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Samstag, 5. September 2015

Wieder zurück im Alltag - Gedanken.



Ich bin ein Jahr älter geworden und sehe noch genauso aus wie Vorgestern. Oberflächlich gesehen scheint sich nicht geändert zu haben. Doch in mir selbst ist etwas unglaubliches passiert, ich merke wie der Boden unter meinen Füßen aufgehört hat zu wackeln und zu schwanken, wenn es um mein Alter geht.
Ich dachte viele Monate vorher, ich würde in ein Loch fallen, wenn mein 50 Geburtstag heraneilt und das Loch wird größer wenn er vor mir steht. Doch weit gefehlt.

Ich habe meinen Geburtstag sehr genossen und das Loch an das ich dachte, hat nie existiert.
Ich war getragen von guten Wünschen und lieben Menschen und wundervollen Gedanken. Doch heute morgen ist der Alltag wieder da, die Welt dreht sich weiter.

Ich war heute Morgen in der Chronik (Facebook) eines mir wirklich wichtigen Menschen und ich las etwas das mir nicht gefiel. Ich hielt einen Moment inne, um zu überlegen ob ich darauf antworte.

Zurück zum Ausgang:

Die Erwartungshaltung von uns Tierschützern ist manchmal sehr hoch, wir erwarten Gerechtigkeit, wir erwarten Solidarität, das jeder Mensch den wir kennen unserem Weg gegen die Schlachtbanken dieser Welt folgt.
Als ich anfing war Facebook noch ein Ort an dem sich jeder aufhalten konnte, und die Meinung eines einzelnen zählte mehr als die Meinung der Massen. Zumindest kam es mir so vor. Vegan war ein kleines Lichtlein für mehr Frieden.
Ich habe mich gerne darin aufgehalten und ich habe davon profitiert um selbst Veganer zu werden. Es ging mir gut.
Doch im Laufe der letzten zwei Jahre ist etwas passiert, das mich von all dem trennt. In mir ist etwas passiert, aber auch als Spiegel im Außen wird mir tagtäglich bewusst, das Facebook im Inneren nur etwas repräsentiert das im Außen schon lange vor sich hinqualmt -
Die Scheiterhaufen sind aufgeschichtet und die ersten Lodern und es dauert nicht lange bis sie anfangen zu brennen.

Das Problem das ich jetzt in diesem Moment habe, ist das ich diesen Blog eigentlich nicht mehr nutzen wollte, um über die Welt und meine Meinung dazu zu schreiben. Ich wollte anfangen andere, mir viel wichtigere Dingen Platz einzuräumen. Meinem buddhistischen Studium. Aber die Welt lässt sich nicht ausklammern. Ich muss einen anderen Weg finden.
Ich werde einen neuen Blog eröffnen, dieser hier wird weiter die Gedanken und Gefühle zeigen, die ich habe. Ich denke das ist der beste Weg.

So kann ich weltlichen MOMENT Gefühlen Ausdruck verleihen und mich dennoch weiter dem Studium widmen.  Die Jo Andarnil die sich einlässt auf den Buddhismus wie noch nie zuvor und die Jo  die im Tierschutz aktiv ist und die Welt dort draußen in ihren ganzen Fassetten wahrnimmt. Beides scheint manchmal miteinander zu harmonieren und manchmal ist es als würden zwei Welten aufeinander treffen. Das alles zusammengehört ist mir bewusst.

Nun zurück zum Anfang meines Textes.

Ich habe darauf geantwortet, ein längerer persönlicher Text der hier nicht relevant ist. Was relevant ist, ist folgendes:

"Facebook ist der große Scheiterhaufen auf den jetzt alle Brennen werden, die auch nur ansatzweise eine bestimmte Meinung vertreten (die nicht eure Meinung ist) und ihr habt alle die Fackeln in der Hand um den Scheiterhaufen brennen zu sehen. Und es scheint niemanden von euch bewusst zu sein."


Das betrifft wirklich jede Meinung, es spielt keine Rolle ob es nun um das Konflikt Thema: Rechts / Links geht, oder um das Thema Vegan/Omnivor, das Thema Kirche und Homosexualität. Es spielt wirklich keinerlei Rolle.
Auch nicht wer nun Opfer und Täter ist, denn oft verschwimmen beiden Begriffe zu einer Person.

Auch geht es mir persönlich nicht um Gut und Böse oder Schuld und Unschuld. Es geht um einen bestimmten Zug in eine Richtung die jeden mitzieht (auch mich selbst, die ich versuche mich als neutrale Insel weiterhin dagegen zur Wehr zu setzen.).

Ich beobachte eine ganz klare Entwicklung, die es schon einmal gab auf dieser Welt.
Wir kennen alle die Geschichte der Hexenverfolgung.

Die Menschen waren davon überzeugt, das es nur die bösen trifft, unabhängig ob sie sich eines anderen Glaubens benannten, oder einfach nur nicht dem gängigen Bild der Gesellschaft entsprachen. Sie gerieten ins Fadenkreuz derer die dachten sie seien besser.

Wir kennen auch die Geschichte der ehemaligen DDR, Hinter der Stasi versteckten sich viele Menschen die andere Menschen ausspionierten um möglichst in einem besseren Licht darzustehen.

Und wenn wir noch ein Stück zurück gehen, kommen wir wieder unweigerlich dorthin. Dem Ergebnis des zweiten Weltkriegs. Auch hier wurden Menschen denunziert und getötet weil sie nicht einem bestimmten Bild einer Nation entsprachen.

Die Apartheit, ein Begriff, der dadurch geprägt ist Rassen zu trennen.
(Volksstämme jeglicher Nation bis heute ein großes Thema)

Eine Kommentatorin meines "Aufrufs zum Nachdenken" hat sehr gut erfasst wie es mir geht::

"... wenn man einem solchem Mob entgegentritt leicht Gefahr läuft es ihnen gleich zu tun, zwar mit "ehrenwerteren" Motiven aber letztlich bleibt Hetze einfach Hetze, egal in welcher Richtung. Aufklärung tut Not, das Gespräch suchen, Hintergründe soweit als möglich beleuchten. doch vor allem nie vergessen das keiner von uns fehlerfrei ist und wir garantiert auch schon in anderer Leute Ansicht falsches getan haben."

Ich bin sehr dankbar über diesen Kommentar, zeigt er doch, dass ich richtig verstanden werde und mein kleiner Appel nicht gänzlich an den Menschen,  die ich mag vorbei geht, oder falsch interpretiert wird - verletzend interpretiert wird.


Ich sehe Parallelen zu vielen Entwicklungen der Zensur mit dem eigentlichen Ergebnis: Zerstörung einer "anderen"  Personengruppe.

Mein Alltag hat mich wieder umzingelt, er spricht zu mir in unterschiedlichen Sprachen mit unterschiedlichen Hautfarben in unterschiedlichen Meinungen zu unterschiedlichen Themen und wenn ich mich frei darin bewege erkenne ich wieder einmal wie sehr wir uns alle gleichen.
Wir möchten wieder EINS werden, denn genau das spiegelt mir dieser Kampf um eine bestimmte Sicht. Dieses:

Ich möchte so sein wie du, du sollst so sein wie ich! 

