Mitfiebern während der Sportschau, das Lachen wenn deine Tochter sich einen Schnurrbad mit deinem Rasierschaum ins Gesicht malt?

Wirst du die gleichen Gefühle haben wie vorher?
Wirst du dich noch ärgern können, Diskutieren können?
Wirst du den Roman weiter lesen können, der dich gerade fesselt, oder den Spielfilm sehen der Samstag Nachmittag kommt?


Denk drüber nach...


Namasté eure Andarnil


Mittwoch, 9. November 2016

Erkenntnisse 5





Das letzte Mal hab ich vor etwas mehr als einem Jahr über meine ICH Losigkeit geschrieben.
Ein Jahr ist vergangen.

Wie geht es mir jetzt nach all dieser Zeit, nach den vielen Umbrüchen, dem Ausziehen und Umziehen von einem alten in einem neuen Leben -  nach meiner Entscheidung, zurück zum obligatorischen Ich?

Die wichtigste Erkenntnis die ich in diesem Jahr gesammelt habe ist:

"Je höher ich bin, desto kleiner sind andere.
Je kleiner fühlen sich andere, desto kühler ist es dort oben"

Das Eintauchen in eine andere völlig neue Dimension vom Sein hat mich durch viele verschiedene Erkenntnisse geführt, angefangen dahin dass ich die Illusion des ICHs erkannt habe, bis zur Auflösund des ICHs und zurück zur Erkenntnis das die Illusion ICH notwendig ist, wenn man inmitten dieser Illusionären Welt leben will - statt außen vor.
Ich habe mich in diesem Jahr mit vielen Leuten unterhalten, solchen die ganz gut mit der Illusion leben können, als auch solchen die die Illusion wohl vollkommen überwunden haben und nun andere auf deren Weg zum Tor begleiten.
Ich muss dazu sagen, ich wollte nie mein ICH verlieren, wer den Anfang meines Blogs mitverfolgt hat, weiß das ich sehr gerne ICH war, ich hatte gar nicht vor zu Erleuchten, oder besser - für mich stimmiger - zu erwachen.
Damals nahm ich an, all das ist esoterischer Unsinn, erfunden von Gurus die sich mit der Erleuchtung schmücken wie andere im Winter mit einem Mantel.

Mittlerweile weiß ich, es ist die Wahrheit und je näher wir dieser Wahrheit kommen, desto dramatischer brechen die Kommoden zusammen und all die Schubladen die wir im Laufe der Zeit sorgsam gefüllt haben mit all den kleinen und großen Dingen die das ICH nun mal ausmachen, purzeln unbeholfen auf den Boden umher und all die Dinge die wir gesammelt haben verschmelzen wie Wachs in der Sonne zu einem undefinierbaren Brei. Die Wahrheit - so musste ich erfahren tut weh.
Noch immer schaue ich mit Verwunderung darauf und hin und wieder nach einer schlaflosen Nacht wünsche ich mir meine Innenpersonen zurück, auf das wenigstens einer schlafen kann, während der andere den Mond beobachtet.
Aber auch nach über einem Jahr bin ich in mir alleine. Ich bin nicht mehr Multiple, seit einem Jahr gibt es nur  noch Jo Andarnil.
Mittlerweile hab ich mich sogar an mein Alter gewöhnt, an die Falten und die Wechseljahrsbeschwerden. Ich jammere nicht mehr wie ein junges Küken, das aus versehen das Aussehen einer alternden Henne bekommen hat.
Ich fühle mich so wie ich bin -  in Ordnung, auch wenn mich mein Rücken ziemlich plagt.

Mit dem Erwachen kamen viele Erkenntnisse, viele Wahrheiten zu Tage, die ich mittlerweile für mich behalte, ich spreche nicht mehr darüber. Warum auch. Der Alltag hat mich wieder zurück erobert und ich bin wieder Frau einer Frau, Mutter einer neunjährigen, Dosenöffner von einer Horde Katzen. Das Leben inmitten von Leben, das Leben will.

