Mantra Musik

Sonntag, 16. November 2014

Heute ...






Heute habe ich das erste mal in meinem Leben eine Stechmücke angefasst.
Ich habe sie auf meiner Hand gehalten und das Fenster geöffnet und als sie nach Draußen flog, hab ich mich gefreut.

Heute wurde mir bewusst, das ich etwas nicht ändern kann, ob wohl ich es ändern möchte. Meine Katze Toffy will schon eine ganze Weile nach Draußen, Gestern war der große Tag, ein Sprung und sie war im Gebüsch verschwunden. Nun kam sie heute Nacht nicht rein. Ich habe eine ganze Nacht gehofft und gebangt, aus Angst, das sie sich verlaufen hat. Heute Morgen habe ich sie dann in unserem Heuschober gefunden. Ich wollte sie hochnehmen und sie hat mir beide Hände zerkratzt. Also bin ich wieder nach Drinnen, habe meine Wunden versorgt, habe eine Dose Katzenfutter geöffnet und bin wieder nach Draußen, damit sie wenigstens was zu essen hat.
Toffy kommt aus der Freiheit und ich verstehe jetzt, dass es sein kann, das sie frei sein will. Das ist ein Zustand den ich akzeptieren muss, ob es mir behagt oder nicht. Es kann sein, das sie wieder die wilde kleine Katze wird, die sie einst war. Wir werden sehen.

Heute habe ich mich erneut mit dem "Nicht haben können!" beschäftigt, auf einer Veganen Seite wurden Schuhe gepostet, die ich wunderschön fand. Da ich momentan wiedermal in einer Abnehmphase meines Körpers stecke, passt mir so gut wie gar nichts mehr, meine Kleidung schlackert an meinem Körper, meine Hose versuche ich so gut es geht mit einem Gürtel in Form zu halten. Ich bräuchte eine neue Hose, aber keine Schuhe. Trotzdem, sie sind wunderschön. Als ich sie mir dann genauer ansah, stellte ich fest, es gibt sie nicht mehr in meiner Größe. Da musste ich Lachen. Manchmal braucht es einen Wink mit dem Zaunpfahl um zu begreifen, das es zwar schöne Dinge gibt, man sie aber nicht braucht.

Heute wurde mir bewusst, das es manchmal gut ist einfach die Zeit zu vergessen und sie gar nicht zu nutzen. Dieses Wochenende ist das erste Wochenende seit vielen ... ich glaube es sind bereits Monate ... an denen wir nichts vor hatten und wir endlich mal  Entspannen konnten. Zwar liegt immer noch die ungewaschene Wäsche im Flur herum. Aber es war uns beiden egal. Die einzige Verpflichtung die wir heute haben, sind unsere  Menschen und Tiere. Und alles andere kann auf Morgen warten.

Heute habe ich viel über Buddhismus gelesen, ich habe mich innerlich entschieden den Weg etwas intensiver zu gehen - so intensiv wie es mir möglich ist - ohne meinen Bezug zu meinem ICH zu verlieren ;)

Heute bin ich Glücklich, gerade eben ist mir das wieder bewusst, meine Tochter liegt neben mir im Bett und kettelt ihre Gummiringe zu Armbändern und Ringen. Gleich werden wir ins Wohnzimmer gehen und Fenstersterne basteln, das ist unsere Art der Vorweihnachtszeit. Als ich letztens gefragt wurde, ob auch wir Weihnachten feiern, sagte ich Nein, aber wir machen  es uns warm und kuschelig und am Heilig Abend werden wir zusammen frühstücken und am Frühstückstisch liegen dann auch schon ihre Geschenke. Es sind Kleinigkeiten die sie braucht, oder die sie sich wünscht. Nichts großes, es ist eine Geste der Liebe.


Jetzt werde ich enden und gehe mit meiner Tochter Sterne basteln, sie geht vor um alles vorzubereiten... und ich folge ihr.


Namasté eure Jo vom Tierhof Amoa

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