Zeigt so deutlich was wirklich hinter all dem steckt, verborgen in Wut und Trauer und Glück und Frieden.
Es ist der Wunsch nach dem EINS in uns allen...

In diesem Sinne

Meine Freunde, ich fühle mit euch, ich verstehe euch und ich bin da, auch wenn ich eine ganz andere Meinung vertrete - bin ich doch eins mit euch!

Von Herzen
Namasté
Eure Jo Andarnil 


Samstag, 13. Juni 2015

Gleich und Ungleich zusammen ergeben: "Ubuntu"




Habt ihr euch schon mal überlegt warum wir Minderheiten abwerten und Mehrheiten einen Siegel der gesellschaftlichen Norm aufdrücken?

Ich habe mir darüber Gedanken gemacht. Eine Mehrheit zeigt einfach auf, das alle gleich denken, diese macht sich bemerkbar in der Sprache, der Religion, der politischen Einstellung, Kultur und - anhand der Hautfarbe, der sexuellen Identität usw.
Wiki beschreibt es unter anderem so: 
"Die Sozialpsychologie unterscheidet zwei Arten von Minoritäten: Eine numerisch-statistische und eine soziale. Letztere beschreibt eine Minderheit, die sich durch kulturelle und/oder psychische Merkmale vom Rest der Gesellschaft unterscheidet und so von der sozial dominierenden Gruppe als minderwertig angesehen und auch so behandelt wird."
So gesehen hat ein Mensch nur dann einen gesellschaftlichen Wert, wenn er sich Anpasst. Sich gleich mit der Mehrheit macht. Jeder der eine eigene Ideologie verfolgt ist Ungleich und dementsprechend sinkt der Wert.  Er wird zur Minderheit.
Aber auch die Tatsache das er Merkmale aufweist die nicht änderbar sind, wie z.B. Hautfarbe oder Aussehen allgemein können ihn schon zur Minderheit werden lassen.

Wie makaber diese Betrachtung ist zeigt sich anhand eines einfachen Beispiels, nehmen wir Südafrika und die Apartheid.
Ein Land in dem Ursprünglich Dunkelhäutige Menschen lebten, wurde von weißen Einwanderern infiltriert und zu eigen gemacht. Eine kleine Gruppe von weißhäutigen Menschen die es sich zur Aufgabe machten die schwarze Bevölkerung auszugrenzen. Was daraus entstanden ist, zeigen unsere Geschichtsbücher. Wir wissen um die Gewalt die durch diese Ausgrenzung ausgebrochen ist und die meisten Menschen empfinden es als Schlimm und Ungerecht was in den 20gern begann und auch heute noch von einer wesentlich kleineren Gruppe weiter geführt wird. Die Apartheid ist ein Zeichen dafür wie belastend der Begriff Minderheit für unsere Gesellschaft ist.

Er teilt auf in gut und nicht gut.
In Whites und Non-Whites.

In Hetero und Homosexuell
In Gleich und Ungleich.

Ich bin ja momentan intensiv am politischen Geschehen interessiert, warum zeigen meine letzten Blogeinträge. Daher interessiert mich natürlich auch warum Menschen sich in Minderheiten und Mehrheiten kategorisieren.
Und woran es liegt, dass sich eine, immer größer werdende, Gruppe nicht dagegen wehrt als Minderheit bezeichnet zu werden.
Wir haben es doch alle erlebt, was passiert, wenn wir ausgegrenzt werden. Wir kennen es aus dem Kindergarten, der Schule, der Arbeitsstelle. Wir wissen wie man sich fühlt. Jeder einzelne weiß es. Und doch möchte man den Begriff weiterhin aufrecht erhalten.

Ich habe im Laufe meines Lebens etwas sehr entscheidendes begriffen, solange ich Menschen in Mehrheit und Minderheit bewerte, solange bewerte ich mich selbst je nach Blickwinkel in Gut oder Schlecht.
Apartheid!

Solange wir anhand dieser Begrifflichkeit den Menschen werten, solange machen wir uns an der Apartheid schuldig.

Natürlich greifen hier alle möglichen Gesetze die Minderheiten schützen und ganze Volksgruppen unter einem (Deck)Mantel von Kulturgut stellen. Aber seien wir doch mal ehrlich, solange nicht der Begriff aus unseren Köpfen verschwindet, solange wird der Mensch in Gleich und Ungleich eingeteilt. Solange herrscht auch noch die Apartheid. Ob sie jetzt als solche genannt wird, oder nicht, es spielt keine Rolle. In den Geschichtsbüchern steht es sei eine Periode, eine begrenzte Zeit. Dass das nicht stimmt wird bewusst, wenn man als Weiße nach Afrika geht und dort nach Zeichen der Ausgrenzung sucht. Man findet sie auch heute noch.

Durch Abwertung wird ein Mensch in zwei Gruppen geteilt. Mehr sagt das Wort: Apartheid nicht aus.

Apartheid bedeutet ‚Getrenntheit‘, gebildet aus dem Afrikaans- oder niederländischen Adjektiv apart für ‚getrennt, einzeln, besonders, anders‘, was ursprünglich aus dem Lateinischen stammt: pars ‚der Teil‘, ad partem ‚(nur) zu einem Teil‘ In weiteren Sprachen:
Im Französischen bedeutet à part de ‚abseits von, ausgenommen von‘.
Im Englischen bedeutet apart ‚abseits, getrennt‘, aber auch ‚merkwürdig‘.
Im Deutschen gibt es eine Verwandtschaft im Wort Partei, während das Wort apart hauptsächlich im Sinne von ‚reizend, attraktiv‘ verwendet wird.
Südafrika ist nur EIN negatives Beispiel für den Begriff der Apartheid.
Auch hier in Deutschland, wie überall auf der Welt, wird dieser Begriff weiterhin angewendet.

Der Artikel 1 des Grundgesetzes für Deutschland ist nur dann wirklich anwendbar, wenn wir aufhören Menschen in Minderheiten und Mehrheiten einzuteilen, nur anhand ihres Aussehens, ihre ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer Sexualität usw.

Erst dann sind wir wirklich das Volk von dem hier die Rede ist:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Ich selbst empfinde mich nicht als Minderheit und ich lehne es strikt ab als solche bezeichnet zu werden. Fangt endlich an euch aus euren Schneckenhäusern empor zu heben, egal ob ihr Dunkelhäutig seid, oder Grüne Haare habt, egal ob ihr der Christlichen Religion angehört oder einen anderen Glauben habt. Egal ob ihr Homosexuell seid oder Heterosexuell (Transexuell, Bisexuell - vollkommen egal).
Solange ihr euch selbst als Minderheit seht, wird sich die Gesellschaft nicht verändern, sie wird weiterhin daran festhalten, das ihr eine Minderheit seid, weil ihr Ungleich seid in ihren Augen. UND weil ihr euch selbst als Minderheit bezeichnet.