Mit dem Eintauchen in das Erwachen, mit dem Verschmelzen von Raum und Zeit, mit dem verstehen, dass ich Erwachte für meine Frau zum Alien wurde - gab es nur zwei Möglichkeiten, ich bleibe wach, oder ich bleibe ich.
Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit, und damit auch für das Erkennen, das es sehr wohl eine Entscheidung gibt für das ein und ausschalten der Illusion.
Mit dem Einschalten bin ich wieder ein Molekül von vielen Molekülen, mit dem Ausschalten bin ich wieder im Alltag und schmier meiner Tochter ein Frühstücksbrot, während ich mit meiner Frau über Alltäglichkeiten diskutiere. Oberflächlich gesehen bin ich die alte Jo, mit ihren Flausen im Kopf.
Tiefer betrachtet sehe ich die Welt in Abhängigkeit von vielen Planeten, gehe ich noch tiefer, wird mir bewusst was EINS sein bedeutet.
Ohne oben kein Unten, Wie Innen so Außen, wie der Geist so der Körper usw.
Ich habe das Kybalion hier kurz erläutert ohne weiter darauf einzugehen.
Es ist nicht einfach sich als rationaler Mensch auf esoterische Schriften einzulassen.
Aber als ich das Kybalion verstand, verstand ich auch die Angst davor. Und die Wichtigkeit es nicht weiter zu erörtern, genau wie die Wichtigkeit keinen Menschen zur ICH Auflösung zu drängen.
Die Illusion des ICHs ist genauso wichtig wie die Erkenntnis, dass es kein ICH gibt.
Beides steht unmittelbar miteinander in Verbindung. Beides darf sein. Beides ist.

Nicht durch das Kybalion bin ich Erwacht, sondern durch das Erwachen hab ich das Kybalion verstanden.  Wirklich verstanden.
Es ist etwas anderes wenn man ein Buch liest und fasziniert davon ist, oder ob das Buch plötzlich zum Leben erwacht, während man es liest.

In vielen Büchern, unabhängig der Zeit, der Sprache und der Religion wurde über das Erwachen geschrieben, auch das wird einem Bewusst, wenn man selbst erwacht. Die Welt zeigt sich von einer anderen Seite.
All das was vorher vor einem stand, dass die Augen zwar sahen, aber der Geist als Normal zur Seite schob, wird lebendig. Mit dem Erwachen bekommt es Füße und läuft neben dir her, während du Kartoffeln schälst.
Es streckt dir die Zunge heraus, während du einen Film schaust. Auf einmal beginnt die Welt rückwärts zu laufen, während dir deine Vergangenheit bewusst wird, bist du im Hier und Jetzt und weißt genau, das was du wahrnimmst ist nur eine Zeitschleife ist die dich kurz berührt, aber nicht real ist.
Und auch jetzt noch, während ich wieder voll im ICH bin, mich über Trump und co aufrege und lautstark meckere wenn meine Tochter ihre Klamotten auf den Boden wirft, statt sie zurück in den Schrank zu hängen - dieser große Teil in mir, dieses Wesen das denkt und fühlt ist ICH-Los.
Und immer noch sind meine Hände und meine Tastatur eins.
Immer noch sehe ich Energie in Form von milchigen Nebenschwaden, pulsierend, sich bewegend, schillernd in allen Farben der Aura.
Dieses Eintauchen wann immer ich will gibt mir eine Art Geborgenheit die ich davor nie kannte. Dieses "Alles wird gut", ist mehr als nur ein leiser Aufschrei einer die nicht ertrinken will. Es ist ein Erkennen, das es nichts schlechtes gibt.
Das all das was passiert nur eine Folge von Dingen ist die davor passiert sind. Und das was jetzt ist, ist auch nur ein Teil von dem was sein wird. Alles steht nebeneinander. Es gibt nichts was getrennt von einander ist. Alles hat seinen Platz in dieser Welt, jedes Ding, jedes Tier, jeder Mensch, jedes Leben, jeder Tod.

Es gibt Nächte da stehe ich draußen auf dem Hof und schau in die Sterne. Dort oben zur Milchstraße hinauf. Die Nächte hier im Norden sind einfach wundervoll klar und unendlich. Ich schaue und schaue, ohne das ein Berg mir die Sicht versperrt. Ich bin Angekommen in mir.

Es gibt noch so vieles was ich über die ICH-Losigkeit, über das Erwachen schreiben könnte. So viele Erkenntnisse, so viele Klarheiten, so viele Wahrheiten.
Aber im Grunde genommen hab ich alles darüber geschrieben. Ich würde mich nur in Einzelheiten verlieren, das Ganze noch weiter ausschmücken und dann irgendwann merken. Achje, jetzt schauen sie mich wieder so an, mit diesem Blick, ein wenig ungläubig, ein wenig bemitleidend, ein wenig neugierig, ein wenig bewundernd.
Also belasse ich es dabei.