Eine Minderheit ist immer etwas negatives in den Augen einer Mehrheit und aus diesem Grund müssen wir aufhören diese Minderheitenpolitik mitzumachen. Wenn wir uns alle an den Händen fassen, können wir die sogenannte Mehrheit umrunden. - und vielleicht ist es gerade das was den Konservativen solche Angst macht, denn was wäre wenn wir alle eine Mehrheit werden, während der Kreis in unserer Mitte die Minderheit ist?

Und was würde geschehen wenn wir dann die Mitte in unseren Kreis mit einbinden, Hand in Hand?

Dann geschieht das was die Zulu und Xhosa als Ubuntu bezeichnen - Menschlichkeit*.

Es gibt eine wunderschöne Geschichte hierzu:

Ein Anthropologe bot Kindern eines afrikanischen Stammes ein neues Spiel an. Er stellte einen Korb voller Obst in der Nähe eines Baumes ab und sagte ihnen, wer zuerst dort ist, gewinnt die süßen Früchte. Als er ihnen das Startsignal gab, liefen sie alle zusammen und nahmen sich gegenseitig an den Händen, setzte sich dann zusammen hin und genossen ihre Leckereien.
Als er sie fragte, weshalb sie so gelaufen sind, wo doch jeder die Chance hatte, die Früchte für sich selbst zu gewinnen, sagten sie: “Ubuntu, wie kann einer von uns froh sein, wenn all die anderen traurig sind?”
Ubuntu in der Xhosa-Kultur bedeutet: »Ich bin, weil du bist, und ich kann nur sein, wenn du bist.«.
Wir müssen anfangen die Menschheit mit den Augen dieser Kinder wahrzunehmen. Denn die Frage ist wirklich berechtigt: Wie können wir Glücklich sein, wenn der Rest traurig ist?

Stellt euch alle diese Frage, wenn ihr mal wieder jemanden als Minderheit bezeichnet:
Macht es euch wirklich Glücklich, dass er weniger wert ist als ihr?

In diesem Sinne

Ubuntu - ich bin, weil du bist, und ich kann nur sein, wenn du bist!

Namasté

eure Jo





* http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(Philosophie)


Murphys Gesetz und die Tatsache das wir alle nur Menschen sind...




Murphys Gesetz (Edward Aloysius Murphy Jr.): alles was schief geht, wird auch schief gehen.

Was ist damit gemeint:

Unsere Welt besteht aus unzähligen Puzzlesteinen die letztendlich ein Ganzes ergeben. Vergleichbar mit den Ländern dieser Erde, dem Meer dazwischen, zusammengesetzt ergibt es die Weltkugel. Unterschiedliche Individuen die uns Menschen ausmachen, unterschiedliche Tier Arten, Pflanzen, Gebirge, Seen - all das ergibt letztendlich ein großes Ganzes auf dem wir Leben.

Nimmt man einen Teil weg, wie z. B. das Meer, so verändert sich das komplette Umfeld, wir Menschen und viele Tierarten haben nie existiert - nicht so wie wir heute existieren. Um die Welt so zu gestalten wie sie ist, braucht es das Rundumpaket.

In diesem Rundumpaket sind weitere Puzzlesteine wie z.B. Menschen unterschiedlicher Kultur, Hautfarbe, Vorstellungen, Ideen, Gedanken, Religionen. Der Grundbegriff Mensch setzt sich somit aus vielen Unterschiedlichen Arten von menschlichen Wesen zusammen. Wird ein Teil von diesem Planeten verschwinden, wird sich das auf alle anderen Menschen auswirken.

Murphy sagte: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

Damit meinte er im Kontext, so etwas wie eine absolute Perfektion gibt es nicht. Fehler sind vorprogrammiert, wenn Fehler möglich sind.

Durch unsere selektiven Wahrnehmung nehmen wir die negativen Faktoren bei dieser Gesetzmäßigkeit eher wahr, als die Positiven.

Dadurch wirkt Murphys Gesetz erst mal dadurch, das wir Menschen den Fehler als Fehler wahrnehmen und nicht als Positive Erfahrung. Eine positive Erfahrung wäre, wenn wir uns den Umkehrschluss erlauben, zu sagen: "Alles was passieren kann, wird auch passieren!"

Das heißt es kann positiv oder negativ sein, aber egal was es ist, es ist normal. Eben gesetzmäßig.

Normal ist, dass es unterschiedliche menschliche Individuen gibt, die sich aber alle durch das Menschliche in ihnen verbinden. Dabei spielt es keine Rolle welche Kultur, Hautfarbe, Sexualität oder Religion ein Mensch hat, uns verbindet das Menschliche.

Laut Murphy wäre hier ein Fehler zu denken, das nur ein Individuum Normal ist. Da es alle gibt, sind auch alle gleichwertig normale Menschen, unabhängig davon was sie tun oder denken.

Das gleiche Beispiel kann man mit Tieren machen, es spielt keine Rolle was für ein Tier es ist, es ist ein Tier oder eben nicht. Mit Pflanzen, egal wie eine Pflanze aussieht, sie ist eine Pflanze, oder eben nicht
Einen wichtigen Fehler den Murphy mit seinem Gesetz aufgedeckt hat, ist somit begründet im menschlichen Denken, sich selbst oder eine ethische Zugehörigkeit als Menschlicher zu bezeichnen als alle anderen.

Nur leider sagt Murphy auch, wenn die Möglichkeit vorhanden ist, sich selbst als besseren Menschen wahr zu nehmen, dann wird das auch passieren, so mit ist auch das im menschlichen Sinne eine Mögichkeit die wir haben. Man kann es auch so sagen: "Es ist normal, das Menschen so sind wie sie sind, mit all ihren Fehlern"

Gehen wir einen Schritt weiter, dann wird bewusst, dass wir uns selbst mit dem Gedankengang - der bessere Mensch zu sein - torpedieren. Denn alles ergibt ein großes Ganzes, wenn alle Teile vorhanden sind. Und wenn man einen Teil davon herausnimmt, wird eben dieser winzige Teil einen Einfluss auf den Rest haben. So ist es Unsinnig einen Gedanken damit zu verschwenden, einen Teil den man nicht so toll findet auszugrenzen, bzw aus dem ganzen herauszunehmen. Denn das wiederum würde als Konsequenz haben, dass sich dadurch die komplette Welt verändert und man selbst nicht mehr existiert. Das Besondere an einem selbst, wird somit verschwinden. Paradox nicht wahr? :)

Noch einfacher ausgedrückt, durch Murphys Gesetz wird bewusst, das es vollkommen natürlich ist, das es Heterosexuelle und Homosexuelle Menschen gibt. Vollkommen Natürlich ist es, dass Menschen unterschiedliche Hautfarben haben, das sie unterschiedliche Kulturen leben, Religionen, Gedanken, Vorstellungen. All das gehört zum Gesamtpaket Mensch dazu. Ohne eines von diesen Teilchen, wären wir nicht die Menschen die wir sind.

Wenn man einen dieser Individuen herausnimmt, verändert sich der Rest. Denn wenn es das eine gibt (Murphys Gesetz):

"Alles was schief gehen kann, wird auch schief gehen!"

Gibt es auch die Umkehrung (Yhprums Gesetz)

Denn was funktionieren kann, wird auch funktionieren!

Und da es funktioniert - denn würde es das nicht, würde es auch nicht existieren - sollten wir unser menschliches Dasein einfach akzeptieren, mit all seinen Fassetten, denn all das gehört nun einmal zu diesem großen Ganzen das wir Welt nennen dazu.

In diesem Sinne von mir unbedingt ein JA für die Ehe für alle. Denn das es funktioniert haben die vielen Paare die darauf warten endlich heiraten zu dürfen, bereits durch die eingetragene Lebenspartnerschaft bewiesen, das wir in der Lage sind für die Arterhaltung dieser Welt mit die Verantwortung zu übernehmen, haben wir durch die vielen Kinder in unseren Familien gezeigt. Es geht nicht darum die Ehe in ihrem Wert zu schmälern, es geht einfach nur darum Möglich zu machen, das wir als Menschen so wie wir sind akzeptiert werden.


Es gibt so viele Gesetze die wir akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar".

Ist für mich eines der schönsten Gesetze, das leider (Murphys Gesetz) viel zu oft ignoriert wird.

In diesem Sinne:

Der Fehler liegt nicht darin, das wir Homosexuell sind, der Fehler liegt darin, das der Mensch nur seine Hautfarbe, seine Religion, seine Sexualität und seine Kultur als Richtig und besonders hervorhebend empfindet. Der Christliche Glaube ist jedoch nicht der Herrscher über unseren Planeten, es ist nur einer von vielen Glaubensrichtungen. Und der weiße Mann ist auch nicht in der Mehrzahl auf diesem Planeten, es ist eben nur eine Hautfarbe von vielen.

Ihr Menschen da draußen, erweitert euren Horizont und akzeptiert das es viele unterschiedliche Individuen in eurer Mitte gibt, die alle eines gemeinsam haben - das Mensch sein! (Laut Murphy habt ihr sowieso keine Chance, wir sind bereits Teil dieser Welt. Der Begriff: "Minderheit ändert daran überhaupt nichts, er ist nur ein weiterer Engpass in unserer Gesellschaft.)

Und das ist schon besonders genug, findet ihr nicht auch...

Eure Jo

Samstag, 6. Juni 2015

Ganz und gar Persönlich - Alles wird gut, wenn du es selbst willst!

Ich habe meinen letzten Eintrag damit geendet, das ich schrieb:

"Ich wünsche euch Frieden und Gelassenheit und die Erkenntnis
Alles wird Gut - Wenn du es selbst willst!!!"

Weil diese kleine Botschaft falsch verstanden werden könnte, will ich kurz erklären was ich damit meine.

Alles wird gut, wenn du es selbst willst!

Anhand meines eigenen Beispiels:

Ich bin ein Wokaholic Multi bedingt, meine unterschiedlichen Persönlichkeiten (für alle die neu auf meinem Blog sind, einfach mal MPS, oder DISS googlen) haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen und diese leben sie auch unterschiedlich aus. Wenn ich zuviel arbeite fängt mein Körper an die Funktion aufzugeben, er lässt mich krank werden oder total erschöpft und so muss ich kürzer treten, das heißt im Klartext meine Persönlichkeiten müssen sich ausruhen.

Eine Krankheit wird allgemein als Negativ  bewertet. Niemand will gerne krank sein und trotzdem ist es für mich positiv, weil ich weiß, das die Signale meines Körpers von uns allen nur so wahrgenommen werden. Mein Körper macht das so lange bis wir ihn endlich wahrnehmen und klar unsere Arbeit runter schrauben.

Da wir durch unsere DISS oft kein sehr gutes Körpergefühl haben, bekommen wir diese Signale erst dann ab, wenn wir krank sind.
Das bedeutet für uns im Klartext: "Wir haben zu viel getan, wir haben uns verausgabt!"

Würde unser Körper nicht mit Krankheit reagieren, würde er irgendwann einfach abschalten, weil wir seine Funktion vollkommen ausreizen. Die Krankheit dient uns also als Stoppsignal. Und je nachdem wer im Außen anwesend ist, kann die Krankheit entweder eine Erkältung sein, oder eben eine Grippe, ein Bänderriss oder sonstiges.

Ich bin davon überzeugt, wenn ich es schaffe die Signale meines Körpers früher wahrzunehmen, nämlich beim ersten Erschöpfungsgefühl, werde ich auch nicht mehr so oft körperlich ausfallen.
Diese Erkenntnis habe ich erst vor kurzem gewonnen.

Alles was uns passiert können wir negativ bewerten, wir können aber auch darüber nachdenken ob es nicht genau richtig ist.

Wir haben die Möglichkeit die Dinge die uns widerfahren positiv zu betrachten oder auch negativ. Alles was uns passiert hat zwei Seiten. - nicht unbedingt im ersten Moment.
Oft zeigt es sich erst im Nachhinein, dass auch im Negativen ein Sinn vorhanden ist. Und sei es nur weil genau genau Erfahrung ganz neu für uns war. Wir lernen anhand der Erfahrungen und wenn wir etwas negativ empfinden, versuchen wir dieser Erfahrung aus dem Weg zu gehen. Wir handeln also im positiven Sinne, wenn uns bewusst wird, das es negativ enden könnte, wenn wir unsere Handlung nicht überdenken.

Gedanken und Handlungen sind im Grunde genommen Neutral - wir selbst sind es die sie in positive (gute Erfahrungen) und negative (schlechte Erfahrungen) Gedanken und Handlungen bewerten.
Krankheit wird im Esoterischen oft als Störung wahrgenommen, eine Störung ist somit etwas negatives. Wenn wir aber begreifen lernen das Krankheit dazu dient, bestimmte Faktoren in unserem Leben zu kontrollieren oder gar zu verändern, ist Krankheit auch keine Störung mehr, sondern einfach nur ein Zeichen das uns bewusst macht, hier stimmt was nicht, da muss du näher hingucken.

Ich habe für mich begriffen, das es wichtig ist, eine Krankheit zu akzeptieren, denn nur dann nimmt sie einen Neutralen Wert ein in meinem Leben.

Ich muss also lernen damit zu leben.
Ich kann sie nicht einfach wegschicken, oder ignorieren und oft lässt sie sich noch nicht einmal durch Medikamente heilen. Alles was ich tun kann, ist zu akzeptieren das ich krank bin und dann muss ich lernen die Krankheit in meinem Leben zu integrieren.

Wenn ich nicht mehr laufen kann, wäre es Unsinnig Joggen zu wollen, aber es ist möglich einen Rollstuhlsport zu machen.
Das Leid das durch die Behinderung aufgetreten ist, könnte sich verändern, wenn man feststellt, dass man gerade durch die Behinderung eine neue - vielleicht sogar - wertvolle Erfahrung gemacht hat.
Und somit wird aus einem Leidvollen Moment etwas positives.