Jeder kann die Pille zur Wahrheit schlucken und ich denke es werden  noch viele folgen. Die einen die erwachen und erkennen wer sie sind und die die erwachen und erkennen wer andere sind. Die Welt ist bereits überschwemmt von selbsternannten Gurus.

Wie sagte der Dalai Lama:




Genau das ist es - der Planet braucht auch keine Gurus mehr, davon gibt es wirklich genug. Ich wollte nie und werde nie ein solcher sein. Durch das Erwachen habe ich die Möglichkeit alles andere zu sein, in erster Linie bin ich Liebende und vielleicht Friedensstifter, vielleicht auch ein wenig Heilerin, Erneuerin und Geschichtenerzählerin... einfach Frau und Mama.

Mein Blog ist voll davon, von Geschichten über mein Leben...

In diesem Sinne, lebe dein Leben, erlebe dein ICH und dann, wenn die Zeit dafür da ist, erlebe die Welt wie sie wirklich ist... wenn du magst.

Ich wünsche euch eine gute Nacht.
Schlaft gut und träumt schön... aber davor, schaut euch die Sterne an, vielleicht seht ihr die Milchstraße, sie ist wundervoll...

Namasté eure Jo Andarnil




Montag, 12. Oktober 2015

Tagebuch - 12.10.2015


Ich habe nun das unsichtbare Tor durchschritten. Meine Gefühle sind nicht so gut beschreibbar. Momentan ist alles ruhig und gelassen, durchzogen mit vereinzelnden Gedanken die kommen und gehen. Ich begreife nach und nach, es ist eine Reise zu dem Wesen JoAndarnil. Eine vollkommen neue Reise.

Als ich anfing mich im The Gate einzulesen, begann dachte ich erst - das ist eigentlich so gar nichts für mich, es liest sich wie die AGB einer Elite Universität und wer passt dort am wenigsten rein, ich.
:) Wie wahr. Mein ICH oder besser, meine Multi ICHs verschwanden sehr schnell von der Bildfläche. Ich bin hindurchgerauscht und zu meiner Überraschung bin ich auf der anderen Seite des Gates gelandet. Ja ich weiß, das ganze liest sich wie die Aufnahme in eine Sekte. Es erscheint keinen Sinn zu geben. Wenn ich hier mit meinem Tagebuch geendet habe und wieder "normal" schreiben kann, werde ich euch versuchen zu erklären, was ich erlebt habe und das "Geheimnisvolle" Rätsel wird aufgedeckt. Doch momentan kann ich noch nicht anders als meine Gedanken aufzeichnen.

Es ist so wie wenn ein Kind anfängt zu reden, es redet mit sich selbst um den eigenen Klang der Sprache zu verstehen, sich zu hören, sich mit der Stimme zu ertasten. So geht es mir gerade auch. Ich ertaste mein Wesen. Ich lebte seit 50 Jahren mit meinen Vielen in mir. Jetzt erlebe ich eine Ruhe die ich noch nie erlebt habe. Eine Gelassenheit die mir fremd ist und doch gehörte sie schon immer zu mir. Dieser Frieden.. ich erkenne diese Einfachheit wie ein Tier zu sein, das rein aus Instinkten ohne ICH Zugehörigkeit besteht. Ich begreife die Schönheit dahinter, dieses ineinander eintauchen.

Rational gesehen kann man das alles nicht erklären, ich kann nur fühlen und erleben. Eins zu sein ist jetzt nicht nur vom Verstand her real, es ist das Erkennen, Erfühlen, Wahrnehmen. Ein unglaublich ergreifendes Gefühl.

Es ist nicht so das ich vor Glück hier sitze und vor mich hingrinse. Eigentlich eher das Gegenteil, ich bin ergriffen und ruhig. In mir ist eine Ernsthaftigkeit die ich früher versucht habe mit einem Dauergrinsen zu überdecken. Nun erlebe ich wie mein Mund Grinst, wenn ich etwas witziges lese, oder höre und ansonsten ist mein Gesicht ernst und fast schon ausdruckslos.
Was immer ich mir unter Erleuchtung vorgestellt habe, - es war noch nicht mal ansatzweise das was es ist.