Ihr werdet jetzt sicherlich einwenden: "das kann nicht immer klappen!" Und ihr werdet sicherlich viele Beispiele haben die das beweisen. Und ihr habt recht. Es klappt nicht immer.
Wenn ein geliebter Partner stirbt tut es so verflucht weh, das nicht mal der Ansatz eines schönen Gedankens etwas daran ändert und auch wenn genug Zeit vergangen ist, wird der Tod des geliebten Menschen nichts an positiven Erfahrungen beeinhalten.

Das ist Realität und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Das einzige Positive was vielleicht daraus resultiert, ist das man einen neuen Partner kennen lernt, oder in ein anderes Land/Stadt/Dorf umzieht um neue Erfahrungen zu machen, aber dennoch ist und bleibt diese Erfahrung schmerzhaft.

Ist meine kleine Botschaft: Alles wird gut, wenn du es selbst willst!
hier überhaupt noch anwendbar?

Es ist schwierig, sehr schwer. In der Trauer sehen wir die Welt farblos und destruktiv, der Schmerz der da ist, macht uns blind für die Dinge die uns gut tun. Wenn ich trauere möchte ich nur noch ins Bett, mir die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr mitbekommen. Das einzige was vielleicht noch positiv für unsere Mitmenschen ist, das wir weiter leben.

Alles wird gut- heißt nicht, das es irgendwann nicht mehr schmerzt, sondern einfach nur:
Ich muss es akzeptieren!

Es nicht zu akzeptieren würde bedeuten, ich sterbe mit. Oder ich versinke so stark in Trauer das die Welt um mich herum nicht mehr existiert. Für unsere geliebten Mitmenschen sind wir nicht mehr erreichbar.

Ich muss es akzeptieren heißt im Klartext: Es geht weiter, auch wenn mein geliebter Partner nicht mehr da ist. Wir erleben trotzdem einen neuen Alltag und neue Erfahrungen. Und vielleicht irgendwann auch wieder Momente des Glücks - alles wird gut, heißt im Grunde genommen: Lass es zu das es weh tut, lass es zu das du krank bist. Akzeptiere!
Durch die Akzeptanz werden neue Impulse gestartet. Wir lernen ein neues Leben zu leben. Und je mehr wir das Leid akzeptieren, desto neutraler wird dieses Gefühl irgendwann.

Alles wird gut, wenn wir es selbst wollen -
Wir haben vieles in der Hand, unsere Handlungen unsere Gedanken. Was wir oft nicht bewusst kontrollieren können ist Krankheit, Leid, Tod.
Alles wird gut, heißt hier einfach nur, dass es zum Leben dazu gehört.
Unser Leben wird irgendwann enden, sei es durch Alter, Krankheit, Unfall, oder aus eigenen Antrieb - Suizid.

Das ist der Lauf der Dinge. Meist werden wir im Alter so richtig krank und diese Krankheit geht in Siechtum über und dann folgt der Tod. Das wäre noch der normale Weg.

Es ist eine Tatsache das unser Leben so endet. Wir können darüber weinen, uns in Leid vergraben, wir können es ignorieren, aber wir können es auch akzeptieren und uns damit trösten, dass wir viele Jahre Erfahrungen angesammelt haben. Wir können zurück blickend sagen: Es war gut das was wir erlebt haben, weil es uns zu den Menschen gemacht hat, der wir sind.
Versteht ihr was ich sagen möchte?

Es liegt in unserer Hand die Erfahrungen die wir gemacht haben als Gut oder Schlecht zu empfinden. Aber es ändert nichts an der Erfahrung, es ist passiert.
Wir haben also die Möglichkeit die Erfahrungen als Ton zu betrachten, der uns in unserem ganzen Wesen geformt hat.

Und wenn wir wirklich ganz und gar nicht mit dem Wesen zufrieden sind das wir sind, was dann?
Nun  ja, ich sag es mal so. Wenn uns das JETZT bewusst ist, das wir uns nicht mögen, dann sollten wir JETZT anfangen das zu ändern.

Es gibt Kleinigkeiten um in sich selbst ein positives Bild entstehen zu lassen, wir können andocken an den schönen Dingen die andere Menschen erleben, wir können bewusst ein Lächeln einsetzen um ein Lächeln bei unserem Gegenüber zu entlocken. Wir können Geld spenden, damit anderen Lebewesen geholfen wird. Und wir können nachverfolgen was alles mit unserem Geld tolles passiert. Wir können bewusst eingreifen wenn anderen Leid geschieht.

Wichtig ist nur, das wenn du Jetzt nicht zufrieden mit dir als Mensch bist, wenn du Gedanken in dir findest wie: "ich bin kein guter Mensch" dann ändere das!

Du hast es wirklich in der Hand, du hast die Kontrolle über das was du gut und das was du schlecht findest.

Das meinte ich mit alles wird gut - wenn du es selbst willst!

Niemand sonst kann dir das abnehmen. Nur du alleine.

In diesem Sinne

Namasté

eure Jo








Mittwoch, 6. Mai 2015

Steh auf!!! - oder der Unterschied zwischen Anpassung und Solidarität...




Monolog:
"Ach ja, genau DICH wollte ich heute ansprechen.

Ich wollte dir einfach mal sagen, wie doof ich dich finde. Ich finde deine Meinung zum kotzen und deinen Charakter sowieso.

Hast wohl schlecht gefrühstückt was? Oder bist irgendwie krank im Kopf, denn anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Vielleicht solltest du deinen Arzt wechseln.

Was du wieder für einen egozentrischen Mist von dir gibst, du willst dich wohl immer in den Vordergrund einschleimen was? Außerdem mach ich ganz andere Dinge als du, ich mache viel bessere Dinge. Ich bin auch ein besserer Veganer. Ich würde nie meinem Kind Oreokekse kaufen und meine Hunde und Katzen omnivor ernähren, du heuchelst du bist Tierschützer und dann machst du so was. Da kannst du ja gleich Fleisch essen.

Es interessiert keinen was du denkst, du kannst gar nicht denken und ein Empath bist du erst recht nicht, sonst würdest so so was nicht schreiben. Nein du bist ein Egoist und überhaupt wieso hältst du nicht einfach die Klappe..."



Erkennt sich in den Worten jemand wieder?
Fühlt ihr euch angesprochen?


So ergeht es mir jedesmal wenn ich einen Artikel schreibe, irgendwer fängt an mich anzumachen, weil ich ja so egoistisch und egozentrisch und krank bin, weil ich irgendwie nicht den Mainstream bediene, dieses: "Oh wir sind alle so toll!!!"

Weil ich sage was ich denke ohne mich an Vorgaben zu halten, welche mir genau sagen was ich zu schreiben und was nicht.

Im Grunde genommen teile ich nur das mit, was die meisten bereits vermuten, aber nicht lesen/wissen/ hören wollen.
Es ist kein Absolutionsgedanke der mich dazu bringt etwas auszusprechen, was man nicht so gerne hören will. Ich tue es, weil ich es tun muss. Es ist eine Sog Dinge die in mir erwachen der Welt mitzuteilen. Man kann es auch Berufung nennen. In erster Linie ist es etwas ganz persönliches und das hat mit dem Leser meiner Artikel überhaupt nichts zu tun. Hätte es etwas mit ihnen zu tun, würde ich für jeden Artikel den ich schreibe Geld verlangen. Dann wäre es nicht Persönlich sondern Allgemein. So aber schreibe ich in erster Linie für mich. Als Erinnerungsstütze, als Tagebuch, als Momentaufnahme meiner Gedanken, Gefühle, Empfindungen. Ich gehe an die Wurzel und an die Grenze um genau dort nachzuhaken. Und ich mache mich verdammt unbeliebt weil ich dabei bleibe, ich kippe nicht um egal was man mir an den Kopf wirft.

Natürlich schreibe ich öffentlich, ich nehme dazu Google, Facebook, meinen Blog. Manchmal veröffentliche ich auch einen Kommentar irgendwo und geh wieder. Daraus entsteht dann eine eigene Geschichte, mal mehr mal weniger voller Wut.

Ich hab mir selbst oft die Frage gestellt, warum ich mir das antue, warum polarisiere ich so stark. Eine richtige für mich vernünftige Antwort habe ich bisher noch nicht erhalten. Ich tue es, seit dem es das Internet gibt. Davor habe ich Tagebuch und Briefe geschrieben, ich habe sie öffentlich angepinnt. An die Wand gekleckst, an Leute verschickt, oft an meine besten Freunde - einfach nur meine Gedanken. Wir haben dann Stundenlang zusammen gesessen und darüber geredet.

Ich mache das also schon immer. Ich bin immer schon präsent gewesen. Nie jemand der sich hinter dem Rücken eines anderen versteckt. Wenn ich merke etwas ist ungerecht - für mich oder für andere - halt den Kopf gerade und spreche es aus!!!

Das ist schon einigemale der Grund gewesen warum ich gefeuert wurde. So wollte ich einmal einen Betriebsrat gründen, weil meine türkischen Kolleginnen schlechter bezahlt wurden, als meine deutschen. Das hat einigen Wirbel verursacht und am Ende wurde ich fristlos gekündigt. Ich wurde damals gefragt, warum ich nicht die Klappe halte, es würde mich ja überhaupt nicht betreffen. Und genau das ist es was ich auch heute noch zu hören oder zu lesen bekomme.

Warum machst du das, es betrifft dich doch überhaupt nicht!

Ich denke (und sage) dann: "Wenn jeder so dächte, dann würde sich nichts an dieser Welt verändern. Jeder würde nur sein Ding machen, egal wie es dem anderen geht".

Ich habe daraufhin schon gesagt bekommen: "Aber jeder denkt so, du bist die jenige die Spinnt!"


Gerechtigkeit ist in unserer Welt ein zweischneidiges Schwert. Die Gerechtigkeit gilt nur wenn es einen selbst betrifft und nicht das Gegenüber. Der Mensch denkt er ist gerecht, wenn er seine eigenen Interessen durchsetzt. Ich habe letztens einen Film gesehen, da ging es darum, dass sich eine Frau für ihre Kolleging einsetzte, die vom Chef sexuell missbraucht wurde. Sie kämpfte gegen Windmühlenflügel.

So ein ähnlicher Typ bin ich auch.

Manchmal sind meine Artikel ziemlich haarig, sie ziehen genau die Menschen in den Bann, die sich durch meine Art der Sprache verletzt fühlen.

Sie werfen mir dann vor, ich würde genau SIE meinen. Als würde ich mir die Leute (siehe oben) aus der Masse herauspicken, die ich anspreche: "Ja genau dich meine ich!!!"

Sie begreifen nicht, das ich vollkommen allgemein schreibe, ohne jemanden direkt anzusprechen, sie begreifen nicht, das es genau ihr Thema ist. a) sich unwohl zu fühlen, weil irgendwo ein Quäntschen Wahrheit im Text steckt, das sie herauskitzelt. und b) es nur meine ausgesprochene Meinung ist, mehr nicht.

Sie denken ich will ihnen und derer die sich mit ihnen solidarisiert haben, ans Bein pinkeln.

Ich habe auch nichts anderes zu tun, als genau die Themen auszusuchen, die gerade nicht passen.

Ich geh ganz alleine von meinem Gefühl aus, nicht von dem Gefühl anderer Menschen. Ich bin und bleibe bei mir, weil das Thema über das ich schreibe mich selbst berührt. Etwas in mir freigesetzt hat, das nach Klärung verlangt.

Ich habe mich oft gefragt was die Leute von mir erwarten, dass ich den Text ändere? Das ich mich für meine böse Natur entschuldige?

Was bewegt jemanden meinen Text zu lesen und mich danach anzugreifen? Was geht in diesen Jemanden vor?

Warum muss auf eine Meinung eine Gegenmeinung geschrieben werden? Kann man sich nicht einfach sein Teil denken: "Die hat aber eine Scheiß Meinung!" ist mir viel lieber als:

"Meine Meinung ist aber viel besser als deine und ich will dir jetzt mal meine Meinung sagen!"

Das erstere ist mir viel lieber, als diese Endlosdiskussionen, von wegen: "Ich will aber Recht behalten!!" Wenn ich auf diese Rechthaberei antworte, ergibt sich automatisch eine Tirade von Vorhaltungen, Angriffe auf Angriffe folgen. Je mehr ich dann bei mir bleibe, fühlt der andere sich im Unrecht. Also gibt es nur zwei Möglichkeiten für mich, ich sage: "Das ist meine Meinung, es muss nicht deine sein!".
Und dann beende ich das Gespräch.

Es geht mir beim Schreiben nicht ums Recht behalten. Es geht mir nur um einen Moment meiner Wahrnehmung und die kann mir niemand absprechen. Natürlich kann man (wie ein Kommentator so nett formulierte) mich als Krank bezeichnen oder als Verrückt, weil ich nicht der gängigen Meinung entspreche. Ich falle oft aus dem Rahmen. Und die jenigen die sich mir verbunden fühlen trauen sich oft gar nicht etwas zu schreiben, weil sie sofort mit in den Shitstorm geraten. Also bekomme ich Mails oder persönliche Nachrichten zugeschickt. Oberflächlich gesehen ist das eine nette Geste, tiefer betrachtet macht es mich mal wieder zur Frau die sich damals für ihre Kollegen einsetzen wollte und dafür im hohen Bogen aus der Firma flog.

In all den Jahren hat sich nichts verändert. Meine türkischen Kolleginnen schwiegen lieber, statt aufzustehen und zu sagen: "Wir wollen nicht so behandelt werden!"

Ähnlich verhält es sich hier auch, lieber dieses heimliche Schulterklopfen als öffentlich dazu zu stehen. Mir geht es nicht um die Liks in Facebook. Mir geht es um Offenheit. Diese falsche Solidarität ist nicht vergleichbar mit einer offengelegten Meinungsäusserung gegen die Missstände unserer Gesellschaft.