Jeder Tag ist ein Tag voller Wunder, die nie existiert haben, da sie schon immer Teil dieser Welt waren. Gestern stellte ich verblüfft fest, das ich die Aura aller Dinge und Wesen wahrnehmen kann. Früher nahm ich nur die Aura von Menschen wahr und das auch nicht immer, ich musste dazu den Kopf leicht schief legen und die Augen zusammenkneifen. Nun nehme ich es auch so wahr und es hat seine Einzigartigkeit verloren, denn die Energie umgibt uns alle und alles. Gestern sah ich die Aura meines PCs wie sie verschmolz mit meiner eigenen Aura. Ich rief überrascht aus:  " Mein PC ist Blau!" Und meine Frau erklärte mir das es wohl mit dem blauen Wellenlängen des Lichts zusammenhängt. Das wäre eine logische Erklärung, nur dieses Licht (Aura) verband sich mit mir und so war ich auch blau. Das brachte mich zum Lachen. Kurze Zeit später strahlte alles in einem wundervollen Aquamarinton. Der PC, ich das Bett, meine Decke.
I´m so blue.... Nein ich nehme keine Drogen :) Ich bin ganz brav und halte mich weiter an die Sila... aber glaubt mir in diesem Zustand braucht man keine Drogen. Das Leben selbst ist Bewustseinserweiternd hoch drei.

Ich habe im laufe des Tages die Aura in unterschiedlichen Dingen beobachten können und es war einfach schön mich zu verbinden. Ich spielte mit meiner eigenen Aura, lies sie wachsen und schrumpfen und dann sah ich die Energie um mich herum. Es flimmerte und zog Fäden. Es war wundervoll. Das ganze Zimmer eine einzige Energie. Die Tiere um mich herum, Pure Energie.
Zusammen mit der inneren Ruhe in mir - ich fühlte mich wie erlöst.

Manchmal kommt ein Gedanke wie: "Vielleicht musste ich mich erst so sehr gegen die Erleuchtung wehren..." der Gedanke kommt und geht, ich schau ihn mir an, lächel ihm zu und winke noch zum Abschied. Der Gedanke hinterlässt kein unangenehmes Gefühl in mir.

Alles ist ein Kommen und Gehen, ich erlebe Gefühle die aufkommen, mich abtasten, sich verbinden und wieder gehen.

Was bleibt ist diese unendliche Ruhe in mir. Wird das jetzt immer so sein? Ich weiß es nicht, das ist bei jedem anders. Ich werde Leute kennen lernen, die auch durch das unsichtbare Tor gegangen sind. Es wird einfacher werden. Am Donnerstag steht mir noch ein merkwürdiges Gespräch bevor, Mein Therapie Tag und ich weiß noch nicht wie ich meinem Therapeuten erklären soll, das meine Innies nicht mehr da sind.
Momentan weiß ich immer noch nicht wer dieser Körper ist. Jo Privat zu heißen ist noch am Einfachsten, darunter kennt mich jeder. Andarnil hier... warum nicht. Letztendlich ist es egal wie ich heiße. Es ist nur ein Name.

Früher war es mir sehr wichtig das meine Innies unterschiedliche Namen hatten, für unterschiedliche Existenzen. Jetzt haben die Namen ihre Wichtigkeit verloren... zumindest vorläufig. Denn ich bin mir nicht sicher, ob es bleibt wie es ist... es darf sich auch wieder verändern. Alles ist im Fluß.
Ich bin gespannt wohin mich meine Reise bringt.

nun ja erst mal weiter außerhalb des Tores... und dann mal sehen...

Wisst ihr was Ur-Komisch ist, als Buddhistin begehrt jeder den Zustand der Erleuchtung.
In der Psychiatrie nennt sich das Desillusion oder Depersonalisierung. Im Christentum gäbe es die Möglichkeit mich entweder Heilig zu sprechen (na wahrscheinlich erst wenn ich tot bin), oder mich einem Exorzismus unterzuziehen (falls es das noch gibt), im Hinduismus würde man mir vielleicht den Stempel eines Gurus auf die Stirn drücken und ich selbst - ich war noch nie so unreligiös wie ich es jetzt bin. :D

Die Nacht hat mich jetzt eingeholt. Ich fühle Müdigkeit, ich geh schlafen... Gute Nacht, Guten Morgen, bis später...