Lieber schweigt man sich aus, rückt näher an allgemeingültige Meinungen die besser zu dem passen was man allgemein denken darf und was nicht. Wenn ein Unglück passiert, reiht man sich ein unter denen die laut verkünden, wie furchtbar es ist. Dann ist man gleichwertig und normal.

Statt darüber nachzudenken wie man Unglücke verhindert. Oder auch darüber nachzudenken, was man braucht um sich zu solidarisieren. Gleich und Gleich gesellt sich gerne, es ist so einfach die Meinung stehen zu lassen, die der eigenen gleicht.

Meine Schwester sagte mir mal vor langer Zeit: "Das macht doch jeder!" dabei lag sie in der Badewanne, schlürfte Sekt, während sie vorher ihren Mann betrogen hatte.

Ich sei eben anders!

Das ist jetzt schon über 25 Jahre her und trotzdem denkt sie wahrscheinlich immer noch so. Es ist normal, das was jeder macht.

In ihren Augen war ich noch nie normal, weil ich immer etwas tat, was mich von anderen unterschied.
Ich war schon als Kind ein Extrem und ich bin es heute noch.

Eigentlich erwarte ich noch nicht mal das man meinen Senf liest. Das ich oft in aller Munde bin (ich werde dann auf etlichen Seiten zitiert und teils sogar falsch... ziemlich schräg) ist mal wieder typisch für mich, aber keinesfalls gewollt.

Eine Freundin schrieb letztens auf meine Chronik:

"Du brauchst keinen Lehrer, der dich beeinflusst. Du brauchst einen Lehrer, der dich lehrt, dich nicht mehr beeinflussen zu lassen.

Dalai Lama"

Ich musste Lachen als ich das las.

Ich glaube dieser Lehrer begleitet mich schon eine ganze Weile. Er nennt sich Leben!

In diesem Sinne: Glaubt nur das was ihr wirklich alleine erkannt habt. Lasst euch nicht beeinflussen von den Medien, von anderen Meinungen. Seit offen aber nicht manipulierbar. Und vorallem habt einen graden Rücken, haltet den Kopf oben und steht dazu.

Es gibt genug Menschen die einfach nur labbern, sich da einzureihen ist keine Kunst, aber den Mut aufzubringen aufzustehen, während alle sitzen bleiben und laut zu sagen: "Ich mach da nicht mit!" das ist wahre Solidarität und zwar dem gegenüber, der nicht mehr stehen kann, weil das Gewicht der "Normalität" ihn zu erdrücken droht. 

Wir alle haben ein Gewissen, das sich so oft zu Wort meldet und dem wir keine Beachtung schenken, weil wir Angst haben uns unbeliebt zu machen. Aber die wahre Liebe gibt es nur wenn man sich dem eigenen Gewissen stellt. Alles andere ist Trug. Wir denken wir müssen uns solidarisieren wenn der Mainstream mal wieder die Oberhand hat. Das ist keine Solidarität, sondern Anpassung, der Unterschied ist einfach.

Wenn man sich solidarisch auf eine Seite einer Gruppe stellt, hat man über die Situation nachgedacht, man wägt ab: Was ist Gerecht? Und was kann ich Tun, um es Gerechter zu machen?
Es ist ein Denkprozess der in Gang gesetzt wird, weil das eigene Gewissen sich meldet.

Wenn man sich anpasst, schaltet man das eigene Gewissen ab, man tut es um sich stark in der Masse der anderen zu fühlen, man tut es um sich unsichtbar zu machen. Um nicht aufzufallen. Um dabei zu sein.

Das eine geschieht aus Mitgefühl, das andere aus Egoismus.

In diesem Sinne...

Ich wünsche euch, dass ihr anfangt zu hinterfragen.
Ich wünsche euch, dass ihr gefühlvoll seit.
Ich wünsche euch, das ihr auf euer Gewissen hört, statt euch blind und taub einer Masse hinzugeben, weil er nicht alleine sein wollt.

Seit Mutig euch einzugestehen nicht mutig zu sein. Das ist der erste Schritt um eines Tages mit Herzklopfen aufzustehen, während alle anderen sitzen bleiben um laut zu verkünden: "Ich mach da nicht mit!"

Ich weiß noch den Tag als ich das erste Mal aufstand. Ich war in der vierten oder fünften Klasse und irgendjemand machte sich hinter mir über einen anderen Lustig. Dem Lehrer interessierte nur das es lauter wurde in der Klasse, also schnappte er sich Denjenigen der gehänselt wurde und sich mit Worten zur Wehr setzte. Der Junge sollte nach Draußen vor die Tür gehen. Also stand ich auf und sagte laut: "Das ist ungerecht, er hat nicht angefangen. Wenn er gehen muss, gehe ich auch!"
Ich hatte furchtbare Herzklopfen, denn ich war kein beliebtes Kind. Ich saß alleine auf meiner Schulbank, in der Pause stand ich alleine auf dem Schulhof. Ich war sehr einsam zu diesem Zeitpunkt. Und eigentlich hätte ich den Mund halten sollen, denn ich wusste genau, ich würde mir Ärger einhandeln. Aber ich konnte nicht, weil mein Gewissen laut brüllte: "Das ist nicht gerecht!"
Jeder sah mich an, viele überraschte Blicke. Denn bis zu diesen Zeitpunkt sprach ich so gut wie gar nicht im Unterricht, ich war Unsichtbar oder wurde gehänselt oder war einfach nicht da (ich schwänzte während meiner Schulzeit mehr als das ich Anwesend war). Das ich da stand und laut meine Meinung sagte, war etwas ganz neues. Auch für mich war es neu und aufregend. Denn man sah MICH an, man hörte meine Worte.

Ich musste mit dem Jungen nach Draußen. Aber es war ein erster Sieg gegen die "Normalität" (zu der ich schon alleine wegen meiner Herkunft nicht angehörte), gegen die Schweigsamkeit, gegen die Ungerechtigkeit.
Dieser gehänselte Junge wurde mein erster Freund.

Und seit dem stehe ich auf und lasse es mir von niemanden verbieten meine Meinung zu sagen. Mut ist etwas das ich lernen musste, heute habe ich die Gewissheit meinem Gewissen zu folgen.


Namasté

eure Jo


Bilder von meiner Freundin (c) Enna Janov aus ihrem Album Urb-Ex. Leider noch nicht öffentlich verfügbar, aber ich darf sie verwenden. Welche Ehre!!!


Montag, 3. Februar 2014

(christliche?) Werte





Ich und meine Familie gehören zu einer Minderheit (auch wenn ich das anders sehe, für die Gesellschaft sind wir eine Minderheit), wir sind keine Christen, wir sind Homosexuell und wir drei Elternteile haben eine Tochter.
Letztens gingen wir zum Informations-Elternabend der Schule in die unsere Tochter im Sommer gehen wird.
Es kam auch das Thema Religionsunterricht auf, ich fragte, ob auch alternativ das Unterrichtsfach: Ethik angeboten wird.
Natürlich wird es nicht angeboten. Shaya wird wie ihre anderen andersgläubigen Schulkameraden Deutschunterricht haben, während christliche Kinder Religionsunterricht haben. Ich finde das weniger gut - vielleicht wird das ein Grund sein, mich doch noch näher mit dieser Thema auseinander zu setzten, denke ich...
Kurz nach diesem Info Abend habe ich einige unschöne Artikel gelesen zum Thema Homosexualität und Kirche (ich habe hier auf meinem Blog berichtet) oder auch Homosexualität und Christliche Werte.
Da ich schon lange mal einen Blogeintrag zum Thema "Werte" schreiben wollte, habe ich heute noch mal intensiv recherchiert und bin auf folgende Seite gekommen:

Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft

Ich habe mich auf dieser Seite eingelesen und erschreckt musste ich feststellen, das ich meine Sicht auf das Christentum noch einmal überdenken muss. Eine Frage die zwingend gestellt werden müsste:

Was unterscheidet das Christentum vom Christentum?

Denn mittlerweile scheint es unglaublich viele Gruppierungen zu geben, die alle von sich das eine behaupten: Wir sind Christen.

Aber zurück zur Webseite.

Dieses deutsche Institut für Jugend und Familie beschäftigt sich intensiv mit der Frage wie die "Minderheit der Minderheit", nämlich diejenigen die unter ihrer homosexuellen Neigung leiden, zu therapieren ist.

Oberflächlich betrachtet wird Homosexualität durch die Beiträge nicht in Frage gestellt, doch schaut man sich die Webseite mal genauer an, gruselt es einen...

Ich zitiere: "Seit über dreißig Jahren setzt sich das DIJG für jene Minderheit innerhalb der Minderheit homosexuell empfindender Menschen ein, die sich mit einem homosexuellen Lebensstil nicht identifizieren kann oder will.
Diese Menschen sind überzeugt, dass Sex mit Menschen des eigenen Geschlechts ihre tiefste Identität als geschlechtliche Person, als Frau oder Mann, nicht widerspiegeln kann. Sie suchen konstruktive Wege zur Veränderung ihres Verhaltens, zur Abnahme ihrer homosexuellen Empfindungen und – soweit es ihnen möglich ist – auch zur Entwicklung ihres heterosexuellen Potentials."

Artikel wie: http://www.dijg.de/homosexualitaet/kirche/warum-ich-als-christ-nicht-homosexuell-leben-kann/

Sehr interessant hier beschreibt ein ehemals homosexueller das man als Christ nicht Homosexuell leben kann, denn es widerspricht sich mit den christlichen Werten.

oder:
http://www.dijg.de/homosexualitaet/lebensberichte/mein-weg-heraus/

setzen das schreckliche Leben homosexueller Menschen gut in Szene.

Christl Ruth Vonhold, die Betreiberin der Webseite, scheint davon überzeugt zu sein Homosexuelle therapeutisch behandeln zu können, so dass sie sich für ein heterosexuelles Leben entscheiden können. Zwar behauptet sie auf ihrer Seite, dass eine Umpolung nicht möglich sei, sie beschreibt jedoch "Therapien" die sie und ihre Kollegen anbieten, wie z.B. Reorientierungstherapie, Reparativtheorie und Gay-affirmative Therapien.

Desweiteren verlinkt sie auf diese Seite:
http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/ 

Hier wird  Homosexualität als "nicht angeboren" bezeichnet, man spricht auf dieser Webseite von: "Homosexueller Anziehung" und davon das mit Hilfe geeigneter Therapien die unerwünschte homosexuelle Anziehung verringert werden kann und ein heterosexuelles Potential entwickelt werden kann.

Erschreckend für  mich - Diese sogenannten "Therapeuten" arbeiten bei uns im Odenwald, in meiner Nähe sogar.

Es ist wissenschaftlich bewiesen (1993 das erste mal vom Humangenetiker: Dean Hammer, später konnten das William Rice und seine Kollegen durch eine Studie noch bekräftigen) dass Homosexualität angeboren ist. Diese Therapeuten sind jedoch in ihrem  "Christlichen" Verständnis so dermaßen verhärtet, das sie solche Wissenschaftlich fundierte Studien ignorieren und immer noch junge Leute therapieren. Das ist für mich unverständlich und geradezu grotesk.

Erschreckend ist auch, dass Vonhold diese Therapien unter dem Deckmantel der Christlichen Nächstenliebe gibt, die Ratschläge an betroffenen Eltern homosexuell orientierter "Kinder"  von  Dr. Socarides:
http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/rat-fuer-eltern/was-eltern-tun-koennen

Zitat:
(Dr. Socarides): "Ich sage ihnen dasselbe, das ich auch Eltern sage, deren Kinder Drogen nehmen. Ich sage ihnen: Sie haben als Eltern nicht versagt, Sie sind jetzt nicht hilflos und Sie sind auch nicht allein."

Auf die Frage ob man kleinen Jungen Puppen zum Spielen geben darf:

Zitat:
"Auf keinen Fall. Ich weiß nicht, woher der Gedanke stammt, aber diese modische Idee, kleine Jungen sollten mit Puppen spielen, ist dumm und gefährlich. Empfindsamkeit, Sensibilität lernen Jungen normalerweise von ihren Schwestern. Oder von ihren weiblichen Spielkameraden oder später von Klassenkameradinnen. Sie brauchen keine Puppen. Was sie am dringendsten in diesem Alter brauchen, ist ein Gefühl für ihre Identität als kleine Männer, die später Väter werden wollen"

Natürlich durchleuchtet diese Webseite auch den Wunsch nach Ehe und Familie homosexueller Paare - diesen Bereich habe ich jedoch bewusst nicht gelesen (ich kenne mich, wenn es um DAS Thema geht, geht mein Blutdruck schnell mal nach oben), daher kann ich nichts darüber sagen.

Was mich jedoch wirklich interessiert:

Symbolisiert diese Seite wirklich das Christliche Gedankengut?


Meine persönlichen Gedanken hierzu: Das ganze passiert hier um die Ecke, was mich echt erschreckt hat... dachte ich doch, solche Gruppierungen gibt es nur in Großstädten und nicht gleich neben an...
Der Odenwald ist ein Multi-Kulti Bereich, gerade hier bei uns leben viele Nicht Christen zusammen mit Christen unter einem Dach. Wir sind zwar eine Minderheit als Buddhisten, aber nicht als Nicht-Christen.
Es betrifft ja nicht nur uns, sondern auch andere Eltern und Andersgläubige. 
Das Wörtchen Toleranz wird in dem Zusammenhang mit einem großen Fragezeichen versehen.


Wenn ja, können sich Christen überhaupt erlauben Tolerant zu sein?


Wie denkt ihr darüber?

Nachdenkliche Grüße und ein Namasté

von eurer Jo



Bildquelle: Martina Schradi
http://www.achsoistdas.com/
Biografische Comic Reportagen, unter anderem auch mit uns als Familie:

Ach , so ist das?!

Das obige Bild ist von mir ein klein wenig verändert:  All You need is Love ;)